Frage von jemandmitd, 224

Habe ich das richtige getan oder falsch gehandelt?

Hallo liebe community!! Vor einigen Tagen war mein Reitbeteiligungspferd nach einem Klinikaufenthalt soweit genesen, dass es wieder zurück nach Hause durfte. Die rückfahrt war geplant und alles war vorbereitet. Die Pferdebesitzerin konnte leider aus privaten aber berechtigten(!) gründen nicht mit und hat mir und der anderen Reitbeteiligung des Pferdes die Sache in die Hand gegeben. Da wir beide noch nicht volljährig sind, hat die Besitzerin einen Fahrer und hänger organisiert. Meine Eltern waren einverstanden mit der ganzen Geschichte, da wir ja zu zweit waren. Am Tag wo wir die Stute abholen wollten, meldete sich die andere reitbeteiligung bei mir und sagte sie habe doch keine Zeit. Da ich weder die besitzerin noch das Pferd hängen lassen wollte, bin ich trotzdem gefahren. Treffpunkt mit dem Fahrer war um 10:00, kurz davor sagte die andere reitbeteiligung ab. Ich stand im regelmäßigen Kontakt zu "meinen Leuten" und alle wussten wo ich bin, doch trotzdem bin ich mir nicht sicher ob ich richtig gehandelt habe. Es war leider so eine blöde drucksituation. Ich wurde hängen gelassen und wollte dabei selbst niemanden hängen lassen. Im Endeffekt ist nichts passiert, aber es war ein ausländischer mir fremder Fahrer, und es hätte doch durchaus ims Auge gehen können. Ganz egal welcher Nationalität der Fahrer angehört hätte. Meine Eltern wissen noch immer nichts von der Absage der anderen rb und ich habe Angst dass es rauskommt weil es sonst fast alle wissen. Habe ich richtig gehandelt in dieser Situation? Was hättet ihr gemacht? Hättet ihr zugunsten des Kranken Pferdes gehandelt oder hättet ihr das ganze 10-20 min vor Beginn abgeblasen? War ich leichtsinnig? Und sollte ich meine eltern einweihen? Und falls ja wie? Am Ende ist ein glück nichts passiert bloß ich zerbreche mir seit Tagen den Kopf darüber. Danke schonmal im vorraus! LG

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Expertenantwort
von Dahika, Community-Experte für Pferde, 61

Wie alt bist du denn? Ich, als Besitzerin, hätte ein junges Mädel nicht alleine (samt Fahrer) mit dem Pferd alleine gelassen.

Aber was hat deine Bemerkung mit dem "ausländischen" Fahrer mit der Frage zu tun. Hauptsache, er kann fahren.
Meine Stute musste vor sechs Jahren in die KLinik - Augenoperation - und mein Fahrer war Pole. Er war der Angestellte einer Freundin, der Wagen und Hänger gehörte.  Es herrschte ein unglaublicher Schneesturm und es kamen ständig Warnungen über das Radio, dass man nicht fahren solle. Wir mussten aber fahren.
Ich hatte auch Angst, zumal wir einige Autos im Straßengraben sahen. Und wir hatten einen Hänger hinten dran. Der Pole lachte nur, winkte ab und meinte, bei ihm zu Hause - Nähe Ukraine - sei alles viel schlimmer.

Wir sind auch heil angekommen, weil der ausländische Fahrer einfach sagenhaft gut fuhr.

Antwort
von LyciaKarma, 111

Ich wäre hingefahren, hätte aber einen Elternteil mitgenommen. Sicher ist sicher.

Deinen Eltern würde ich es lieber jetzt erzählen und erklären, bevor sie es von Dritten erfahren. Die Situation ist -meiner Meinung nach- verständlich und vielleicht hätte ich da auch so gehandelt, wer weiß. 

Für das nächste Mal weißt du es besser. 

Der Besitzerin würde ich das auch erzählen, denn auf die andere RB ist einfach kein Verlass. 

Kommentar von jemandmitd ,

Die besitzerin weiß Bescheid. Danke für die Antwort.  Meine Eltern hatten leider keine Zeit mitzukommen da sie arbeiten müssten. Mal sehen ob ich es ihnen noch sage :) Aber mich beruhigt schon mal dass ich grundsätzlich richtig gehandelt hatte.Mir liegt nunmal sehr viel an dem Pferd und gerade deshalb möchte ich weder dieses noch die besitzerin hängen lassen.

Kommentar von ponyfliege ,

ich würde auch sagen - den eltern zumindest erzählen. ich denke, sie haben verständnis.

wenn dir wirklich jemand was will - dann nützt ein zweites mädel auch nicht viel. ist ne sache des bauchgefühls. im nachhinein wurdest du dir des risikos bewusst. man kann sich nicht vor allem im leben schützen. und ausserdem wussten jederzeit mehrere personen, wo du bist.

ich stimme lyciakarma voll zu.

Antwort
von machhehniker, 105

Die Besitzerin hat doch Alles organisiert, den Fahrer, den Hänger und Jemand der sie für diese Aktion vertritt.

Nun konnte eine der 2 duch die Besitzerin ernannten Vertretungen nicht und nur Du bist übriggeblieben. Hättest Du nun auch noch dies abgeblasen wäre diese Besitzerin und wahrscheinlich auch der Fahrer berechtigter Weise sauer auf Dich und die andere Reitbeteiligung (was auch immer das ist) weil ihr zugesagt hattet dies zu erledigen und nicht dazu gestanden seid.

Ich würde dies nun jedenfalls der Besitzerin sagen damit die für die Zukunft weiss dass sie sich nicht auf die Andere verlassen kann.

So wie ich das sehe hast Du das schon richtig gemacht, einzig einen Punkt sehe ich mit etwas Zweifel. Deine Eltern waren einverstanden weil ihr zu zweit gewesen wärd und nun warst Du doch allein, also hast Du eigentlich nicht die Vorraussetzung erfüllt die für das Einverständnis deiner Eltern gald.

Nungut, dies hast Du dann damit überbrückt im ständigen Kontakt zu bleiben und damit eine ähnliche Sicherheit geschaffen.

Ich kenne nun Deine Eltern nicht und hab auch keine Ahnung wie Deine Beziehung zu denen ist. Ich wäre sauer auf meine Tochter wenn sie mit mir ausmacht zusammen mit einer Freundin Etwas zu erledigen und sich hinterher rausstellt dass sie es allein machte, vor Allem wenn ich es nicht von ihr direkt erfahren würde. Wenn sie mir aber plausibel erklärt wie es dazu kam ist es in Ordnung.

Die Geschichte klingt plausibel, ich würde anraten Deinen Eltern dies zu erzählen und dass Du ständig Kontakt gehalten hast weil eben diese andere Reitbeteiligung nicht dabei war.

Kommentar von jemandmitd ,

Danke für deine Antwort :)

Antwort
von Tenebrae0815, 47

Hallo,

erstmal kann  ich natürlich vestehen, dass du mit gefahren bist, aber aus Sicht deiner Eltern wäre es mir auch nicht recht gewesen, dass du minderfährig bei einem fremden Mann mit fährst und somit kann ich auch dein Unbehagen nachvollziehen.

Auf der anderen Seite wäre ein zweites Mädel auch kein wirklicher Schutz gewesen. Ich bin selbst minderjährig öfter mit Freundinnen getrampt. aber wir haben stets drauf geachtet nie bei Männern mit zu fahren.

Erzähl es deinen Eltern und erläutere ihnen deine Situation. Sie werden dich schon verstehen und einfach sagen, dass du das nie wieder tuen sollst, was bestimmt deine Absicht auch ist. Eltern machen sich nunmal Sorgen das ist halt ihre Aufgabe^^.

Lg Tenebrae0815

Antwort
von Sesshomarux33, 67

Und wenn es ein Deutscher gewesen wäre, dann wäre alles gut? 

Kommentar von jemandmitd ,

Ich habe ja geschrieben, dass es völlig egal ist welcher Nationalität der Fahrer angehörte. Also wäre dann nicht alles gut gewesen :)

Antwort
von ronnyarmin, 127

Worum gehts überhaupt, wobei du richtig oder falsch gehandelt haben könntest?

Kommentar von jemandmitd ,

Hätte ich das spontan abblasen sollen oder wär es richtig trotzdem allein mitzufahren? 

Kommentar von ronnyarmin ,

Der Fahrer war der Besitzerin bekannt. Warum hättest du nicht mitfahren sollen?

Antwort
von Michel2015, 50

Kann es sein, dass Ihr alle etwas panisch seit? Der Typ hat der Besi ausgeholfen ein Pferd zu transportieren, das war Ziel der Aufgabe.

Alles andere sind Pegidamärchen.

Kommentar von machhehniker ,

Es geht hier um was völlig Anderes!

Dieser Typ ist der Fragestellerin und vor Allem deren Eltern unbekannt gewesen, seitens der Eltern hatte sie nur unter der Bedingung dass auch ein zweites Mädchen dabei ist die Erlaubnis erhalten zu diesem fremden Mann ins Auto zu steigen.

Diese Bedingung war nicht erfüllt und daher hat die Fragestellerin gegen die Anordnung ihrer Eltern verstossen, hat gar Nichts mit Pegida oder Sontwas in der Richtung zu tun!

Angesichts der aktuellen Vorfälle zu Sylvester (oder sind dies auch nur Pegidamärchen?) hat der Umstand dass der Typ auch noch ausländisch war die Fragestellerin verständlicherweise zusätzlich verunsichert, allerdings stellte die auch klar dass dessen Nationalität egal wäre!

Vor 30 Jahren wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen meine Haustür abzuschliessen, heute erzählt mir die Polizei dass die Schlösser daran besser sein sollten. Wenn wachen die Deutschen endlich auf und schütteln sich den Staub ihrer Vergangenheit ab? Schliesslich hat beinahe jede Nation gewaltig Was auf dem Kerbholz, seinen es die Amis die die Indianer nahezu ausgerottet haben oder es ihnen nicht reichte eine japanische Stadt mittels Atombombe auszuradieren, seinen es die Juden die den Ukrainischen Holokaust beauftragten, seinen es die Russen die diesen Auftrag ausführten und und und.

Kommentar von Michel2015 ,

Die Angst der Deutschen vor dem Bösen Ausländer. Bin ich froh in Berlin zu leben. Wir haben nur Probleme, aber ohne Vorurteile.

Kommentar von machhehniker ,

Die Deutschen haben keine Angst vor dem bösen Ausländer, sie haben Angst gleich als Nazi dargestellt zu werden wenn es um Schwierigkeiten mit Ausländern geht! Deshalb haben so einige junge Frauen sich zunächst zurückgehalten zur Anzeige zu bringen was ihnen angetan wurde, diesbezüglich geht es da um eine Störung der Gleichberechtigung wenn der Ausländer ein höheres Ansehen geniesst als der Deutsche.

Wie aber erwähnt geht es in dieser Frage überhaupt gar nicht um Nationalitäten, Rassen, Ausländer oder Irgendwas in dieser Richtung. Aber da wurde Jemand beschreibend als "ausländischer mir fremder Fahrer" benannt und schon melden sich Hardcore-Ultra-Linke wie man sich denn nur diese Unverschämtheit erlauben konnte ein Unbehagen dem Typ gegenüber gehabt zu haben.

Ich hingegen bin froh nicht in dieser Stadt leben zu müssen. Das hier Irgendjemand Vorurteile hätte dichtest Du Dir auch nur selber zusammen oder möglicherweise habt ihr in Berlin ne Gehirnwäsche erhalten die euch solche Gedanken suggeriert, weiss ich nicht.

Antwort
von holgerholger, 58

Wie alt bist Du denn? 

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