Frage von Skylanderr, 11

Habe ich burnouttt?

Hallo, kurz zu meiner Situation:

Ich bin 19 M.

Ich schildere nur mal meine symptome da die geschichte zu lang ist:

-soziale isolation aufgrund von kraftlosigkeit -ich friere extrem schnell und zittere dann innerlich -unter der kleinsten belastung zittert mein körper -ich habe so ein gefühl in mir so im bauch/brustbereich der sich wie leer anfühlt -nachdem essen bessert sich das kurz aber wird dannach noch schlimmer -innere unruhe -extreme kraftlosigkeit. Ich kann teilweise nichtmal sprechen weil es zu anstrengend ist meinen mund zu bewegen. Ansonsten nuschel ich fast immer deswegen -nachdem masturbieren geht es mir wesentlich entspannter aber schlechter, da sich diese unangenehmen gefühle verstärken insbesondere kraftlosigkeit und dass ich unter belastung kaputt gehe

Ich versuche mich daher selbst unter druck zu setzen damit ich nicht versinke. Denn wenn ich zu sehr entspanne dann passiert eben oben erwähntes.

Außerdem habe ich PERMANENT verstopfte nase und ohren. Mein Hals ist extrem trocken und allgemein fühlt es sich an als ob mein kopf austrocknet / ausbrennt.

Starke kopfschmerzen und bauchschmerzen nach belastung. Dazu zählen soziale kontakte auch.

Das unangenehmste ist dieses frieren und zittern. Wenn ich aus dem bett aufstehe und unter der bettdecke herauskomme dann friere ich so abnormal dass ist wie wenn man morgens komplett kalt duscht. Nur mit der ausnahme dass man sich nicht nach einiger zeit an die kälte gewöhnt sondern es immer ganz unangenehm bleibt.

Mit 14 hat es angefangen. Ich hatte damals schwere probleme und musste viele gefühle unterdrücken womit sich dann diese symptome oben geboldet bzw verschlimmert haben.

Bin mittlerweile in therapie wegen Depressionen.

Doch was mir eben auffiel war, dass eine nebennierenschwäche dazu passen würde. Daher wollte ich mich einfach mal erkundigen.

Ich habe darüber auch schon mit meinem therapeuten geredet aber der kennt sicj eben nicht aus mit sowas.

War dann beim arzt der hat MRT, Blutwerte (keine hormone), Abstrich und röntgen gemacht, alles ohne befund.

Habe den ärzten auch erzählt über meine vermutung aber die haben das nur so hingenommen und nicht weiter drauf eingegangen.

Wo ich dann beim Halsnasenohren arzt war wegen der nase und ohren hat er mir prednisolon verschrieben (das steigert cortisol was bei einer nebennierenschwäche nichmehr produziert wird). Da hab ich gemerkt, dass zwar die symptome wie verstopfte nase etc noch da waren aber ich habe 1. dieses unangenehme frieren und allgemein meine belastbarkeit ist extrem gestiegen. Nur hatte ich starke kopfschmerzen und bauchschmerzen und wenn die wirkung der tabletten nachlies war das unaushaltbar. Als ob der ganze stress auf einmal kommt.

Weiß nichtmehr weiter. Es fühlt sich an als ob mein ganzer körper um hilfe schreit und streikt.

Mittlerweile fällt es mir sogar schwer zu einem arzt zu gehen weil ich nicht mehr kann. Es ist alles so belastend.

Ich hatte mir überlegt aus dem internet irgendetwas zu bestellen

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo Skylanderr,

Schau mal bitte hier:
Psyche Burnout

Antwort
von DerRumpelrudi, 4

Hmmm. Burnout ist es nicht.

Langjährige Depressionen sind aber sicher. Ist auch logisch, denn oftmals wird eine leichte Depression nicht erkannt und eine schwerere Depression sattelt sich darauf. So etwas nennt sich Dysthymia = Doppeldepression. Wenn diese in Wellen auftritt, dann Zyklothymia. Trockene Ohrenventilklappen (Direktkontakt zum Rachen) und Verschleimung im Rachen deuten darauf hin (psychischer Dauerstress).

Du bekommst also darum Depressionen, weil Du depressiv bist. Soweit, so schlecht, denn dafür ist der Psychotherapeut zuständig. Der Dir eine Akzeptanz der Basisdepression beibringen sollte. Nach dem Motto : "Mir geht es schlecht, aber das interessiert mich jetzt nicht". "Hallo, Freund Depri, hast Du auch so gut geschlafen ?"

Was einige Symptome an geht, so ist vieles über die Ernährung in den Griff zu bekommen. Trinke wesentlich mehr Wasser und lasse den Energy-Mist aus dem Körper. Gegen Kopfschmerzen hilft auch eine Gemüsebrühe, Matjes mit Knoblauch oder Saures wie Gurken und Schweinskopfsülze.

Vielleicht schafft die Neugier auf ungewohnte Lebensmittel eine Besserung.

Sicherlich geht mit der Depression auch der Zwang zur Isolierung einher. Du glaubst gar nicht, welche Tricks deine Psyche drauf hat, denn die kennt dich besser als Du selbst. Die wird dir alles verderben, was dir noch Spass macht, z.B. Krämpfe beim Masturbieren. Das einzige ist, dass Du versuchen musst, dich selbst besser kennen zu lernen. Dann ist die Diskrepanz zu den einzelnen Tricks nicht mehr so heftig.

Antwort
von kikimitzwillis, 5

Wenn dein Hausarzt und die MRT/sonstige Untersuchungen nichts herausgefunden haben, wäre es evtl. gut, wenn du mal einen Psychiater aufsuchst. Der hat noch andere Ansätze von Untersuchungen, was dir fehlen könnte. Höre du auch mal ganz ehrlich auf dich selbst: was belastet dich in deinem Leben ? Was hast du früher für Kummer verdrängt, der vielleicht noch nicht verarbeitet ist ? Bist du mit deinem Lebensplan (zukünftige Ausbildung, Job, Studium) glücklich und zufrieden ? Hast du gute Freunde, die für dich da sind ? Familie, die für dich da ist ? Redest du über deine Sorgen ? Ernährst du dich gesund ? Machst du Sport ? Das sind alles wichtige Faktoren für deine Gesundheit. Der Körper und die Seele gehören zusammen. Deshalb kann der Körper mit Symptomen reagieren, obwohl die Seele etwas stark belastet !

Antwort
von christl10, 7

Burnout mit 19 ist schwachsinnig. Ich kann es kaum akzeztieren, daß man schon Depressionen als Jugendlicher hat. Meist sind es iregendwelche Verstimmungen oder Unzufriedenheit mit der Gesellschaft, möglich dadurch, daß man sich nicht anpassen will. In der Regel ist das alles selbst verschuldet. Aber ein Burnout mit 19 ist unmöglich, denn um einen Burnout zu bekommen muss ja Jahrelang vor Erschöpfung ausgebrannt sein. Ich hatte einen Burnout mit 40 Jahren, da ich über 16 Jahre in der Börse tätig war und jeden Tag an bis an der Grenze meiner Leistung angekommen war. Dies endete mit einem psychsichen und physischen Zusammenbruch, von dem ich mich bis heute nicht erholt habe und bis zu meinem Lebensende wahrscheinlich mit Medikamenten auskommen muss. Da ich nun arbeitsunfähig bin und keine Leistung mehr erbringen kann, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, daß ein 19 Jähriger in einer ähnlichen Situation sein kann. Denn im Grunde genommen hat er bislang keine Leistung im Leben erbracht und wurde nie gefordert. Daher schlag Dir das mit dem Burnout gleich wieder aus dem Kopf und lass Dich vielleicht wegen Depressionen kontrollieren. Ich denke es ist eher eine depressive Verstimmung, mehr nicht. 

Kommentar von Skylanderr ,

die meisten jugendlichen die meinen depressionen zu haben versinken ja auch in selbstmitleid und reden sich das ein. ich bin aber in therapie und es wurden schwere depressionen diagnostiziert. das problem war, ich musste zur schule all die jahre und habe nur versucht zu funktionieren. immer tief eingeatmet und meine gedanken unterdrückt. meine wahrnehmung war schwer gestört dadurch. doch irgendwann wurde das zuviel und ich hab sachen getan sodass ich ärger mit der polizei hatte. seitdem fühle ich mich zwar stabiler, mein weltbild ist nichtmehr so instabil, aber mein kopf fühlt aich an als würde ich innerlich austrocknen. ich hab starke bauch und kopfschmerzen. öfters ein stechen auf der oberen schädel hälfte. meine haare tun auch weh manchmal wenn ich drüber streiche. das was mich auf burnoit gebracht hat waren symptome wie "nachdem essen gehts einem etwas besser" und dass das künstliche cortisol (prednisolon) von dem hno meine belastbarkeit enorm gesteigert hat.

Kommentar von christl10 ,

Ich hoffe daß Du Dich wieder in dem Griff bekommst, denn sonst versaust Du Dir das ganze Leben. Du hast vom Staat nicht viel  zu erwarten und vegetierst nur vor Dich hin. Der Staat wird Dich nicht ganz fallen lassen, denn ein Minimum bekommt jeder, jedoch wird Dich das nicht glücklich machen. Von einem Burnout bist Du Welten entfernt, denn das ausgebrannt sein fehlt. Zudem wer Burnout hat, hat kein Bedürfnis nach Sex. Ich hatte nach meinem Burnout mind. die ersten 6 Monate lang kein Sex mehr und kein Bedürfnis danach. 
Ich rate Dir nun schnell zu handeln und Dich wieder in die Gesellschaft einzufügen und Deine Schule erfolgreich zu beenden um noch einen Arbeistplatz zu finden. Ist leichter gesagt als getan, aber das ist das einzig richtige, sonst sehr ich schwarz für Dich. 

Kommentar von anja199003 ,

Genau so sieht ein Burnout aus. Prima Darstellung und ich hoffe, Du bekommst die Sache in den Griff.

Kommentar von Skylanderr ,

was meinst du mit ausgebrannt sein? eine krankheit kann man auch nicht auf die eigene erfahrung pauschalisieren. es gibt verschiedene intensitäte von burnout und auch bei unterschiedlichen personen gubt es symptome die bei manchen nicht da sind und bei anderen eher (z.B. libidoverlust). Was heisst schnell handeln? Es sind 6 Jahre seitdem vergangen. Es wurde alles versucht und habe mittlerweile schwerbehinderung beantragt weil ein normales leben nichtmehr möglich ist. Schaffe mit tabletten es noch zur uni zu gehen. aber sie ganzen tabletten tun mir auch nicht gut, ständig übelkeit

Kommentar von christl10 ,

Wenn Du das nicht in den Griff bekommst, kommst Du in ein Teufelskreis und wird immer ein Sozialfall bleiben. Es liebt an Dir was dagegen zu tun. 

Antwort
von anja199003, 7

Burnout mit 19 kommt praktisch nicht vor. 

Du wirst wohl ein Depression haben. Lass Dich diesbezüglich beraten und behandeln.

Kommentar von Skylanderr ,

hast du alles durchgelesen?

Kommentar von anja199003 ,

nein. Mir ist der Text zu lang. Deine Frage oben ist trotzdem leicht zu beantworten.

Kommentar von BigDreams007 ,

Es gibt bereits Burnout im GS Alter!

Kommentar von anja199003 ,

nein. Gibt es nicht. Bei jungen Menschen ist es nahezu immer eine Depression.

Kommentar von BigDreams007 ,

Naja hättest du den Text gelesen wüsstest du, dass der FS bereits wegen einer Depression in Behandlung ist. Und wie schon gesagt Burnout kann schon deutlich früher auftreten.

Kommentar von anja199003 ,

Es gibt da eine Regel: Bevor man ausbrennt muss man gebrannt haben. D.h. man muss über Jahre wie im Wahn gearbeitet und sich völlig verausgabt haben. Da das bei Dir nicht der Fall ist, ist Burnout keine Option. Übrigens: Masturbieren ist ausdrücklich keine der Möglichkeiten sich zu verausgaben. 

Kommentar von BigDreams007 ,
Kommentar von anja199003 ,

In der Gegenrichtung gilt die Abbildung jedoch nicht. Nur die wenigsten Depressionen sind ein Burnout. 

Kommentar von BigDreams007 ,

Habe ich das behauptet? Nein. Aber Burnout bei Kindern gibt es nunmal....das kannst du drehen und wenden aber du wirst es nicht ändern können!

Kommentar von anja199003 ,

Die meisten Experten gehen davon aus, dass es sich bei Kindern um Depressionen handelt. Burnout ist das regelmäßig nicht.

Kommentar von BigDreams007 ,

Von einer regelmäßigkeit war auch nie die Rede! Ich sag nur "drehen und wenden"....schönen Tag noch!:)

Kommentar von Skylanderr ,

wenn du den text gelesen hättest wüsstest du dass ich jahrelang gebrannt hab. ich musste da viel unterdrücken und damit wurde es immer schlimmer. seitdem bin ich auch sozial isoliert

Kommentar von anja199003 ,

brennen meint Vollgas geben, nicht sinnlos vor sich hin leiden. Es besteht zwar immer die Möglichkeit, das echte Probleme (wie z.B. falsche Hormonsteuerung) des Köpers sich in psychischen Problemen manifestieren, fast immer sind jedoch die dargestellten Symptome psychosomatisch. Nach allem was Du bisher hier so geschrieben hast vermute ich diese Interpretation bei Dir. 

Was kann helfen?

3x in der Woche Sport treiben. Am besten einen Manschaftssport. Fülle Dein Leben mit Aktivitäten, die Dir keine Zeit mehr zum Nachdenken geben. Es wird dauern, aber letztlich wird es Dir besser gehen.

Kommentar von Skylanderr ,

burnout hat nichts mit leistung zu tun. man kann sich ja soviel einreden wie man will aber burnout entsteht nach einer situation in der man extrem viel stress/beladtung aushalten musste und das über einen sehr langen zeitraum. Jemand der immernoch "vollgas" gibt, scheint aber dementsprechend noch kraft zu haben und kann nichtmal annähernd ausgebrannt sein wie du das erzählst. Ich weiß ja nicht was du mit ausgebrannt ständig meinst, denn wirkliches ausgebrannt sein hat immer etwas mit "sinnlos vor sich hinleiden" zu tun. KEINER mit richtigem burnout/depressionen wäre in der lage vollgas zu geben. Das einzige was ich tun kann ist das notwendigste für mein überleben und das tu ich seit jahren. aber die kraft reicht langsam nichtmehr. ich habe auch schon einen schwerbehindertenausweis beantragt da ein normales leben nichtmehr möglich ist

Kommentar von anja199003 ,

Sorry, aber das siehst Du falsch. Burnout hat absolut was mit Leistung zu tun. Vor einem Burnout sind die Betroffenen beliebig leistungsfähig, jahrelang überströmt mit Adrenalin und Endorphinen. Denen geht es lange Zeit wirklich super gut. Irgendwann ist der Körper dann ausgelaugt und es folgt der Zusammenbruch. All das ist bei Dir nicht der Fall. 

Wenn Du krank bist - was ich nicht bezweifle - dann ist es auf keinen Fall ein Burnout.

Kommentar von Skylanderr ,

nein, das was du beschreibst ist eine Möglichkeit burnout zu bekommen. durch überlastung. Im allgemeinen gilt jedoch, dass burnout durch zuviel stress/belastung (seelisch wie auch körperlich) entsteht. das muss nichts mit leistung zu tun haben. Jedoch kann es dass (denn wenn jemand jahrelang nur leistet ist das auch eine extrembelastung für die psyche). Man kann nichts auf eine konkrete verhaltensweise runter reduzieren. Alles hat quasi seinen Ursprung in der Folge der Verhaltensweisen die zu einem Burnout führen können und die Folge von Leistungsdruck ist eine starke psychische belastung. Das ist dann die Ursache für den Burnout. Nicht die Verhaltensweise. Man könnte soweit gehen, dass man sagt das ein burnout sogar selbst verschuldet ist, denn die belastung die aus der verhaltensweise entsteht ist kein direkter zusammenhang der verhaltensweise bzw der leistung die er erbringen muss sondern das ist der umgang der person mit dieser belastung. heisst: es gibt menschen die würden in einer situation einen burnout entwickeln (aufgrund ihrer persönlichkeit) und es gibt welche die würden das nicht.

Kommentar von anja199003 ,

Das was Du hast ist eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Informiere Dich mal in diese Richtung, korreliere es mit Deiner Vergangenheit und Du wirst erkennen, dass diese Diagnose passt.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten