Frage von LioLioba, 438

Habe heute eine Frau mit Glatze und gesehen und überlege mir jetzt auch eine zu rasieren?

Wir waren heute mit ein paar Freundinnen in der Stadt in einer Eisdiele und am Nachbartisch saß eine Frau, die eine richtige Glatze (glatt) hatte. Ich war so fasziniert davon, dass ich kaum noch meinen Freundinnen zuhören konnte. Sie sah so mega cool aus, vor allem wie sie die voller Selbstbewusstsein getragen hat.

Irgendwie lässt mich seit dem der Gedanke nicht mehr los, dass ich mir auch selber eine Glatze schneiden lassen könnte. Kurz zu mir: Bin 19 Jahre alt, habe momentan mittellange Haare bis zur Schulter und studiere an der Uni.

Was haltet ihr von so einer Idee?

Antwort
von Kapodaster, 335

Wenn Du es ausprobieren möchtest, dann jetzt im Studium. Je nach dem, in welchem Beruf Du arbeiten wirst, wird später wenig Platz für solche Experimente sein.

Sollte Dir die Glatze nicht gefallen, dann lass die Haare wieder wachsen. Schon mit wenigen Zentimetern Länge kannst Du schöne Frisuren machen.

Kommentar von LioLioba ,

Studiere Soziale Arbeit

Antwort
von mierlo, 19

Ich finde deine Idee super. Wenn Du schon den Gedanken im Kopf hast, wirst Du ihn auch nicht wieder los. Ich selber (Mann) trage auch seit geraumer Zeit Glatze. 

Mal sind ein paar cm nachgewachsen, dann werde ich schon wieder nervös und schon kommt der Rasierer in Aktion. Am wohlsten fühle ich mich kahl rasiert. Im Sommer ist der Kopf komplett braun und man merkt jeden kleine Windzug.

Bei Frauen finde ich Glatze außerordentlich sexy. Leider ist das für meine Frau kein Thema, sie trägt eine Kurzhaar Frisur, längere Haare mag sie auch nicht mehr. Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Männer, die kurze Haare, oder Glatze gut finden.

Wenn meine Frau mit einer Glatze vom Friseur kommen würde, wäre ich begeistert. Das wird leider nicht geschehen.

Beruflich she ich darin auch kein Problem. Dein künftiger Arbeitgeber wird lieber eine Tuffe Frau einstellen, als so ein Frauchen mit Lockenpacht.

Antwort
von KnusperPudding, 291

Habe das auch schon mal gesehen. Allerdings ist sowas wohl extrem selten, kann aber auch sehr gut aussehen. Ich war auch sehr begeistert.

Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass das nicht bei allen gut ankommt. Vor allem nicht bei potentiellen Arbeitgebern...  Hast du also noch ein paar Jahre Schule vor dir, würd ichs riskieren, ansonsten eher nicht.

Kommentar von LioLioba ,

Habe im letzten Sommer angefangen Soziale Arbeit zu studieren, bis auf ein paar Praktika wird es mit dem Beruf noch etwas dauern.

Kommentar von KnusperPudding ,

Ich kann mir kaum vorstellen, dass das dann ein großes Problem darstellt. 

Aber du wirst dir sicherlich sowieso schon Gedanken gemacht haben, wie es an dir aussieht, denn sowas ist schließlich schon sehr gewagt. Also überleg es dir gut ob du diesen Schritt wirklich machen willst.

Ich persönlich finde sowas sehr attraktiv. Allerdings weiß ich, dass mein Geschmack nicht unbedingt dem der 'breiten Masse' entspricht. Demnach kannst du dich so oder so hier schon auch auf einige 'blöde Sprüche' (solche wie in manchen antworten hier) gefasst machen.

Alles Gute

Kommentar von LioLioba ,

danke, dass du mir Mut machst! Ja, werde es mir gut überlegen. So richtig vorstellen kann ich es mir noch nicht, aber es reizt mich irgendwie total, das mal zu erleben und zu machen.

Kommentar von Kapodaster ,

Eine Mainstream-Frisur, die fürs Bewerbungsfoto taugt, kriegst Du schon mit 3-5 cm Haarlänge hin, also ein Vierteljahr bis zu einem knappen halben Jahr nach dem Totalschnitt. :-)

Antwort
von shinydome, 109

nge du noch an der uni studierst würde ich dir zur glatze raten (bin selbst glatzenträgerin). eine frau mit glatze MUSS selbstbewußt sein (es sei denn die glatze ist krankheitsbedingt). ich finde, dass mich die glatze 'befreit' hat von den zwängen der gesellschaft. heute wie vor 3000 jahren ist das schönheitsideal vieler männer eine frau mit langen haaren, da wird sich auch in den nächsten 3000 jahren nichts ändern. männer sind so gepolt, warum auch immer.

im beruf wird es als glatzeköpfige frau dann wesentlich schwieriger, weil da wieder die klassischen 'stereotype' greifen. hier auszüge aus wikipedia:

Ein Stereotyp (griech. στερεός stereós ‚fest, haltbar, räumlich‘ und τύπος týpos ‚Form, in dieser Art, -artig‘) ist eine im Alltagswissen
präsente Beschreibung von Personen oder Gruppen, die einprägsam und
bildhaft ist und einen als typisch behaupteten Sachverhalt vereinfacht
auf diese bezieht. Sie sind gleichzeitig relativ starre überindividuell
geltende beziehungsweise weit verbreitende Vorstellungsbilder.
Eingeführt wurde der Begriff 1922 von Walter Lippmann.
Seine Arbeit „Public Opinion“ − Die Öffentliche Meinung − war
bahnbrechend für die Stereotypenforschung. In seinem Verständnis wird
das Stereotyp als „eine erkenntnis-ökonomische Abwehreinrichtung gegen die notwendigen Aufwendungen einer umfassenden Detailerfahrung“ (Dröge 1967, 134) definiert.

Im Gegensatz zu einem (veralteten, rasterhaften) Klischee sind Stereotype rein auf Personen(gruppen) bezogen. Im Gegensatz zum Vorurteil,
das eine generelle Haltung ausdrückt, sind Stereotype Teil einer
unbewussten und teils sogar automatischen kognitiven Zuordnung, sie
können auch positiv gemeint sein.

Das Stereotyp stammt wie das Klischee aus einem Fachausdruck der
Drucktechnik und bezeichnet wiederholte, vorgefertigte Drucktexte.[2]
Stereotype sind verbalisierbar, sie erlauben allein durch die Nennung
des stereotypen Begriffs den zugehörigen komplexen Inhalt schnell
präsent zu machen. Dabei ist die Kategorisierung von Personen
anhand bestimmter Merkmale (wie z. B. Haartracht, Hautfarbe, Alter,
Geschlecht) ein für Menschen völlig normaler, schnell und nahezu
automatisch ablaufender Prozess. Automatische Stereotype sind im Bereich der sozialen Kognition von großem Interesse. Der breit und interdisziplinär angewendete Begriff ist nicht einheitlich im Sinne einer exakten Operationalisierung definiert.[3] Zu den verwandten Begriffen im Wortfeld gehören unter anderem Vorurteil − Klischee − Schema − Frame − und Schimpfwort. Das Image,
das erst in den 1950er Jahren aufkam, betrifft hingegen eine
kurzlebigere, aber umfassendere bildhafte Vorstellung einer Gruppe oder
Person. Das Image wird durch eigene Erfahrungen aufgebaut, es muss vom
Imageträger auch gepflegt werden, das anhand weniger Worte und Aspekte
festgemachte Stereotyp gehört zum öffentlichen Bewusstsein und ist Teil
der Sozialisation.[4]

Während Lippmann und seine Nachfolger den Begriff Stereotyp im
abwertenden Sinn gebrauchten, als eine sachlich unbegründete und sozial
schädliche Vorstellung, betont die heutige Stereotypenforschung die kognitive Komponente
der Stereotypen. Dabei hat sich gezeigt, dass die
Stereotypengenauigkeit (stereotype accuracy), das heißt die
Übereinstimmung von Stereotyp und Wirklichkeit auf Gruppenebene, sehr
hoch ist. Untersuchungen von Lee Jussim, Thomas R. Cain und anderen
Forschern in den USA ergaben eine durchschnittliche Korrelation von
Stereotypen mit der Wirklichkeit anhand von empirischen Befunden
(psychologische Messungen, demographische und soziologischen Daten) von r
= 0,7 bei ethnischen Stereotypen (Schwarze, Weiße, Asiaten) und von r =
0,75 bei den Geschlechterstereotypen. Das bedeutet einen mittleren bis
starken statistischen Zusammenhang von Stereotypen und Wirklichkeit. Der
Einfluss der Übereinstimmung mit der Wirklichkeit auf die Stereotype
ist größer als der der Voreingenommenheit der Probanden oder der Effekt
der sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Die Stereotypengenauigkeit ist
größer als die der Einschätzungen von Individuen über ethnische Gruppen
bzw. die Geschlechter oder als die Vorhersagekraft von
sozialpsychologischen Theorien.

 

Kommentar von pedroxdkd ,

Was das Schönheitsideal vor 3000 Jahren anbelangt, muss ich Dir zum Teil widersprechen. Im alten Ägypten waren viele, wenn nicht die meisten Menschen, auch die Frauen, kahlrasiert. Und zwar nahmen es die höheren Schichten damit genauer als die niedrigeren. Zwischen sie und die Götter sollte "keine Laus passen". Die Frauen trugen darüber dann Perücken, die sie manchmal aber auch abnahmen. Ob das religiöse oder hygienische Gründe hatte, darüber wird diskutiert. Aber es war ein Massenphänomen, auch bei Frauen und Kindern. Das weiß man von Mumienfunden, Reliefs und Texten. Und dann sieh' Dir die Büste von Nofretete an. Sie hat einen kahlen Kopf. Und sieh' mal, wie schön sie ist. Und sie galt auch damals als schön. Ihr Name bedeutet "die Schöne kommt". Sie galt damals als die schönste Frau der Welt. Also ich denke, eine Frau mit Vollglatze galt vor langer Zeit einmal als Schönheitsideal.

Antwort
von Lauterbello, 282

Warum nicht, die Haare wachsen wieder, falls es dir nicht gefällt. Allerdings würde ich nicht sofort loslegen, sondern eine Woche bzw. ein paar Tage warten und überlegen, ob es mir auch bei mir selbst gefallen würde. Da es etwas radikal ist, will die Sache schon gut überlegt sein.

Kommentar von LioLioba ,

Denke schon, dass es mir auch selber gefällt, zumindest lässt mich der Gedanke nicht mehr los...

Kommentar von Stampfy ,

Bist eine Frau oder ein Mann? Egal glatze finde ich an Frauen wunderschön , ich würde sagen rasiere sie dir ab !!! 

Antwort
von Peppi26, 245

Vielleicht war die Frau auch krank, mal daran gedacht? Das dauert ewig bis das nach wächst und mal abgesehen davon wirkt es nicht fraulich! Wenn man krank ist und einem die Haare ausfallen ist das was anderes!

Kommentar von LioLioba ,

Kann natürlich sein, sah aber nicht so aus. Und sie sah sehr weiblich damit aus!

Kommentar von Peppi26 ,

das steht echt den aller wenigsten Frauen!

Antwort
von shinydome, 46

ich als begeisterte Glatzenträgerin kann dir die Vollglatze nur wärmstens empfehlen. eine Glatze zu haben ist das ultimativste Gefühl was du dir nur vorstellen kannst. im Studium kannst du dir eine Glatze leisten, später im Beruf dann wohl eher nicht mehr. also tu es, du wirst begeistert sein!

Antwort
von Roky320, 85

Ich weiß das die Frage alt ist aber ich finde die Idee toll, ich überlege selbst bereits seit Jahren ob ich mich nicht von meinen langen Haaren trenne, erst seit wenigen Tagen hab ich einen wirklichen Drang dazu, traue mich aber selbst noch nicht. Es kann wunderschön aussehen, aber auch ein totaler Reinfall werden. Zur Not gibts ne Mütze :-)

Antwort
von diemiIch, 273

spart auf jeden Fall einige Zeit ... aber dauert sehr lange bis sie wieder lang sind

Kommentar von LioLioba ,

Wie schnell wachsen die denn wieder?

Kommentar von diemiIch ,

Haare wachsen von Mensch zu Mensch anderst, aber ein Jahr wird es wohl mindestens dauern

Kommentar von Kapodaster ,

Die Faustregel geht von 1 cm pro Monat aus. Nach meinen Erfahrungen scheinen Haare gerade bei Kurzhaarfrisuren superschnell zu wachsen.

Glatzen-Erfahrung habe ich allerding keine ;-)

Antwort
von JennyLiebtDich, 242

Schneid dir doch mal noch kürzere Haare. Wenn du dich weitertraust einen Pixie, und dann vllt eine Glatze :) Ich persönlich würde keine machen.

Kommentar von Stampfy ,

Wenn dann richtig oder garnet, nassrasiertter kopf👍🏻 

Kommentar von JennyLiebtDich ,

Muss ja nicht sofort sein ;)

Antwort
von pedroxdkd, 100

Rasier Dir unbedingt eine Glatze. Frauen mit Glatze sehen einfach toll aus. Man sieht es leider viel zu selten.

Antwort
von Maserati9173, 226

Ich finde Glatzen bei Frauen zwar auch nicht schön, aber es gibt doch viel schlimmere Frisuren. Heutzutage hat doch fast jede vierte Frau (zumindest ist das bei mir  im Ruhrgebiet so) grüne, blaue , pinke oder violette Haare. Da finde ich eine Glatze tausend mal attraktiver. :)

Antwort
von abibremer, 61

Glatzen bei FRAUEN sind OFT krankheitsbedingt: Eine "Chemo" gegen Krebs bringt gelegentlich den Haarausfall mit sich. Ältere Damen, die genetisch bedingt zur Kahlköpfigkeit neigen, kaschieren das "Problem" gern mit einer Perücke.

Antwort
von Jumpy123, 124

Hi,

das klingt ja super. Hast dich schon getraut es selbst zu machen?

Antwort
von DudelFlanders, 230

Wenn du von allen gemieden werden willst, dann mach es.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community