Habe grosse Angst, was nach dem Tod ist. Könnt ihr mir helfen?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Angst musst du davor keine haben immerhin ist es nichts was du vermeiden könntest und so schlimm kann es nicht sein, immerhin hat sich noch niemand der gestorben ist über den Tod beschwert :P

Sarkasmus beiseite:

Rein wissenschaftlich gesehen kommt nach dem Tod gar nichts mehr. Das Bewsusstsein eines Menschen endet mit den entsprechenden Gehirnfunktionen und das war's mit der Person. Der Tod ist also nichts weiter als ein dauerhafter Zustand der Bewusstlosigkeit.

Das heißt wiederum dass der/die Tote/r diesen Zustand nicht mitbekommt.

Um es dir leichter verständlich zu machen: Du erlebst so einen Zustand täglich wenn du schläfst, nämlich in der Zeit des Schlafes an die du dich nach dem Aufwachen nicht mehr erinnerst.

Genauso würde es im Tod sein. Wenn du beispielsweise 500.000 Jahre nach deinem Tod wiedererweckt werden würdest, hättest du das Gefühl es wären nur Sekunden/Minuten vergangen.

Ds Universum ist mehr als 13 milliarden Jahre alt, dich gibt es seit wie vielen? 14? 16? Hast du die Zeit in der es dich nicht gab irgendwie vermisst? Wohl weniger.

Das ist, wie gesagt, der momentante Wissensstand. Alle anderen Spekulationen, Thesen und Behauptungen über ein potentielles Jenseits sind zumeist so unlogisch und widersprüchig, dass man sie getrost als Erfindung ansehen kann.

Kommentar von Andrastor
25.10.2016, 22:29

danke für das Sternchen :)

0

Die Angst vor dem Tod ist für mich so normal, wie der Hunger, den wir spüren, wenn wir nichts zu essen haben.

So wie wir den Hunger durch ein gutes Essen hinter uns lassen,
so können wir – auf ein Leben gesehen – auch unsere Angst vor dem Tod hinter uns lassen, wenn wir uns die entsprechende seelische Nahrung zukommen lassen.

Sie besteht nach meinem Eindruck darin, dass wir den ständigen Wandel als unumstößliche Tatsache unseres Lebens verstehen.

Wir haben es gern, wen Schmerzen in uns „absterben“, wir haben große Angst davor das zu verlieren, was uns in unserem Leben wertvoll ist. Dass etwa mein Sehvermögen abstirbt, das kann mir eine große Angst sein.

Ein wichtiger Gedanke ist mir deshalb, dass das Sterben schon immer in unser Leben eingelagert ist. Veränderungen bringen uns ein neues
Leben, Veränderungen bewirken aber auch, dass das alte Leben „stirbt“.

Diese Tatsache des unablässigen Wandels ist leicht nachzuvollziehen.

Schwieriger ist es,  mit der Vorstellung eines überdauernden Ganzen, in dem wir geborgen sind.

Rilke hat in seinem Gedicht „Die Blätter fallen“ in den letzten beiden Zeilen diese Vorstellung schön ins Wort gebracht.

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne Gärten;

sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde

aus allen Sternen in die Einsamkeit. 


Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält.


Aus: Rainer Maria RilkeDas Buch der Bilder

Hier ist die Vorstellung einer universellen Ganzheit in deren Geborgenheit auch wir inbegriffen sind mit der Vorstellung von einem persönlichen Gott verbunden – wenn  auch nicht ausdrücklich von „Gott die Rede ist.

Mir kommt oft  ein „unpersönliches“ Bild in den Sinn, das ich schon wiederholt beschrieben habe: Unser Ich gleicht der Welle, die nahe dem Strand aus dem umgebenden Meer aufsteigt und ihr Ego grandios entfaltet. Aber am Ende des „Wellenlebens“ wird sie zu dem, was sie schon immer gewesen ist:
Das endlos weite Meer.“

Also erst einmal:

Man soll über so etwas nicht nachdenken, es gibt Menschen, die sich deswegen umgebracht haben. Ich selbst kann das auch bezeugen. Plötzlich sah ich mich so sinnlos und unmotiviert. Wenn dir das schwer fällt, denke an die Sachen im Leben, die dich glücklich machen, wie Eltern, Liebe oder sonst etwas in der Art und rede dir ein, dass der Tod nur ein weiterer Lebensabschnitt ist. Jeder Mensch wird es erfahren, also hast du Milliarden von Menschen an deiner Seite, die das Schicksal teilen.

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Entweder gibt es ein Leben nach dem Tod und es ist gut, sich entsprechend durch eine positive Lebenseinstellung darauf vorzubereiten, egal ob Himmel, Paradies oder Wiedergeburt und Karma oder es gibt nichts nach dem Tod und man hat zumindest ein gutes Leben gehabt, indem man nach positiven Werten gestrebt hat, aber wenn es nichts nach dem Tod gibt, so wird man es ohnehin nie erfahren, also warum sollte man vor dem Tod Angst haben, wenn man danach lebt, was gut und einem wichtig ist?

Und um auf die entsprechende Frage einzugehen: Ich habe keine Angst vor dem Tod, sondern lediglich vor dem Sterben.

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

--------------------------------------------------------------------------
---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Hey Tukan, du bist gewiss nicht der einzige Mensch auf der Welt, der sich mit dem beschäftigt, was nach dem Tod kommen könnte und auch Angst davor hat. Die Angst davor ist auch nichts Schlimmes, schließlich liegt es in unserer Natur vor Dingen, die wir nicht kennen, Angst zu haben. Allerdings sollte die Angst davor nicht das zentrale Thema deines Lebens sein. 

Sieh es doch einfach so: Unser aller Leben ist vergänglich und hat seine Höhen und Tiefen. Versuche einfach das Beste daraus zu machen, denn das ist es, was in deinen Händen liegt. Genieße jeden schönen Moment und mach dir lieber Gedanken darüber, wie du dein Leben ausfüllst, als darüber, welches Geheimnis sich hinter dem Tod (und der möglichen Zeit danach) verbirgt. 

Du bist sicher nicht der Einzige, der Angst davor hat, oder sich Gedanken macht. Aber niemand weiß genau, was nach dem Sterben passiert.

es gibt allerdings viele Berichte über das leben nach dem Tod. Im Internet kannst Du ja mal nachlesen.

 

Schön eines nach dem anderen! Zuerst einmal leben.

Genieße Dein Leben.

Vergeude keinen Tag.

Und dann, wenn es so weit ist, gehst Du den Weg, den Deine Vorfahren vor Dir gegangen sind. Und wer weiß, womöglich gibt es ein großes Wiedersehens - Fest  in einer anderen Welt.

da ist nichts. da kommt auch nichts,

Da braucht man keine Angst haben.

Lebe erst mal!

Und: Sterben ist leicht, das kann der Dümmste.

Wenn du gestorben bist, hast du diese Probleme nicht mehr.

Kommentar von don2016
16.10.2016, 14:04

lieber Wolle...es gibt aber auch den Spruch:

...und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute :-))),

einen schönen sonntag noch, lg aus Köln

0

Du machst die Augen zu und dann ist es vorbei. Da braucht man keine Angst haben.

Was möchtest Du wissen?