Frage von nutzer187665, 41

Habe gehört der THC-Gehalt in Marihuana ist um 10-20% gestiegen. Meine Frage: Seit wann und bis wann geht / ging dies?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ursusmaritimus, 41

Züchtung und Auslese, betrieben seit den 60ern.

Antwort
von xo0ox, 26

Seit man Indoor anbaut (ist eben mehr züchten, als anbauen) Davor wurde Grass nicht so häufig geraucht, man griff früher eher mal zu Haschisch weil das die Konzentration auch früher schon höher war.

Antwort
von aXXLJ, 12

Die meisten der mit "Habe gehört, dass.." beginnenden Fragen sind von Halbwahrheiten gekennzeichnet.
Fakt ist, dass bei früheren kriminaltechnischen Untersuchungen bei der Höhe des THC-Gehalts von "Marihuana" noch sämtliche Bestandteile der Pflanze bei Analyse-Probenahmen verwendet worden sind: Wurzeln, Stengel, Blätter und Blüten. Entsprechend niedrige THC-Werte wurden damals ermittelt, da Wurzeln, Stengel und große wie mittlere Blätter so gut wie kein THC enthalten.
Heutzutage wird für die gaschromatographische Analyse aber nur noch die Blüte des Cannabis herangezogen, die wesentlich mehr THC-beinhaltet als andere Pflanzenbestandteile.

Die Behauptung, der Wirkstoff-Gehalt sei durch Züchtung um "10 bis 20 %" gestiegen ist schlicht falsch und wird von Verbotsbefürwortern gerne als Argument für " hohes Risiko und größere Gefährdung" des Konsumenten herangezogen. Das ist natürlich purer Dummfug, denn selbstverantwortlich mit Cannabis umgehende Konsumenten nehmen - wenn das Zeug einen höheren THC-Gehalt hat - entsprechend weniger Cannabis, um den gleichen Berauschungseffekt zu erzielen wie beim Gebrauch von Cannabis schlechterer Qualität.
Ähnlich verhält es sich mit Bier und Schnaps, wenn man sich betrinken möchte. Wer Bier trinkt, benötigt mehr mit Alk versetzte Flüssigkeit (also eine schwächere Konzentration des Wirkstoffs Alk), als wenn er den gleichen Rauschzustand mit Vodka ( = höherer Wirkstoffgehalt) erreichen will.

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