Frage von Rin3432, 75

habe ernste bedenken wegen Op , soll ich sie absagen?

es ist für anfang nächsten Monat bei mir eine gallenblasen entfernung geplant , jedoch habe ich seit einigen tagen immer mehr bedenken ( zum einen hatte ich seit dem ich den termin bekommen hab nicht ein einziges mal eine Gallenkolik gehabt , und zum anderen macht mich der gedanke mit dem Krankenhausaufenthalt langsam noch wahnsinnig )

was noch dazu kommt , ich habe schon unzählige eingriffe hinter mir , und was mich enorm verunsichert ist das mein rechter Fuß , bei dem ich vor 6 jahren eine Spitzfuß korrektur hatte , seit über 1 Woche täglich immens schmerzt ( so geschmerzt hat der fuss selbst im ersten jahr nach der OP nicht so häufig ) und ich hab jetzt angst das ich das gleiche dann beim Bauch auch hätte

ich kann meist auch kaum schlafen weil ich mir darüber so stark den Kopf zerbreche

wäre es gescheiter wenn ich die Operation absage ? oder eher nicht ?

Antwort
von Negreira, 17

Ich bin auch so gebranntes Kind und hasse Krankenhäuser. Leider bin ich so krank, mit mehreren Baustellen, daß es sich nicht umgehen läßt, dort gelegentlich aufzuschlagen.

Niemand kann Dir die Entscheidung abnehmen, aber es wird auch nicht einfach so an der Galle operiert, ohne daß es nötig wäre. Wenn Du keine Gallenkolik hattest, dann war das reines Glück, mehr nicht. Die paar Tage im KKH wirst Du doch überstehen. Ich habe vor Jahren, als die Gallen-OPs noch schwierig waren, diese entfernen lassen müssen und hatte zunächst noch Beschwerden, die sind aber nach einigen Monaten vollkommen verschwunden.Daß Du an anderen Körperstellen Probleme hattest, heißt doch nicht, daß es bei diesen minimalinvasiven OPs auch so sein muß, steigere Dich da nicht hinein.

Du kannst im Krankenhaus oder mit Deinem Arzt über Deine Ängste sprechen, absagen würde ich die ganze Sache nicht.

Antwort
von Akka2323, 13

Gallenblasenoperation ist nicht schlimm. Geht schnell und auch hinterher ist alles schnell verheilt. Lass es auf jeden Fall machen!

Antwort
von labertasche01, 28

Ich hatte vor einigen Jahren auch eine Gallen op. War nicht schlimm. Eine Woche Krankenhaus danach einige Zeit nicht schwer heben. Das war es. Ich habe danach keinerlei Beschwerden.  
Ich würde es machen lassen.

Antwort
von DGsuchRat, 47

Absagen würde ich nicht aber du könntest deinen Hausarzt konsultieren und mit ihm / ihr über deine Bedenken sprechen.

Antwort
von ede45, 9
Kommentar von GrinsiKleinpo ,

Und dann sind da natürlich noch die Leute, denen keine Gallenblasen-OP angeraten wurde und die sich dann nach einem Durchbruch mit anschließender Blutvergiftung auf einer äußert kalten Stahlliege wiederfinden und von oben ihrer eigenen Autopsie zugucken können...

Kommentar von ede45 ,

Ich gebe dir recht. Es ist immer eine schwere Entscheidung. Ob so, oder anders. Für den toten spielt es keine Rolle mehr, ob er wegen einer total überflüssigen Narkose bzw. OP gestorben ist, oder an einer Krankheit, die er nicht behandeln ließ. In so einem Fall finde ich immer Statistiken hilfreich. Obwohl man auch sagen kann, traue keiner Statistik, die du nicht selbst angefertigt hast. Man könnte auch sagen, die du nicht selber gefälscht hast. Aber laut Aussage der AOK sterben jedes Jahr 40000 Patienten an Behandlungsfehlern. Darin enthalten sind angeblich 19000 Patienten, die unnötig operiert worden. Nimmt man die Zahl der notwendigen Operationen mit hinzu, sind es wesentlich mehr. Aber da könnte man auch sagen, die waren ja sowieso schwer krank und vermutlich auch ohne OP gestorben. Darum hat die AOK diese Toten nicht in der Studie berücksichtigt. Leider habe ich keine Statistik gefunden, die zeigt, wie viele Patienten pro Jahr an einem Gallenblasendurchbruch sterben. Aber ich vermute mal, dass es bedeutend mehr tote durch Behandlungsfehler gibt. Aber wie gesagt, für den verstorbenen spielt das keine Rolle mehr. Nur für die Angehörigen ist es sehr schlimm, wenn sie im nachhinein erfahren müssen, dass dieser Tod vermeidbar gewesen wäre! Mein Vater musste sterben, weil er im KH durch Hygienemangel mit einem MRSA infiziert wurde. Leider kam er zu einem Patienten, der einen MRSA hatte, der aber nicht krank wurde. Mein Vater bekam plötzlich Fieber, dann folgte eine Sepsis, dann multibles Organversagen, dann folgte der Tod. Ich versuche, wenn es nur irgendwie geht, einen KH-Aufenthalt zu vermeiden. LG

Antwort
von NeuRs19, 27

Ich würde es nicht absagen aber such dir einen Ansprechpartner für deine sorgen.

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