Habe eine spritzenphobie und muss morgen zur Blutabnahme :000?

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8 Antworten

Hallo,

erstmal: da ist überhaupt nichts Peinliches dabei. Das haben ganz viele Leute, die auch älter sind als Du ;-)

Folgender Trick kann helfen: Versuche Deine Einstellung zu ändern, indem Du Dir z. B. vorstellst, dass jetzt etwas Supertolles passiert, nämlich wie etwas dunkelroter Schmuddel aus Dir abgezogen wird und Du Dich danach ganz sauber und gesund fühlst.

Das ist nur ein Vorschlag. Lasse Deiner Phantasie ruhig freien Lauf, vielleicht fällt Dir noch eine viel schönere Vorstellung ein ;-)

Und ansonsten hilft immer die eigene Ansage: Auch das geht vorbei!

Alles Gute

Buddhishi

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Du kannst jemanden mitnehmen, der sich davorstellt, dann kannst du nicht hingucken. So habe ich das gemacht als Mein Sohn klein war und Angst vor Spritzen hatte. Dass es gar nicht wehtut, brauche ich dir nicht zu sagen, gell?

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Kommentar von Nico1707
21.03.2016, 15:46

Danach tut mein arm auch ziemlich weh

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Also ich beiße oder zwicke meinen anderen Arm, damit der schmerz von der spritze nicht so stark ist bzw. Damit ich mich auf den anderen Schmerz konzentrieren kann. Klingt komisch ist aber so

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Du kannst die Blutentnahme auch ablehnen. Mit 15 ist das erlaubt. Sinnvoll ist das natürlich nur, wenn es eine Routineabnahme ist und nicht etwas wirklich krankhaftes kontrolliert werden muss.

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Du solltest nicht so viel Angst vor der eigentlichen Blutabnahme haben. Das ist nur ein kleiner piks und das war’s (wenn es eine erfahrene routinierte Person macht und kein Anfänger). Bei der Blutabnahme gibt es etwas viel schlimmeres bzw. bedrohlicheres welches aber nicht weh tut. In ständiger
Regelmäßigkeit sehe ich Blutabnahmen die den Tatbestand einer
Körperverletzung erfüllen zum Beispiel das Abtasten der Vene NACH
der Desinfektion mit unsterilen kontaminierten Handschuhen bzw.
Fingern. Die meisten sprühen das Desinfektionsmittel auf die Haut
und warten aber dann nicht die vorgeschriebenen 30 Sekunden
Einwirkzeit ab sondern wischen das Desinfektionsmittel mit einem
Tupfer gleich wieder ab. Weiterhin tasten sie mit ihren Finger noch
einmal die Vene bevor sie in die Vene stechen. Es ist vollkommen egal
ob die Person dabei Einmalhandschuhe trägt oder nicht, denn sie hat
in der Zwischenzeit schon wieder so viele Dinge angefasst die mit
Keinem belastet sind und diese sich dann am Finger oder Handschuh
befinden (Stauungsgummiband, Unterleg bzw. Stützkissen, Ablage,
Stuhl, Griffe von Schubladen oder Kühlschrank, die Hand des
Patienten usw.). Wenn sie danach auf die desinfizierte Haut fast,
bringt sie wieder Keime auf die Haut die dann beim punktieren mit in
die Haut oder Vene geschoben werden können. Also kann man sich in
diesem Fall auch die vorherige Desinfektion der Haut sparen. Sie ist
damit überflüssig bzw. unwirksam geworden. Manche nehmen überhaupt kein Desinfektionsmittel sondern nur einen trockenen Tupfer oder auf dem Tupfer ist so wenig Desinfektionsmittel das man sich das Desinfektionsmittel auch gleich sparen kann. Ich habe auch schon Fälle gesehen, wo die Person mit ihrer Hand die Nadel etwas verbogen hat damit sie gerader in die Vene kommt. Das diese Nadel dann nicht mehr steril ist und die Bakterien und Viren so in die Vene gelangen leuchtet wohl jeden ein. Auch der Tupfer der nach der Blutabnahme auf die Punktionsstelle gelegt wird ist oft mehrfach mit unsterilen Fingern oder Handschuhen angefasst worden, so dass sich auch hier wieder sehr viele Keime auf dem Tupfer befinden
die dann auf die offene Wunde gelegt werden. Auch eine kleine
Punktionsstelle ist eine offene Wunde und muss auch so behandelt
werden. Man sollte dann zu mindest den Tupfer noch einmal mit
Desinfektionsspray behandeln bevor man ihn auf die Punktionsstelle
legt. Manchmal wird nach der B-Abnahme mit dem Tupfer schon auf die
Punktionsstelle gedrückt obwohl die Nadel noch in der Vene ist. Man
darf aber erst drücken, wenn die Nadel herausgezogen wurde. Oft wird
auch nicht auf die richtige Reihenfolge (Farbe) der Blutröhrchen
geachtet welches dann den Befund ungenau machen kann oder der Pat.
macht zu lange eine Faust. Dann steigt der Kaliumwert weil Blutkörper
platzen und Kalium freisetzen. Der Arzt vermutet dann bei der
Auswertung eine Nierenerkrankung. In Wirklichkeit war es nur ein
Blutabnahmefehler. Um einen Eisenmangel (z.B. bei einer Anämie)
festzustellen darf nicht nur das Serumeisen gemessen werden sondern
auch das Ferritin in dem Eisen gespeichert wird. Aber weil das ein
Laie alles nicht weiß, moniert dies auch keiner und keiner merkt
bzw. weiß was da gerade alles falsch gemacht wurde und welche
Bakterien und Viren er gerade in die Haut oder Vene bekommen hat.
Dies geschieht in Deutschland jeden Tag tausendfach. Wir können nur
froh sein, dass ein gesunder Mensch so ein gutes Immunsystem hat
welches die meisten Bakterien und Viren erfolgreich bekämpfen kann.
Gefährlich wird es aber dann, wenn ein Mensch kein gutes Immunsystem
hat oder sein Immunsystem gerade geschwächt ist (alte Menschen,
kranke Menschen, verletzte Menschen, Menschen mit Chemotherapie,
Allergiker usw.). In diesem Fall kann eine harmlose Blutabnahme
fatalen Folgen haben die bis zu einer Sepsis führen kann. Genauso
schlimm ist es, wenn ein Mensch durch eine Blutabnahme mit einem MRSA
infiziert wird den er dann nicht wieder eliminieren kann. Dabei wären
doch all diese Fehler so einfach zu verhindern. Natürlich werden
Menschen bzw. Patienten jeden Tag mit Bakterien, Viren, Pilzen usw.
infiziert bzw. angesteckt (Krankenhaus, Arztpraxen, Ambulante Praxen,
Zahnarzt, Einkaufzentren, Theater, Konzerte usw.) aber rechtfertigt
dies eine unhygienische Blutabnahme? Dies stellt ein Eingriff in den
Körper dar. Vieles lässt sich nicht vermeiden, aber einiges schon.

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  Ich würde es so machen rede mit dem Arzt darüber. Mach irgendwie aus  das  du dich erst mal ablenkst. Dann soll er die Spritze geben.  Am besten lädst du dir eine Rätsel Apps runter Wo du konzentrieren muss 

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Einfach Augen zumachen. ^^

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