Frage von nyameyedo, 46

Habe eine Frage zu meinem Arbeitszeugnis und zwar hab ich die Beschäftigung selbst fristgerecht gekündigt und der Arbeitgeber schreibt was anderes im Zeugnis?

Habe eine Frage zu meinem Arbeitszeugnis und zwar hab ich die Beschäftigung selbst fristgerecht gekündigt und der Arbeitgeber schreibt was anderes im Zeugnis , dieser Satz hier:

"Das Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf der vereinbarten Frist da die Fortsetzung des Arbeitsverhältnis aus betrieblichen Gründen leider nicht möglich ist.

Wir bedauern dies sehr und danken ihm für seine hervorragende Mitarbeit."

Wie ich das verstehen kann, steht da nichts davon dass ich gekündigt habe.

Ist das euerer Meinung richtig was der Arbeitgeber geschrieben hat, obwohl ich gekündigt habe für andere Perspektive ?

Antwort
von johnnymcmuff, 20

Habe eine Frage zu meinem Arbeitszeugnis und zwar hab ich die Beschäftigung selbst fristgerecht gekündigt

Wie Du in einem Kommentar schreibst ist Dein Arbeitsverhältnis befristet.

Befristete Verträge kann man in der Regel nicht ordentlich kündigen denn sie enden mit dem vereinbartem Tag.

"Das Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf der vereinbarten Frist da die Fortsetzung des Arbeitsverhältnis aus betrieblichen Gründen leider nicht möglich ist.

Das hat man geschrieben, weil es ein befristeter Vertrag war.

Ich denke, das kann man also so stehen lassen.

Oder willst Du unbedingt da stehen haben, dass Du gekündigt hast, wenn ja, warum?

LG

johnnymcmuff

Antwort
von peterobm, 30

ist das ein befristeter Vertrag? der braucht nicht gekündigt zu werden. 

Bei Eigenkündigungen erfolgt eine Sperre von mind. 3 Monaten durch das JB.

Kommentar von nyameyedo ,

Ja befristet

Kommentar von peterobm ,



Wir bedauern dies sehr und danken ihm für seine hervorragende Mitarbeit."


das klingt in dem Falle so, dass du übernommen werden solltest.

 

Der Arbeitsvertrag wäre eh zum Datum beendet. Hat in dem Falle keine Bedeutung

Kommentar von dandy100 ,

das klingt in dem Falle so, dass du übernommen werden solltest

Ein Arbeitszeugnis sollte eindeutig formuliert werden, denn für den nächsten Arbeitgeber ist es ein Unterschied, ob der Vertrag sowieso geendet hätte und er das Unternehmen hätte verlassen müssen oder ob er selbstständig gekündigt hat, obwohl er übernommen worden wäre - dass da nur so klingt, reicht nicht aus.

Er scheidet auf eigenen Wunsch aus, wir bedauern dies sehr - klingt jedenfalls schon ganz anders als dass das Arbeitsverhältnis fristgerecht endet.

Antwort
von dandy100, 23

Du hast Anspruch auf ein eindeutig formuliertes Zeugnis und dazu gehört auch auf alle Fälle der Satz, dass Du auf eigenen Wusch das Unternehmen verlässt; darauf solltest Du unbedingt bestehen.

So wie es jetzt formuliert ist, könnte das ja auch bedeuten, dass man Dich loswerden wollte, und das würde auf keinen Fall akzeptieren.

Antwort
von Yayyyforthewin, 26

Das Arbeitsverhältniss endet mit Ablauf der Vereinbarten frist und ...aus betrieblichen Gründen nicht fortgesetzt....

Da steht doch alles so wie du es brauchst. Das Arbeitsverhälltnis wurde regulär gekündigt, es gab keine ausserordentliche Kündigung.
Und du hast das Ende des Arbeitsverhältnisses nicht selbst zu verantworten, sondern Erfolgte aus betrieblichen Gründen.

Kommentar von nyameyedo ,

Ja, aber ich hätte ein Vertrag bis 2018 noch , nur ich habe gekündigt Anfang dieses Jahr, das hört sich halt nur so an , als ob die mich gekündigt haben und die Kündigung nicht von mir kam

Kommentar von peterobm ,

befristete Verträge können nicht so einfach gekündigt werden, das kann nur aus wichtigem Grund geschehen. Damit greift wieder die Sperre.

WARUM wurde gekündigt?

http://www.bewerbung-tipps.com/blog/arbeitsaustritt/kuendigung-befristeter-arbei...

Kommentar von Everklever ,

befristete Verträge können nicht so einfach gekündigt werden, das kann nur aus wichtigem Grund geschehen

Stimmt ganz genau. Ist aber wohl, wie man sieht, nicht Allgemeinwissen.

Kommentar von Nightstick ,

Nicht ganz - auch in befristete Arbeitsverträgen kann man eine "normale" Kündigungsfrist einbauen (was man im Übrigen auch immer tun sollte)!

Antwort
von Everklever, 6

Um das Durcheinander mal etwas zu lichten:

Verhält es sich so?

  • Es war ein befristeter Vertrag
  • Der Vertrag hätte dich noch eine Zeitlang weiter beschäftigt
  • Es drohte keine Kündigung durch den Arbeitgeber?
  • Du hast diesen Vertrag vorzeitig gekündigt, obwohl er noch eine längere Laufzeit hatte
  • Gab es vielleicht einen Aufhebungsvertrag???
Antwort
von Everklever, 7

Ein Zeugnis lässt sich seriös nur dann bewerten, wenn es (natürlich anonymisiert) komplett, Wort für Wort, von der Überschrift bis zum Datum vorliegt. Überall, aber auch überall, können Hinweise enthalten sein, die Einfluss auf die Benotung haben. Selbst (vermeintliche) Schreibfehler oder fehlende Satzzeichen gehören dazu.

Die Kenntnis des vollständigen Zeugnisses ist auch nötig, wenn es "nur" um Detailfragen, wie im vorliegenden Fall, geht

Antwort
von MancheAntwort, 19

Lass´  es nachbessern

du hast ein Recht darauf !

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