Habe demnächst ein Vorstellungsgespräch bei der Bundespolizei in der Verwaltung. Die wollen bestimmt ein Führungszeugnis. Was sieht man darin?

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5 Antworten

Da steht viel drin. Wenn du kurz sagst was du angestellt hast dann kann ich dir sagen ob das drin steht!

Aber was ich dir gleich sagen kann ist, dass man nicht vorgestraft sein darf wenn man bei der Bundespolizei anfangen möchte!

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Kommentar von xampia
27.10.2016, 09:25

Das wovor ich bedenken habe steht unten. Wenn ich jetzt darüber nachdenke bereue ich es, dass ich diese Entscheidung so hingenommen habe. :/

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Vielen Dank für eure Antworten. :)

Hatte Ende vorletzten Jahres ne Strafsache wegen "Fahrerflucht" in der ich letztes zu 40 Tagesgeldsätzen verurteilt wurde und 3 Monate meinen Führerschein abgeben musste. Das das nicht im normalen Führungszeugnis steht das weiß ich da es unter 90 Tagessätzen liegt. Aber wie sieht es da bei der Bundespolizei aus?

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Kommentar von Deadpool11
27.10.2016, 09:38

naja wenn du dich richtig informiert hast und du dir sicher bist dass es nicht im Führungszeugnis drin steht dann dürfte es auch keine Probleme bei der Bewerbung bei der Bundespolizei geben!

Es kann aber sein dass es im erweiterten Führungszeugnis zu finden ist. aber ich weiß jetzt nicht ob die ein normales oder ein erweitertes haben wollen.

Als ich mich damals für den mittleren Dienst bei der Polizei beworben hab musste ich nur ein normales Führungszeugnis vorlegen :)

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Hoffentlich gar nichts. Im Führungszeugnis stehen all deine Straftaten drinn. 

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Kommentar von wiki01
27.10.2016, 09:11

stehen all deine Straftaten drinn

Das ist schon mal Blödsinn. Das Führungszeugnis sollte man nicht mit dem Strafregister verwechseln. Es gibt Straftaten, die unterhalb der Eintragungsschwelle liegen. Das ist von der Höhe der Tagessätze abhängig. Liegt man unter der Grenze, darf man sich "nicht vorbestraft" nennen.

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Hallo xampia,

das Führungszeugnis wird bei Dir so aussehen:

http://regionalwolfenbuettel.de//wp-content/uploads/2013/03/fuehrungszeugnis.jpg

Die Verurteilung zu der Geldstrafe von 40 Tagessätzen und das Fahrverbot von 3 Monaten ist dort nicht vermerkt, wenn keine weiteren Verurteilungen vorhergegangen sind.

Denn das Gesetz sagt:

http://www.gesetze-im-internet.de/bzrg/__32.html

***********************************************************************************

§ 32 BZRG - Inhalt des Führungszeugnisses

(2) Nicht aufgenommen werden:

5. Verurteilungen, durch die auf

  • a) Geldstrafe von nicht mehr als neunzig Tagessätzen,
  • b) Freiheitsstrafe oder Strafarrest von nicht mehr als drei Monaten
erkannt worden ist,
 
wenn im Register keine weitere Strafe eingetragen ist,

**********************************************************************************

Somit ist das Führungszeugnis kein Problem für eine erfolgreiche Bewerbung.

Aber ein Problem ist, dass Du bei der Bewerbung gefragt wirst, ob Du Jemals gerichtlich verurteilt wurdest.

Hier musst Du auch die Verurteilung der 40 Tagessätze angeben und das könnte ein Problem für eine erfolgreiche Bewerbung darstellen.

Für angehende Polizisten, ist so eine Verurteilung ein Ausschlußkriterium.

Ob das auch für den Verwaltungsdienst gilt, kann ich Dir aber nicht sagen.

Schöne Grüße
TheGrow

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Kommentar von xampia
27.10.2016, 09:40

Trotzdem wird es aber wahrscheinlich besser sein es anzugeben wenn ich danach gefragt werde denke ich.

Wie sieht es mit dem behördlichen Führungszeugnis aus? Taucht dort die Strafe auf?

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Kommentar von furbo
01.11.2016, 18:40

Kleiner Zusatz:

Da bei jedem Einstellungswilligen sowieso der Polizeicomputer befragt wird, kommt selbst ein Ministrafverfahren raus. Es hilft nur die Wahrheit, wenn man was verschweigt kommt es mit Sicherheit raus. 

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