Habe das Wort gelesen,weiß aber nicht was es heißt und welche Bedeutung es hat?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Jemand, der beim Vertreten der Interessen des Volks getötet wird, wird zum Märtyrer. Das ist dann ein Volksheld.

Könige und Politiker wollten früher natürlich um jeden Preis verhindern, dass das Volk sich auf diese Weise Leitfiguren geschaffen hat und im Namen des Märtyrers Widerstände aufbauten und weiter führten, also mussten sie versuchen, beim Töten oder aus dem Weg räumen sich die Hände nicht schmutzig zu machen oder mit anderen Mitteln als den Tod den Anführer mundtot zu machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung



Märtyrer, auch Martyrer (von altgriechisch μάρτυς mártys „Zeuge“ oder μαρτύριον martýrion „Zeugnis“;[1]weibliche Formen Märtyrerin bzw. Martyrerin sowie Märtyrin bzw. Martyrin) sind Menschen, die um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen leiden, ggf. ihren gewaltsamen Tod erdulden.

Gruß von Wikipedia

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also wenn einer nach Syrien geht um Menschen umzubringen, dann ist er, wenn er dort stirbt, ganz sicher kein Märtyrer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Märtyrer ist, wie schon gesagt wurde, jemand der für seine Überzeugung von den Feinden dieser Überzeugung getötet wurde.

Dabei kommt es aber auch auf die Umstände an:

Ein Rebell z. B. der gegen die Staatgewalt mit der Waffe rebelliert und dabei im Kampf getötet wird, wird von seinen Parteigängern zwar häufig als Märtyrer bezeichnet, jedoch gilt diese Bezeichnung für ihn nicht.

Auch ein "Gläubiger", der die Feinde seines Glaubes bekämpfen will und z. B. ein Selbstmordattentat verübt, ist kein Märtyrer.

Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der auf Hitler ein - gescheitertes - Bombenattentat verübte und dafür verhaftet und erschossen wurde, ist kein Märtyrer.

Ein Märtyrer provoziert seinen Opfertod nicht und wünscht ihn nicht herbei. Er kann ihm aufgrund seiner Überzeugung nicht ausweichen, wenn er den Feinden in die Hände gefallen ist. Ein Märtyrer akzeptiert dann aber eher das Todesurteil und die Vollstreckung, als von dieser Überzeugung abzuweichen.



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rtyrer
Dies ist zunächst einmal  jemand, der wegen seiner religiösen Überzeugung  von   seinen Gegnern /  Feinden getötet (z.B. hingerichtet) wird. Beispiel: Stephanus.

Mit POLITIK hat das Märtyrertum zumindest ursprünglich nichts zu tun.

Islamistische Selbstmordattentäter und Muslime, die im Kampf gegen ihre angeblichen oder tatsächlichen Feinde umkommen, werden von ihren Genossen ebenfalls als "Märtyrer" bezeichnet. 

(Ein bis 2 Jahre Religionslehre täten Dir gut.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Unbekanntefremd,

Märtyrer heißt, dass "er" aufgrund seines Glaubens an Jesus Christus (ich nehme zumindest an, dass der Satz aus der Bibel oder einem religiösen Buch stammt) getötet wurde. Das Wort kommt vom altgriechischen Wort "mártys", was ursprünglich "nur" Zeuge hieß. Doch das Zeugnis für Jesus führte - v.a. in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung - oft zum Tod. Deshalb entwickelte sich der Sinn des Wortes zum "Gequälten" = Gefolterten bis zum Tod.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Märtyrer ist eine Person, die aus religiösen oder politischen Gründen wegen ihrer Überzeugungen getötet wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Märtyrer ist ein "Held", der im Dienst einer großen Sache stirbt. Wenn zum Beispiel ein Volk seine Führer stürmen will, und eine erson dabei tatkräftig mithilft, aber am Ende getötet wird, ist diese Person ein Märtyrer.

Märtyrer sind Vorbilder, die so weit gingen, dass sie zum erreichen eines Ziels sogar ihr Leben gaben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung