Frage von madelyne90, 70

Habe bis jetzt nur eine Katze, ist eine zweite besser?

Hallo, ich habe einen britisch kurzhaar Kater der jetzt fast 5 Jahre alt ist und sich nur in der Wohnung aufhält. Ihm geht es denk ich sehr gut bei mir. Zumindest Geb ich mein bestes. Leider ist er aber sehr oft allein. Gerade wenn ich mal in den Urlaub fahre tut er sich sehr schwer obwohl da stundenlang jemand in der Wohnung ist. Ist es besser eine zweite dazu zu holen? Nach der langen Zeit? Und wenn ja, soll es dann wieder die selbe Rasse sein oder geht auch ein normaler Kater? Ich danke euch schon mal für eure antworten :) Liebe grüße

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von polarbaer64, Community-Experte für Katze & Katzen, 70

5 Jahre ist eine lange Zeit Alleinsein, und bedeutet auf jeden Fall Desozialisation. Es wird möglicher Weise nicht einfach, den Kater zu vergesellschaften.

Allerdings kann der kleine Kamerad noch weitere 15 Jahre leben. Wenn man das bedenkt, ist das im Verhältnis zur vergangen Zeit eine lange Durststrecke.

Du solltest es riskieren!

Schau dich im Tierheim nach einem Kater oder einer Katze um, der/die sehr sozial und umgänglich mit anderen Katzen ist. Erkundige dich nach den Charakteren der Katzen. Lass dich nicht von irgendeiner Rasse leiten. Katze ist Katze und deinem Katerchen ist die Optik völlig schnuppe. Wichtig ist ein charakterlich passendes Tier. Die Tierheimmitarbeiter beraten dich gern. 

Für den Zeitpunkt des Einzugs eines Neuzugangs sollte allerdings jemand einige Tage zuhause sein. Vielleicht kannst du eine Woche Urlaub nehmen, oder den Neuling holen, wenn du sowieso Urlaub hättest.

Auf Dauer gesehen, wird es immer besser sein, du entscheidest dich FÜR eine Zweitkatze. Dein Kater wird sich mit Sicherheit dran gewöhnen. Es kann dauern, das ist möglich (unter Umständen Monate, weil er das gar nicht kennt), aber im Endeffekt wird es sich lohnen. Es ist immer besser, Katzen sind zu zweit und akzeptieren sich wenigstens (falls es keine dicke Freundschaft werden sollte), als einsam und allein ihr Dasein zu fristen.

Wenn du auf einer einsamen Insel leben müsstest, wärst du auch froh, wenigstens ein einziger Mensch würde dort leben, egal wer, Hauptsache du bist nicht völlig allein.

Es ist nie zu spät zu erkennen, dass Einzelhaltung von Katzen nicht artgerecht ist.

Kommentar von polarbaer64 ,

Dankeschön für´s Sternchen :o) .

Expertenantwort
von palusa, Community-Experte für Katze & Katzen, 69

nach 5 jahren allein kann neimadn mehr sagen ob das noch klappt oder nicht. manche katzen sind dankbar dafür jemanden zu haben der ihre sprache spricht. andere finden die idee einer fremden katze furchtbar

hilft nur ausprobieren. rasse.. es sollte vom charakter her passen. die bkh ggilt als ruhige rasse, dazu werden katzen mit dem alter meist ruhiger. wenn er zu diesen gemütlicheren katzen zählt sollte da kein temperamentsbündel bei

Antwort
von IlonaKah, 50

Hallo!

Hol ihm einen Kumpel, Katzen fühlen sich in Gesellschaft einfach wohler. Damit die Voraussetzungen einer guten Zusammenführung  gegeben sind, sollte es ein junges Tier sein. Das gewöhnt sich ganz schnell an seinen neuen Freund. Die Rasse ist nicht so wichtig. Es sollte vom Wesen her passen. Wenn dein Kater z.B. sehr ruhig ist, sollte ihm nicht unbedingt ein hyperaktive Terrorkrümel vor die Nase gesetzt werden. Ich habe bisher noch keine Zusammenführung in einer solchen Konstellation erlebt, die nicht geklappt hat (und es waren so einige).

LG

Antwort
von Feldspatz, 63

Eine zweite Katze ist eine gute Idee, klappt vielleicht prima und vielleicht weniger. Ich an deiner Stelle würde mir eine zweite Katze aus dem Tierheim holen und ihnen die Situation erklären. Meist kann die Katze, wenn es wirklich einfach nicht geht, wieder zurück gebracht werden. Die wissen auch Bescheid, was du sonst beachten musst.

Kommentar von polarbaer64 ,

Tierheime gewähren nur ein 14tägiges Rückgaberecht. Das ist im Prinzip lächerlich, weil sich eine desozialisierte Katze nie im Leben in 14 Tagen an einen Neuzugang gewöhnt. Das braucht Geduld und Einfühlungsvermögen und unter Umständen viele Monate Zeit. Man kann jede Katze vergesellschaften, wenn man die Geduld mit bringt, und nicht gleich nach den ersten Angstfauchern aufgibt.

Ich würde nie auf die Idee kommen, eine Katze wieder zurück zu geben, für die ich mich entschieden habe. Entschieden ist entschieden. Und es hat immer geklappt (mal früher, mal später). Und ich halte bereits seit 38 Jahren Katzen, derzeit 4 zusammengewürfelte (nur 2 davon sind Geschwister). Und selbst der härteste "Brocken" ist aufgetaut.

Antwort
von elfriedeboe, 45

Das Problem ist wenn sie immer Einzelgänger war sie sich nicht gut an andere gewöhnt!
Ist halt meine Meinung!

Antwort
von Arianator18, 41

Wenn meine kleine Katze am Anfang eine andere Katze sah hat sie gefaucht und die Haare aufgestellt. Jetzt geht sie oft mit ihr spazieren. Die andere Katze wartet unterm Fenster und unsere will hinaus. Vielleicht irgendwo probieren ob sie andere verträgt.:D

Antwort
von Hrvatica6, 43

Ich hatte anfangs auch nur einen Kater in dem Alter und dann haben wir beschlossen uns noch eine Katze anzulegen, sodass der Kater nicht alleine ist, wenn wir mal nicht da sind. Und Katzen leben auch lieber in Gesellschaft. 

Es ist vollkommen egal, welche Rasse du dir anschaffst, es hängt von deiner Katze ab, ob sie sich auf andere Katzen bzw. Kater einlässt.

Also auf jeden Fall eine gute Idee, dir eine zweite Katze anzulegen :)

Liebe Grüße, Hrvatica

Antwort
von mychrissie, 39

Entweder eine zweite Katze oder eine Katzenklappe, dass der Kater rauskann, wenn er will.

Kommentar von madelyne90 ,

Ich danke euch für die hilfreichen antworten. Ich werde mich auf jedenfall mal im tierheim erkundigen und es dann wohl einfach ausprobieren. Ich will ja das es meinem Kater gut geht und er sich wohl fühlt :) 

Vielen dank ihr Lieben :)

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