Papppi am 25.10.2009 um 17:40 Uhr
Seit geraumer Zeit hat unser Wasser den Farbton wie auf dem Foto. Zwar zeigt der Schaum, dass ich Badezusatz dran hab, aber der hat nichts damit zu tun. Das Wasser sah davor genauso aus. Angeblich wird ja alles kontrolliert - wer weiß bloß wann. Wie müsste ich vorgehen, wenn ich das - natürlich von einer unabhängigen Behörde - mal testen lassen möchte. Der Test sollte natürlich auch kostenfrei sein. Ich könnte jetzt noch anmerken, dass in unserer Familie geringfügige Hautprobleme auftreten, aber das wären im Moment nur Spekulationen. Danke für alle ernst gemeinten Antworten.
Bild/er:

ich würde einfach mal das gesundheitsamt fragen!

Wasser nach dem baden auch mal ablassen
Papppi am 25. Oktober 2009 17:47 geht nicht. Ist noch nicht schwarz! ;-)
Das kenn ich, meine Kinder wollten die neue Wanne testen und da war dann so ne Brühe drin. REWA angerufen, die kamen zum Spülen der Wasserleitung danach ging's paar Wochen gut dann wieder diese Plürre. Wieder angerufen... das ganze haben wir ungefähr 8 mal gemacht und nun sind sie dabei und bauen eine neue Wasserleitung, die Röhre im Haus sind es nämlich nicht, die hatten wir kurz nach dem Einzug ausgewechselt. Proben nehmen das Gesundheitsamt dann.
Wird wohl an den Rohren liegen - wir haben ebenfalls einen leichten Braunton. Wie alt ist denn das Haus?
Papppi am 25. Oktober 2009 17:43 12 Jahre - alles Kupfer.
Dann kann ich's mir nicht erklären - unseres ist gut 40 Jahre alt - zwar renoviert, aber nicht alle Leitungen.
Alcatraz1969 am 25. Oktober 2009 17:45 das liegt nicht an den rohren bei dem alter!

Hat das Wasser auch bei den anderen Hausbewohnern (bei einem Mietshaus) und bei den Nachbarn die Farbe?
Ansonsten liegt es an euren Leitungen.

Sofort am MOntag bei den Stadtwerken anrufen und oder Probe vorbeibringen.
Papppi am 25. Oktober 2009 17:44 die sind ja eben nicht unabhängig, im Gegenteil.

Ihr habt arg alte Leitunge, die völlig verschmutzt sind, wie mir scheint. Mal beim Mieterverein anfragen, wo das getestet wird. Wenn man es privat macht, ist das relativ teuer.

Hm, könnte sein das sich der rost der sich in den rohren befindet löst, und kontrollier mal den filter.

ja ja ich denke mal schon das es das badesalz ist! denn das sieht bei mir komischer weiße genau so aus wenn ich badesalz rein packe! Wenn du das badesalz weg lässt wirst du sehen das es ganz klar ist..probier es aus es wird klappen!
Papppi am 25. Oktober 2009 17:45 eben ja nicht!
Sprosse007 am 25. Oktober 2009 17:47 komisch komisch..ja wie gesagt dann eben morgen mal bei der stadtwerke anrufen!
Gehst du auch in dem wasser baden?

wir hatten sowas auch mal als ich klein war. aber da wohnten wir in einen block. kann das auch nicht verstehen warum.

Zunächst mal vorweg: Einen kostenfreien Test Deines Wassers wirst Du nicht bekommen. Das ist schließlich mit Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Verfärbungen des wassers treten in der Regel bei Schäden im Wasserleitungssystem auf. Dafür kann das Wasserwerk nichts. Wie sieht es in der Nachbarschaft bzw. Nebenhaus aus? Falls die ganze Straße betroffen ist könnt ihr Euch an die Stadt wenden. Ist es nur bei Euch im Haus braucht Ihr einen Installateur, der das Leitungssystem checkt.

Hallo!
Frag doch mal beim Gesundheitsamt oder ruf die städtischen Wasserwerke an. Vielleicht wird bei euch im Ort ja grad ein Rohr gewechselt und dabei ist dreck reingekommen.
lg
Fragen Sie das Gesundheitsamt und machen Sie Ihrem Wasserversorger Dampf. Schalten Sie die örtliche Presse ein!
Fäkalien im Trinkwasser
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt: „Grenzwertüberschreitungen bei Fäkalkeimen der Trinkwasserverordnung sind in 25%, im Sommer sogar in 33% der Trinkwasserproben. Im Grund- und Trinkwasser Bayerns werden regelmäßig Legionellen nachgewiesen.“ Anderswo in Deutschland wird das kaum anders sein. Das Umweltbundesamt UBA publizierte schon im März 2007, dass seit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung über häufigere Grenzwertüberschreitungen bei coliformen Bakterien geklagt wird. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung hat 2007 über eine stabile und aktive Bakterienpopulation im Trinkwasser der Harzwasserwerke in Braunschweig berichtet. Professor Dr. med. Martin Exner, Hygiene-Institut der Universität Bonn und Vorsitzender der Trinkwasserkommission von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, hat mehrfach Enterobacter cloacae im aufbereiteten Trinkwasser aus Talsperren gefunden. Das UBA hat bei Berliner Trinkwasseraufbereitungsanlagen nachgewiesen, dass deren Virusfiltration im Mittel 10.000-fach geringer ist als dies die Trinkwasserrichtlinie der Weltgesundheitsorganisation WHO bei Oberflächenwasser seit 2004 fordert. Das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in fertig aufbereiteten Trinkwässern aus der Region Aachen humane Rotaviren mit einer Positivenrate von 20% gefunden. Der erste Zwischenbericht Reine Ruhr in NRW betont die Belastung des Trinkwassers durch Viren.
... Die Trinkwasserkommission beschäftigt sich darüber hinaus mit neuen Möglichkeiten, chlorresistente parasitäre Krankheitserreger und Viren unschädlich zu machen beziehungsweise aus dem Trinkwasser zu filtern, um Epidemien vorzubeugen. Dazu gebe es „ermutigende Erfahrungen“, sagte Exner, der auch das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn leitet. ... Das Reine-Ruhr-Programm werde „mit Sicherheit auch auf andere Flüsse übertragen“, sagte Exner. Er werde die innovativen Maßnahmen auch in der Trinkwasserkommission des Bundes und bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorstellen, kündigte der Wissenschaftler an. ...
NRW-Trinkwasserminister Uhlenberg (CDU) beim Trinkwasser im Wort: NRW-Trinkwasserminister Uhlenberg (CDU) wollte schon 2007 die Modernisierung aller Wasserwerke im Land durchsetzen. Seine markigen Worte damals: „Wenn die Zusagen trotzdem nicht eingehalten werden, werde ich sie durchsetzen und einem Wasserwerk notfalls auch die Bude dichtmachen.“ Uhlenberg zufolge gibt es bei der Wasserqualität Handlungsbedarf (dpa 03.08.2007).
Trinkwasser ist oft mit Bakterien, Parasiten und Viren fäkal verunreinigt. Deshalb muss das Trinkwasser mit der Ultrafiltration für rund einen halben Euro je Person und Monat nach dem Stand der Technik gefiltert werden. Für reines Trinkwasser werden die Verbraucher das gerne bezahlen, zumal sie dann nicht mehr teures Mineralwasser kaufen müssen.
Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann, Beisitzer im Vorstand des Whistleblower Netzwerkes e.V.: Das Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern ist ein Straftatbestand! Wasserwerke mit der üblichen veralteten Technik können Krankheitserreger nicht umfassend filtern oder abtöten.
soddemann-aachen@t-online.de http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren