Habe auf dem Weg zur Arbeit/Schicht einen eigen verschuldeten Fahrradunfalll "gebaut", Unter Alkoholeinfluß Muß ich mit Konsequenzen vom Arbeitgeber rechnen?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Wurde Blutprobe genommen? Dann entscheidet der Wert über weitere Konsequenzen. 

Der AG wird wohl erst davon erfahren wenn du den FS abgeben must. 

Auf Arbeit hättest wohl Konsequenzen, angetrunken zur Arbeit erscheinen geht nun mal gar nicht, 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hast Du Dich denn bei Deinem Arbeitgeber bereits krank gemeldet ? Wenn ja, was hast Du ihm denn gesagt ?

Denn wenn Du angibst, auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall gehabt zu haben, so würde sich diesbezüglich sehr wahrscheinlich die Berufsgenossenschaft einschalten. ( Denn Wegeunfälle wären grundsätzlich erst einmal ein Versicherungsfall für die BG )

Nun kommt aber erschwerend hinzu, dass Du alkoholisiert unterwegs warst. Und das KANN zu Problemen mit der Berufsgenossenschaft ( Versicherungsschutz / Lohnfortzahlung / Heilbehandlung ) führen. 

Zudem ist erst einmal abzuwarten, ob eine Blutprobe genommen wurde und wenn ja, dann kommt es auf die Höhe der BAK an. Denn es kann ja durchaus sein, dass sie niedrig genug war um keine Kausalität zwischen Alkoholkonsum und dem plötzlich aufgetretenen Defekt der Kette festgestellt wird. ( was durchaus dann wegen der BG von Vorteil sein könnte und sie dann die Versicherungsleistungen gewährt )

Wie der Arbeitgeber reagieren wird, ist dabei fraglich. Denn niemand aussenstehender weiss, wie er darauf reagieren würde. Bist Du noch in der Probezeit ? 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Du einen Führerschein besitzt, wird man ihn Dir wegnehmen. Punkt in Flensburg und Geldstrafe. Wahrscheinlich wirst Du eine Abmahnung von Deinem Chef bekommen oder sogar eine fristlose Kündigung. Keine Ahnung ob das jetzt ein einmaliger Ausrutscher von Dir gewesen ist, dass Du betrunken zur Arbeit gefahren bist oder schon mehrmals vorgekommen ist. Also abwarten und auf Alkohol verzichten und mehr Verantwortung übernehmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Parhalia
06.01.2016, 08:29

Sollte die Unfallursache wirklich ein Defekt der Kette und nicht alkoholbedingt gewesen sein, und dabei die BAK ( sofern ermittelt ) unter 1,6 Promille gelegen haben, so wird die Fahrt mit dem Radel u.U. verkehrsrechtlich straf- / und sanktionsfrei bleiben können. ( und dann gäbe es auch keine fahrerlaubnisrelevanten Konsequenzen )

0

Das kommt auf Deinen Job an, aber mit einer Abmahnung wirst Du rechnen können, da Du die Arbeit unter Alkohol angetreten hättest. Ob Du von der Berufsgenossenschaft versorgt wirst, ist fraglich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist ein Wegeunfall.
Der Arbeitgeber wird das hinnehmen, aber die Unfallkasse wird vermutlich kritisch hinterfragen oder Leistungen verweigern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von blackforestlady
06.01.2016, 08:18

Glaube kaum, dass der Arbeitgeber das so hinnimmt. 

0

Eigentlich nicht höchstes sauer wird er sein so kurzfristig

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vom Arbeitgeber ist unwahrscheinlich, aber bestimmt von der Führerscheinstelle. Du mußt damit rechnen, daß dir der Führerschein entzogen wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?