Habe Angst davor zum Arzt zu gehen und ihm zu sagen, dass es mir nicht gut geht :(
Ich leide wie gesagt sehr unter meiner derzeitigen Arbeit ( Call Center) und will das nächste Woche meinem Arzt sagen. Nun ich schäme mich aber dafür, dass er mich dann für verrückt oder sonstwas hält :(. Ich weiß auch nicht, wie ich es ihm sagen kann. Es sind, denke ich schon leichte Depressionen. Also, wie soll ich ihm das erzählen???
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Die AOK Bund hat dazu eine Studie veröffentlicht. Findest Du da irgendwo im Archiv. Demnach mobben 56% der Arbeitgeber. Sie nehmen billigend in Kauf dass es dadurch zu hohen Arbeitsausfällen kommt. Alleine stehst Du also nicht da mit diesen Symptomen.
CC kenne ich. Ehrlich gestanden gehe ich lieber putzen. Da gibt es wenigstens einen Mindestlohn, es muss Niemand angelogen und abgezockt werden und so fort. Hier und da habe ich auch in einer Küche angefangen für wenige Stunden bis mir eine Umschulung angeboten wurde, eine Festanstellung. Gut, das ist Geschmackssache und es muss auch körperlich gehen.
Ich möchte Dir vor allen Dingen ans Herz legen täglich von Hand auf Papier Tagebuch zu schreiben. So wie Du Dich schilderst täglich eine halbe Stunde. Das entlastet enorm. Und dann schaue doch mal bei youtube nach Sonnengeflecht. Lerne es und lerne dann es im Bedarfsfall einsetzen. Dort kannst Du auch nach "fit im büro", "entspannungsübungen" schauen. Bitte langsam in die Suchmaske eingeben. Dann bekommst Du noch Unterthemen angezeigt. Und wenn es irgend geht gehe eine Weile nach der Arbeit zu Fuß. Das hilft diesen Müll aus dem Kopf zu bekommen.
Manche Ärzte akzeptieren eine Erkältung um eine Woche arbeitsunfähig zu schreiben. Möchtest Du der Sache auf den Grund gehen so schaue im Netz nach Burn-Out-Klinik. Es gibt eine in diesem Land welche den Gästen dabei hilft eine neue Lebensperspektive zu entwickeln. Du wirst das auf der Seite lesen. Medikamente würde ich ablehnen bloß weil Du unter durchaus menschenverachtenden Arbeitsbedingungen zu leiden hast um nicht von Steuergeldern leben zu müssen.
-
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
mach dir keine gedanken darüber. sowas kommt tagtäglich in praxen vor, du bist eine von vielen, denen das so geht. du brauchst dir also keine sorgen machen. dein hausarzt kennt diese problematik und weiss auch was zu tun ist. alles gute.
bluesunset
-
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Sag ihm du wärst überarbeitet und befürchtest langsam den Verstand zu verlieren, oder Amok zu laufen.
-
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Dein Arzt hört das öfter,keine Bange.Alles Gute.L.G.
Kommentar von Kandon 31.12.2012wie lang wird man dann krankgeschrieben??? Bei Angstzuständen und bei unwohlsein auf der Arbeit??
-
Antwort von Msat312 30.12.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Hallo !
Du solltest dich auf garkeinenfall davor schämen. Denn wenn du es immer weiter in dich hinein frisst, werden deine Depressionen stärker. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Niemand ist deshalb verrückt oder ein Psycho. Die glücklichsten Familien gehen teilweise zu Therapeuten aus den verschiedensten Gründen, wer weiß, vielleicht auch dein Arzt. Du sitzt den ganzen Tag auf ein und dem selben Fleck und der Job bekommt dir einfach nicht. Dann muss leider etwas anderes her. Wenn du von alleine kündigst bekommst du eine Sperre, wenn jedoch der Arzt ausstellt wieso du den Job nicht weiter machen konntest, dann sieht das wieder anders aus. Also los zum Arzt, keine Scham.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Davor brauchst du keine Angst haben, Ärzte sind dazu da, um solchen Menschen zu helfen !! Gute Besserung!!
Kommentar von Kandon 30.12.2012wird er mich dann krankschreiben???
-
Hi, sei lieber stolz auf dich als dass du dich schämst, wenn dir diese Abzocke im Callcenter auzf den Geist geht, dann zeigt dass, das du dir deine Menschenwürde behalten möchtest und dass du menschlich gesehen gesund bleiben möchtest. Wenn dich also die Arbeitsbedingungen in diesem Callcenter krank machen bzw. sehr belasten (ich würde da vermutlich ausflippen und an der Decke rückwärts laufen), dann steh zu deinen Wünschen, Träumen, Sorgen oder gar Antipathien.
Der Arzt ist denke ich eine gute Adresse, denn leider wird diese verlogene Gesellschaft dir erst abnehmen, dass du solch einen Job nicht gut machen kannst, wenn du durch diesen krank wirst. Tu was gegen das, was sich krank zu amchen droht und sei stolz darauf, auch wenn dir und uns die verlogene Politik und der genauso verlogene Zeitgeist was anderes einreden wollen.
Liebe Grüße, Thomas
-
-
Antwort von tuxedo888 30.12.2012
Wenn du zu einem Arzt gehst, brauchst du nie Angst zu haben oder dich zu schämen, ein Arzt würde dich nie auslachen, da sie Nach moralischen und ethnischen Grundsätzen handeln! Desweiteren hast du scheinbar dringend Hilfe, deshalb Sollten persönliche Eitelkeiten in dieser Situation keine Rolle spielen dürfen!
-
Antwort von Tinaa12345 30.12.2012
du solltest zu deinem hausarzt gehen und ihm sagen das du mit der arbeit überfordert bist und er möchte dir eine überweisung zu einem pychologen geben.
-
Der Arzt, denke es ist dein Hausarzt, wird dich sicher nicht verrückt erklären, warum auch!? Er wird sich deinen Fall wahrscheinlich nichtmal im Detail merken, sondern aus seinen Aufzeichnungen wieder nachvollziehen. Es gibt also keinen Grund sich zu schämen, im Gegenteil, denn bei jeder erdenklichen Krankheit ist der frühstmögliche Beginn einer möglichen Behandlung immer sehr hilfreich. Sag ihm einfach frei raus was dich bedrückt, notfalls kannst du doch noch jemanden mitnehmen, vllt fällt es dir dann leichter
-
einfach anfangen.er wird das verstehen
-
ein guter Arzt wird dir zuhören und durch gezielte Fragen deinen Problemen auf den Grund gehen.
wie lange wird man dann krankgeschrieben??
2 Tage bis maximal eine Woche.
ich dachte 3 wochen oder länger??
Vielleicht kannst du ne Kur durchkriegen. Ich wünsche dir viel Glück. Mach vielleicht auf Psychosomatik. Wenn du sagst, du hättest immer Kopfschmerzen, kann kein Arzt der Welt dich widerlegen.
Also das mit dem Amoklauf wäre schon grenzwertig, da muss man schon aufpassen, dass man nicht den Eindruck erweckt, man würde andere oder sich selbst ernsthaft gefährden. Dann wird man nämlich schnell in eine Schiene geschoben, in die man eigentlich nicht reingehört.
Ja, stimmt, aber wenn sie andererseits einige Wochen Pause braucht, oder zumindest haben will, da muss sie in der heutigen Zeit schon schwere Geschütze auffahren. Darin sind wir uns doch einig, oder?