Frage von Blablablaaaa123, 143

Habe 2 Tage vor Urlaubsantritt einen Arbeitsunfall erlitten. Muss ich meinen Urlaub nun nutzen für meine Krankmeldung?

Ich habe meinen 14tägigen Urlaub eingereicht für den 24.12. Leider hatte ich heute einen Arbeitsunfall und wurde krank geschrieben. Mein Arbeitgeber weiß schon Bescheid und meinte nur das sei wohl Pech für mich, aber dann würde ich ja wohl wieder gesund sein nach meinem Urlaub. Meine Frage nun wäre.....muss ich meinen Urlaub nun tatsächlich nehmen nun da ich krank geschrieben bin, oder kann ich in verschieben/auszahlen lassen? Mein Arbeitgeber hat mir schon angekündigt das er mir mit keines von den beiden entgegen kommt. Er meinte nur das wäre wohl Pech für mich und gut für ihn das der Unfall und die damit verbundene Krankmeldung sich nun mit meinem Urlaub überkreuzt und ich eigentlich gar keine Krankmeldung hätte bringen brauchen. Habe ich nun wirklich keinen Anspruch auf Urlaub? Was sagt der Gesetzgeber?

Antwort
von emily2001, 86

Hallo,

Krankheit hat mit Urlaubszeit nichts zu tun !!!

Außerdem handelt es sich auch noch um einen Arbeitsunfall!

Wenn du Krankgeschrieben bist für 14 Tage, dann steht dir deinen Urlaub noch zu!

Siehe:

http://www.ksta.de/recht/-krank-im-urlaub-urlaubstage-verfallen-krankmeldung-att...

Emmy


Kommentar von Blablablaaaa123 ,

Der link war wirklich sehr hilfreich. Ganz lieben Dank (an alle die geanwortet haben). Jetzt geht's mir schon besser. :)

Antwort
von sozialtusi, 103

Du reichst die AU ein und Dein AG muss Dir die Urlaubstage gutschreiben und es ermöglichen, dass Du sie mit ins nächste Jahr nimmst.

Kommentar von Blablablaaaa123 ,

Ganz lieben Dank. Jetzt geht's mir schon besser. 

Antwort
von emib5, 78

Wie schon geschrieben wurde: Wenn Du Arbeitsunfähig bist, dann werden die Urlaubstage nicht angerechnet. Das gilt auch dann, wenn Du im Urlaub krank wirst. Die Urlaubstage bzw. der Urlaubsanspruch bleibt Dir dann erhalten.

Und bei einem Arbeitsunfall sowieso. Vom Grundsatz her ist es bei einem Arbeitsunfall ja so, dass Dein Arbeitgeber für den Arbeitsunfall verantwortlich ist.

Kommentar von Blablablaaaa123 ,

Ganz lieben Dank. Jetzt geht's mir schon besser. 

Antwort
von herakles3000, 56

Da Ihrt sich dein Arbeitgeber gewaltieg Den Urlaub ist etwas anders als eine Kranschreibung und erst recht Wen es ein Arbeitsunfall Gewesen ist auch das ist alles Gesetzlich geregelt.Deine Urlaubsanspruch darf er dir nicht nehmen Da Das Arbeitsunfall war will er vieleicht ja so die meldung bei der Berufsgenosenschaft umgehen.Tut er es doch must dagegen vogehen selbst mit dem Ordnungsamt kann das möglich sein.

 

Kommentar von Blablablaaaa123 ,

Ganz lieben Dank. Jetzt geht's mir schon besser. 

Antwort
von musso, 70

Der tickt nicht richtig. Dein Urlaubsanspruch bleibt erhalten, und in diesem Fall ist er ins neue Jahr übertragbar. Wichtig: Durch einen Durchgangsarzt (nicht Hausarzt) die Krankmeldung und den Arbeitsunfall bestätigen lassen!

Kommentar von Blablablaaaa123 ,

Mein Hausarzt hat mich gleich zum Unfallarzt geschickt. Von dem habe ich auch die Krankmeldung erhalten.

Kommentar von musso ,

Gut sind!

Antwort
von schmiddihb, 62

Wenn du vom Arzt krankgeschrieben bist, musst du natürlich nicht zur Arbeit und kannst zu Hause bleiben. Das verhält sich so auch bei Urlaub. In deinem Fall wird dir der Urlaub gutgeschrieben. Aber natürlich nur die Tage, die du auch krankgeschrieben bist. Beispiel: Du hast 14 Tage Urlaub genommen, der Arzt schreibt dich aber die ersten  7 Tage krank. In diesem Fall werden dir die 7 Urlaubstage (in denen du krank bist) wieder gutgeschrieben - die kannst du also irgendwann später wieder nehmen. Den "Resturlaub" von 7 Tagen nimmst du normal weiter. Informierst aber freundlicherweise deinen AG, dass du wieder gesund bist.

Solltest du während des Urlaubes erkranken, läuft es genauso.

Kommentar von Blablablaaaa123 ,

Ich wurde „vorerst“ für 14 Tage krankgeschrieben da mir leider eine OP bevorsteht. Laut Arzt wäre ich danach für weitere 2, wenn nicht sogar 3 Monate krank geschrieben. Da mein AG sich so querstellt habe ich ihm diese Info allerdings noch nicht mitgeteilt.

Kommentar von emily2001 ,

Hallo,

du mußt aber deinen AG so bald wie möglich informieren!

Wenn er schon so "schlecht aufgelegt" ist, wird es für ihn ein gefundenes Fressen sein, daß du ihn nicht rechtzeitig über eine längere Krankheitsdauer informiert hast!

Solltest du in die Reha gehen müssen, dann überleg dir, ob du überhaupt in einer solchen Fa. bleiben willst mit so einem fiesen Chef!

Wenn es ein Betriebsunfall war, dann muß sowieso die Berufsgenossenschaft einspringen, da hat dein Chef die Pflicht, den Unfall bei der Berufsgenossenschaft zu melden!

In welcher Branche arbeitest du denn?

Wenn du dein AG über die Folgen deines Unfalls informierst, reicht da keine E-Mail oder kein Telefonanruf, du mußt immer alles schriftlich mitteilen und dies am besten per Einschreiben!

Sollte er dir das Leben schwer machen, dann schalte sofort einen Arbeitsrechtler (Anwalt) ein!

Je nach Dauer deiner Zugehörigkeit in der Fa. muß der AG dir eine anständige Entschädigung beim Ausscheiden aus der Fa. bieten!

Alles Gute und vor allem gute Besserung!

Emmy

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