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Hab morgen einen Termin bei der Arge, es geht um meinen letzten Job. Was tun?

gefragt von TonicaTonica am 31.01.2008 um 0:15 Uhr

Ich hab morgen einen Termin bei der Arge. Meine Sachbearbeiterin möchte sicher wissen, was in dem Betrieb vorgefallen ist. Einerseits möchte ich darüber nicht reden, denn meine Ex-Chefin droht mir immer noch, andererseits ist das , was ich dort erlebt habe nicht Rechtens. Da wir selbst der Steuerzahler noch verarscht. Soll ich schweigen, mit dem Wissen, das meine Ex-Kollegen bis zum Umfallen gequält werden, oder soll ich auspacken, mit dem Risiko, eine Sperre zu bekommen. Ich weiß mal wieder nicht weiter. Was würdet Ihr machen? P.S. meine Sperre erscheint mir selber als das geringere Übel!!!


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HerrLich
beantwortet von HerrLich am 31. Januar 2008 00:18
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kraudischen, soweit ich Dich von GF einschätzen kann: Schweige nicht, sonst kannst Du nicht mehr in den Spiegel schauen. Wie gesagt, nur meine Einschätzung Deiner Person nach der geringen Möglichkeit hier. Viel viel Glück morgen.

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 31. Januar 2008 00:26

Ja, der Spiegel hat Recht. Da sind auch noch meine Ex- Kollegen. Eine von Ihnen liegt noch immer im Krankenhaus. L.G.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 31. Januar 2008 00:28

Manchmal wünsche ich mir, man könnte anderen Menschen ein bisschen von ihren Sorgen abnehmen. LG

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 31. Januar 2008 00:42

Nein, warum? Ich hab ja auch ein " großes" Vermögen!!! 4 Kinder, Katzen ein schönes Zuhause, ein treuer Partner( wohnen getrennt) und viele liebe Freunde. Ich kann so kämpfen, weil ich das soziale Umfeld habe. Aber !!!! L.g.


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 31. Januar 2008 05:41
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Kraudinschen, erzähl der Sachbearbeiterin, was los war. So, wie ich dich kenne, würde es dir sonst den Hals zuschnüren. Du hilfst deinen Ex-Arbeitskollegen (denk an den Betriebsrat, den du gründen wolltest). Aus der Sicht des Arbeitsschutzes bist du ohnehin verpflichtet, gefährliche und gesundheitlich bedenkliche Zustände aufzudecken. Wenn du deswegen Probleme bekommen solltest, wird jeder Rechtsanwalt für Arbeitsrecht mit Handkuss deinen Fall übernehmen und auch für dich die Prozesskosten-Hilfe beantragen. Das Verfahren wäre dann für dich kostenlos und du könntest sogar mit einer Entschädigung rechnen (wie war überhaupt dein Vorstellungsgespräch?).

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 31. Januar 2008 21:55

Ich Danke Euch allen. Habe mir zu viele Sorgen gemacht. Der Za. sind die Fördermittel gestrichen worden. Sie kann nicht mehr über die AA Personal beschaffen.Bleibt nur noch die Sorge um meine Ex. Kollegen, aber das Problem löse ich auch noch. L.G.

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 1. Februar 2008 01:00

@kraud..., ich hab's gefunden.

Aber wie soll's weitergehen? Was rätst Du (uns bei GF)?


Frohnatur
beantwortet von Frohnatur am 31. Januar 2008 00:26
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du eine Sperre bekommst. Lass Dich nicht bedrohen, sondern deck die Machenschaften Deiner Ex-Chefin auf, somit hilfst Du auch Deinen Ex-Kolleginnen. So würde ich handeln.

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 31. Januar 2008 00:29

Du hast Recht, und wenn ich eine Sperre bekomme, schaffe ich auch das noch. Ist aber sicher keine Schwarzarbeit mehr, sondern nur noch Selbstschutz. L.G.

Kommentar von 04fd57a1ebd491be88a2843240f4f914smallFrohnatur am 31. Januar 2008 00:53

Ich wünsche Dir viel Glück!! Du kannst stolz auf Dich sein!

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 31. Januar 2008 10:00

Komisch, Frohnatur, schon wieder einer Meinung ;-) LG

Kommentar von 04fd57a1ebd491be88a2843240f4f914smallFrohnatur am 31. Januar 2008 13:04

Wir (und auch andere hier) schwimmen eben auf einer Wellenlänge mit unseren Ansichten und Gefühlen. Das macht Mut. L.G.


Luise
beantwortet von Luise am 31. Januar 2008 00:28
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Ehrlich währt am Längsten. Sachlich sagen, was los war, das hilft Dir und den Exkollegen weiter.


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 31. Januar 2008 00:19
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da steckt jetzt nicht jeder ganz in der materie.

warum sollst du denn gesperrt werden? hast du selber gekündigt?

wenn die arbeiter dort gequält werden, ist das doch ein grund und den solltest du nennen.

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 31. Januar 2008 00:22

Ich habe verweigert, 350km weit unbezahlt zu fahren.Und noch viel mehr. L.G.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 31. Januar 2008 00:31

das klingt wie ein sittenwidriges arbeitsverhälnis.

das musst du vorbringen morgen, dann hast du ja einen grund für deine weigerung.

dann kann man dir auch keine sperre geben und wenn, dann wende dich an den amtsleiter mit einer dienstaufsichtsbeschwerde.

ich würde dann bis zur klage gehen.

Kommentar von Manuela1966 am 31. Januar 2008 08:43

..das hast du GUT gemacht!!!! Wer lässt sich so etwas schon bieten!!! Schade, aber solche leute wie dich könnte ich noch sehr gut in meinem Team gebrauchen!! Leute die eine korrekte und bodenständige ansicht haben, und sich auch nicht davor scheuen dem vorgesetzten mal paroli zu bieten. Es kann nämlich auch für den vorgesetzten sehr wichtig sein dass ihm sein mitarbeiter mal SEINE ansichten mitteilt! Mir ist es jedenfalls schon öfter hilfreich gewesen wenn einer meiner mitarbeiter das gespräch mit mir gesucht hatte! -...Und ich habe wirklich viele und sehr sehr gute Leute!!.-Man lernt noch dazu. Deshalb finde ich solche menschen toll! ...und mir ist es lieber man´sagt mir ins gesicht was einem nicht passt, als wenn es hintenrum die runde macht und man somit keine chance bekommt den sachverhalt richtigzustellen. (Stille post prinzip) Also kurzum: Legt die Karten offen dar und hol dir die nötige stärke für HEUTE hier bei uns im Forum!!!!!! Ich brauche dir die daumen nicht drücken denn du bist im RECHT ! L.G.


Guiseppe1960
beantwortet von Guiseppe1960 am 31. Januar 2008 00:25
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Ich würde an Deiner Stelle auspacken und alle Mißstände schonungslos auf den Tisch legen. Wenn man schweigt, wird sich nichts ändern. Vielleicht hat die Arge ja auch die Möglichkeit, selber aktiv zu werden. Viel Glück!


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 31. Januar 2008 00:29
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Denk an Deine Kinder und was Du Ihnen in paar Jahren erzählen wirst/mußt. Sie werden Dein Spiegel sein.

Wie wäre es, wenn Du einen vertrauenswürdigen Zeugen mitnimmst und die Sacharbeiterin bittest, Ihren Chef hinzuzukommen? Dann kann sie hinterher nicht alles falsch verstanden haben.

DddD!

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 31. Januar 2008 01:23

Meine Kinder sind schon jetzt mein Spiegel. ???? Mama, Warum???? L.G.


Brynhild
beantwortet von Brynhild am 31. Januar 2008 00:35
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Die Klappe halten weil dir jemand droht? Und du dir sicher bist, dass du das Recht auf deiner Seite hast? Und dazu das Wissen um die anderen, die noch immer so schlecht behandelt werden? Kraudischen - so wie ich dich einschätze würdest du daran doch ersticken. Und warum sollte die ARGE eine Sperrung verhängen? Selbst wenn ... räum' in dem Sauladen auf und du kannst dich auch in Zukunft ohne schlechtes Gewissen im Spiegel betrachten. Es gibt leider viel zu viele Arbeitgeber die meinen, aufgrund der momentanen Arbeitsmarktsituation ihre Mitarbeiter ausnützen zu können.

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 31. Januar 2008 00:50

Danke, ich werde morgen alles offenlegen. Du hast so Recht!!! L.G.

Kommentar von 40069492edf050d1360aa1dcfc6d09b3smallBrigitta am 31. Januar 2008 01:33

Brigitta wird dir den Daumen halten. Toi, toi, toi!!!


anonym
beantwortet von anjanni am 31. Januar 2008 09:52
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Wenn Du den Job eh nicht mehr hast - was kann Dir Deine ehemalige Chefin dann noch drohen?

Ich weiß nicht, was bei Dir vorgefallen ist. Aber wenn es im Betrieb echte Mißstände gab, wirst Du wohl kaum mit einer Sperre rechnen müssen.

Erkläre der Sachbearbeiterin von vorne herein, daß Du möchtest, daß von dem Gespräch nichts nach außen dringt. Die Sachbearbeiterin wird wissen, wie sie sich dann verhalten muß.

Ein Bekannter hat auch ausgepackt, nachdem er seine Stelle verloren hatte. Die Ex-Chefin hat ihn in der Tat danach bei seinem neuen Chef schlecht gemacht - weil sie geahnt hat, daß das nur von ihm gekommen sein konnte. Da das Ganze vor Gericht gegangen ist, hat er nicht nur gewonnen, sondern kann jetzt auch guten Gewissens öffentlich die Mißstände anprangern.


nordi
beantwortet von nordi am 31. Januar 2008 10:44
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Ich kenne Deinen Fall nicht und kann nur aus dem Bauch heraus antworten.Wenn Du den Fall ehrlich schilderst, hilft es nicht nur Dir persönlich, sondern auch anderen. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, daß es Dein Nachteil sein könnte. Wenn Du von ihr bedroht wurdest,dann muß das im Besonderen auf den Tisch.So, wie ich es verstanden habe, möchtest Du doch nicht mehr in Deine Firma zurück. Oder? Die Richter schauen da ganz genau hin, was mit den Arbeitnehmern passiert.Viel Glück und sei ehrlich, dann kannst Du in den Spiegel schauen.L.G.nordi


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