Kann man einen gekauften Hund wieder zurückverlangen?

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5 Antworten

Hallo, du solltest zuerst zum Tierarzt mit dem Hund. Dort lässt du ihn Untersuchen und den Zustand des Hundes beurteilen. Evt wird er auch sofort behandelt mit Aufbauspritzen ect. 

Du bezahlst und lässt dir eine Rechnung ausstellen. Jetzt gehört der Hund im gewissen Juristischem Sinne dir. Alle Kosten für Hundefutter ect. sammelst du. 

Ohne Anwaltliche Vorderungen bzw Gerichtsbeschluss musst du den Hund jetzt nicht mehr hergeben.

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Kommentar von Georg63
21.12.2015, 20:20

Jetzt gehört der Hund im gewissen Juristischem Sinne dir

Hä? Was ist ein "gewisser juristischer Sinn"?

Der Hund gehört dem Eigentümer. Wer bis jetzt Eigentümer ist, müssen Vorbesitzer und Pfleger miteinander ausmachen. Erst danach kann der Hund ggf. verkauft oder verschenkt werden.

Wenn der Frager jetzt zum Tierarzt geht, zahlt er zwar die Kosten, hat aber immernoch keinen Hund und nicht mal Anspruch auf Kostenerstattung.

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Eine Rückforderung durch die Vorbesitzerin ist bei einem abgeschlossenen Kauf nicht statthaft. Du mußt ihn nicht zurückgeben. Außerdem scheint der Umgang mit Tieren bei der ehemaligen Besitzerin fragwürdig. Sie entscheidet sich nicht im Sinne des Tiers. Das traumatische Erlebnis des Hundes mit Pferden wird (wenn das Tier wieder Kontakt mit Pferden haben sollte) kritisch, weil er wahrscheinlich eine aggressive Reaktion zeigen wird. Hund einmal dem Tierarzt vorstellen; Ernährungslage prüfen lassen.

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Kommentar von eilahtan2007
21.12.2015, 14:44

Das beruhigt mich schon mal etwas, vielen dank! :-)

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Kommentar von Georg63
21.12.2015, 20:21

Falsch - Verkaufen kann nur der Eigentümer. Wenn der Verkäufer nicht Eigentümer der Ware ist, ist der Kaufvertrag unwirksam.

Wer Eigentümer ist, sollten die anderen erstmal unter sich klären.

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Da Tiere in Deuschland nach Recht als Gegenstände behandelt werden, gillt eine Normale Kaufsvereibarung. Das heißt Sie haben innerhalb der probe die möglichkeit diesen zurück zu geben, Aber wenn dieser Hund Bezahlt ist idt er Offiziel in Ihrem Eigentum. 

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Ich würde sagen dass der Hund jetzt denen gehört die ihn in Pflege hatten also quasi die 2. Besitzer.

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Kommentar von eilahtan2007
21.12.2015, 14:42

So sehe ich das auch, aber die können ihn auch nicht mehr behalten deswegen haben wir ihn jetzt..

Aber so wie es aussieht ist die vorbesitzerin noch rechtmäßige Halterin des hundes, Versicherung usw. läuft soweit ich weiß noch aus sie

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Kommentar von Georg63
21.12.2015, 20:23

Solange der Hund nicht wirksam übereignet wurde, ist die "Pferdefrau" die Eigentümerin.

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Das ist ja etwas kompliziert, habt ihr irgendwas Schriftliches ausgemacht?

Ich würde darauf bestehen wollen, dass ihr den Hunde behaltet, allein schon wegen der Vorgeschichte. Das hätte sich die Vorbesitzerin auch mal besser überlegen sollen mMn.

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Kommentar von eilahtan2007
21.12.2015, 14:35

Ja also wir haben einen Vertrag mit gebracht zu den Leuten wo er in Pflege war, wo auch drin stand, dass das letzte Wort beim Besitzer liegt (die Frau mit den pferden) aber sie wollte ja das der hund weiter vermittelt wird und soweit ich weiß zählt mündliches genauso wie schriftliches..

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