Frage von ItalianGirl13,

Hab meine Mama verloren..

Hi.Also meine Mom hatte Krebs,und ist leider dieses Jahr am 13.Januar,also noch frisch verstorben..Ich bin am ende,an manchen tagen gehts mir echt dreckig,und meine schule verschlechtert sich gewaltig,bin auf dem gymnasium.Ja und ich wieß nicht weiter..was kann man da tun? i.was kreatives bla..ich mag net dauernd trauern aber das ist nicht leicht..danke.

Antwort von veritas55,
14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Liebes ItalianGirl,

es tut mir sehr leid, dass du das jetzt durchmachen musst !

Wahrscheinlich hast du dich eine ganze Weile dagegen gesträubt, alles so wahrzunehmen wie es ist - das ist ganz normal, wenn man überfordert ist, dann schalten sich die Gefühle erstmal vorrübergehend irgendwie ab und wenn sie sich dann nicht mehr unterdrücken lassen und das ganze Ausmaß des Geschehenen ins Bewußtsein dringt, dann tut es umso mehr weh. Das kann ich sehr gut verstehen weil ich meine Mutter ebenfalls verloren habe als ich noch sehr jung war und es hat eine ganze Weile gedauert bis ich das richtig realisieren konnte.

Angel84 und andere haben dir schon einiges geschrieben, dem ich mich nur anschließen kann - weiter zu verdrängen tut dir nicht gut ! Auch wenn es noch so weh tut: Trauer will durchlebt und bewältigt werden, sonst frißt sie dich innerlich auf. Deshalb ist es gut wenn du weinen kannst und wenn du Menschen hast, mit denen du darüber reden kannst, gute Freundinnen und am besten Diejenigen, die deine Mutter gekannt haben und dich umso besser verstehen können.

Du hast oben deine Oma erwähnt - es ist gut, wenn du eine Oma hast, mit der du dich gut verstehst und die dir die Liebe und Wärme gibt, die du jetzt dringend brauchst. Von deinem Vater hast du nichts geschrieben, aber möglicherweise hat er mit seiner eigenen Trauer zu schwer zu tragen um dich auffangen zu können - eine Oma hat da mehr Abstand sowie mehr Lebens.- und Altersweisheit, so dass ihr der Tod nicht mehr so fremd ist - bei mir war es damals so.

Ich habe mich mittlerweile schon von vielen geliebten Menschen schmerzlich verabschieden müssen und mir hat dabei immer ein Buch besonders geholfen, es heißt:* Der Prophet* von Khalil Gibran. Immer wenn ich dieses Buch gelesen habe kam mir der Tod nicht mehr so endgültig vor und ich konnte besser damit umgehen.

Auch in dem Punkt kann ich Angel84 nur zustimmen: deine Mutter ist nicht weg ! Und auch ich würde dir raten, weiterhin mit ihr in Gedanken zu reden - vielleicht kannst du auch eine kleine Ecke in deinem Zimmer für sie einrichten wo du ein Bild von ihr und eine Kerze aufstellst - wenn dir das jetzt noch zu weh tut, dann kannst du auch ab und zu zum Friedhof gehen und deinen Tränen freien Lauf lassen, ruhig auch schimpfen (das Schicksal ist oft wirklich ungerecht - jedenfalls scheint es so) und in dich hineinhören was deine Mutter dir zu sagen hat. Das habe ich oft gemacht und mich danach immer befreit gefühlt - konnte mein Leben dann wieder annehmen.

Außerdem musst du auch deine Interessen und das Fröhlichsein nicht vergessen ! Deine Mutter wäre sicher froh wenn du trotzdem auch noch Lachen und dich an möglichst Vielem erfreuen kannst - das muss und darf dir also kein schlechtes Gewissen machen wenn du trotz deiner Trauer auch Freude an allem Möglichen hast !

Ich wünsche dir, dass es dir bald besser geht, aber das braucht eine Weile - du wirst es aber ganz sicher schaffen !

Alles Gute, veritas55

Antwort von Schreiberlilli,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo ItalianGirl13,

Herzliches Beileid!

Bitte erkundige Dich, ob es in Deinem Wohnort eine Selbsthilfegruppe für trauernde Familienangehörige gibt. Es ist immer leichter, wenn man sich mit Menschen austauschen kann, die Ähnliches erlebt haben. Sollte es das nicht geben, dann bitte Deinen Hausarzt, mit Dir einen Psychotherapeuten zu finden, damit Du dort unter fachlicher Begleitung hilfreiche Gespräche führen kannst. Auch erfährst Du dort ein weiteres für Dich und Deine Bedürfnisse sinnvolles Vorgehen. Falls es eine/n Lehrer/inDeines Vertrauens gibt, dann wende Dich an ihn/sie. Wenn Du einen Tag hast, an dem es Dir sehr schlecht geht, dann scheue Dich bitte nicht, die Seelsorge oder die Nummer gegen Kummer anzurufen. Die entsprechenden Telefonnummern findest Du im Internet.

Ich wünsche Dir alles Gute!

Kommentar von ItalianGirl13,

Danke schön

Kommentar von veritas55,

Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“.

Notrufnummer 0800 111 0 333

Antwort von Angel84,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du Liebe,

stimmt, das ist wirklich nicht leicht und es ist auch völlig in Ordnung, dass es dir damit nicht gut geht.

Auch wenn es sehr weh tut Abschied zu nehmen, macht es keinen Sinn, es vermeiden und verdrängen zu wollen. Es ist damit nämlich nicht weg, sondern nur zugedeckt und wird dich dein Leben lang beeinflussen. Was sind da schon ein paar Monate und vielleicht ein verlorenes Schuljahr?! Zu trauern, um deine Mama zu weinen, dich an schöne Zeiten und vielleicht auch an weniger schöne zu erinnern, ist ganz natürlich und reinigt deine Seele.

Außerdem ist deine Mama nicht weg! Sie ist nicht mehr greifbar für dich, aber nicht weg. Trau dich, dass du gedanklich mit ihr sprichst, auch wenn du vielleicht keine Antwort bekommst... vielleicht ja doch... Es wird dir auf alle Fälle helfen, besser zu verstehen und damit umzugehen.

ALLES LIEBE

Kommentar von 8rosinchen,

...das ist in wirklichkeit kein leichtes thema für einen jungen menschen, ich hoffe sehr, dass sie/er bereit ist, ein wenig zu verstehen/zu erfühlen, was du/wir meinen damit...

Kommentar von Angel84,

Das erlebe ich eher anders herum. Gerade Kinder und junge Menschen sind sehr offen, trauen sich nur oft nicht in dieser Weise zu sprechen, weil sie selten jemanden im Umfeld haben, wo sie auf Verständnis stoßen...

Kommentar von veritas55,

So ist es.

Antwort von Bodybuilder22,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Liebes ItalianGirl als erstes mein Beileid! Zweitens würde ich dich darum bitten lieber mit Familie, Freunde oder mit einem Psychiater darüber zu reden. Das ist besser als sich von den **** hier beraten zu lassen.

Antwort von Terrorwanze,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hey, erst mal mein herzlichstes Beileid.

Du sagts du möchtest nicht trauern. Das halte ich aber für einen großen Fehler. Gerade weil der Tod deiner Mutter noch nicht lange her ist, ist es wichtig, dass du trauerst und dich auch damit auseinander setzt. Verdrängen ist in dieser Situation sehr schädlich und kann nachhaltig Folgen haben. Wenn dir das alleine zu schwer fällt, dann such dir bitte professionelle Hilfe wie einen Psychater oder Psychologen. Vielleicht gibt es an deiner Schule auch einen Lehrer oder eine Lehrerin der du dich anvertrauen kannst und möchtest. Auch Freunde können in dieser Zeit eine wichtige Hilfe sein. Sprich mit ihnen darüber. Erzähl ihnen was dich quält und frag sie vielleicht sogar um Rat.

Ich wünsche dir alles Gute und drücke dir die Daumen, dass du damit fertig wirst!

Antwort von SchnitzelSauce,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mein aufrichtiges Beileid.

Jeder versucht anders zu trauern, das dauert immer ne bestimme Zeit.

Wünsch dir noch viel Kraft!

Kommentar von ItalianGirl13,

Danke:)

Antwort von Bianca90,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Geh auf jedenfall weiter zur schule und lerne das lenkt ab und gehe vielleicht zu einen psychologen und spreche mit dem darüber und mache sport das hilft alles

Antwort von AgnesaF,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auch von mir erstmal mein Beileid. Ich weiß das hast du bestimmt schon tausendmal gehört, aber: Zeit heilt alle Wunden. Als meine Tante verstorben ist, ging's mir auch ziemlich schlecht und ich denke manchmal immer noch an sie. Aber es ist nicht mal annähernd so schlimm wie damals. Außerdem hast du ja noch deinen Vater. Er hat genauso viel verloren wie du. Wenn ich du wäre, würde ich mich mal mit ihm hinsetzten und einfach trauern. Ihr müsst noch nicht einmal reden. Das hilft mehr als jeder Psychologe ;) Wie gesagt, vergessen wirst du sie nie, aber du wirst lernen damit zu leben. Außerdem konntest du dich ja von ihr verabschieden und dich auf ihren Tod vorbereiten, oder? Klingt vielleicht mies, aber ein plötzlicher Tod wäre weitaus schlimmer gewesen. Deine Lehrer werden dafür schon Verständnis haben. Viele Kinder gehen 2 Monate nach dem Tod eines Elternteils gar nicht erst zur Schule. Vermutlich ist das bei dir auch möglich. Wäre für dich und diene Noten besser.

Antwort von schnittchen6,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ersteinmal mein Beileid.

Es ist nie einfach, jemanden zu verlieren, aber glaub mir die Zeit heilt wirklich alle Wunden. Ich würde dir raten vielleicht einen Tanzkurs zu besuchen, das mache ich auch, und es lenkt ab und das Tanzen hat mir schon öfters meine Sorgen vertrieben :)

Antwort von chekker1100,

Herzliches beileid! aber geh lieber zu einem experten,der kann bestimmt mehr machen als die communitynutzer.

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