Manchmal, wenn mir was passiert, dann gehts mir voll schlecht und ich hab das Gefühl, dass alles schlechte nur mir passiert. Ich denk dann auch immer, dass keiner mich versteht. Meine besten Freunde regen sich dann immer auf und dann streiten wir und dann gehts mir noch mieser. Wir vertragen uns zum Glück immer wieder. Warum ist das eigentlich so, dass ich denke, dass alles blöde immer nur mir passiert? Und wie krieg ich das weg?

du hast doch eine Tochter, die ist zwar noch klein, aber die wird sicher zu dir aufsehen. Und deine Freunde sind doch auch gute Freunde, du hast denen doch auch gewisse Geheimnisse schon anvertraut...

Das liegt an deiner Einstellung. Weil du dich auf das Negative versteifst. Versuchs mal positiver zu sehen.

Du denkst es aber es ist nicht so! Jeder Mensch hat mal schlechte Tage, ja auch ich :-) Mir geht es dann auch immer mieß! Aber ich denke mir immer das das Leben auch schön sein kann , und unternehme was mit Freunden oder so! Versuche es einfach mit Ablenkung wegzubekommen. Viel Glück!

keine Ahnung,geht mir genauso.Ich bin einer von denen die die Sch.... geradezu anziehen.War immer so,und wird wohl auch so bleiben.Positiv denken ist nicht allzu leicht,wenn IMMER wieder irgendwas passiert.
Ja da sagst du was, dann weisst du ja wie's mir geht. Fängt morgens irgendwie schon und hört auf bis ich einschlafe (so nach dem Motto), dass ich im Schlaf nicht noch aus'm Bett falle ist alles.

Grüß Dich!
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Du denkst, dass alles Blöde nur Dir passiert, weil jeder seine subjektive Sicht auf die Welt hat.
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Objektiv betrachtet stimmt "Wieso (immer nur) ich (und nie die anderen)?" nicht - da die Kontingenzen oder Seltsamkeiten des Lebens (wie plötzliche Erkrankung, Tod von lieben Menschen, "ungerechtes" Schicksal) jeden einzelnen treffen. Aber jeder ist mit seinem Schicksal letztlich allein, egal, ob es auch andere trifft.
Tolstoi hat das in der Kurzgeschichte "Der Tod des Iwan Iljitsch" schön zum Ausdruck gebracht: Sokrates ist ein Mensch, alle Menschen sind sterblich, also ist Sokrates sterblich. Das ist soweit klar - natürlich ist Sokrates sterblich. Aber doch nicht ich! Ich selbst bin doch etwas ganz anderes, als der Mensch als Gattungswesen. Ich bin doch etwas ganz besonderes, man kann doch mich nicht mit einem "Fall von Menschheit" vergleichen!
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In der philosophischen Anthropologie ist dies ein wesenhafter Zug des Menschseins: Jeder Mensch hat Anteil am allgemeinen Menschsein, aber jeder Mensch ist wesenhaft verschieden. Diese wesenhafte Unterschiedlichkeit macht den Menschen erst zur Person. Bei Bleistiften ist es egal, ob ich den einen oder den anderen nehme, ob 10 Bleistifte vor mir liegen, die alle gleich aussehen. Bei Menschen ist dies anders - jeder einzelne ist als Individuum wesenhaft.
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Dadurch entfaltet sich auch die subjektive Innenschau, das Gefühl, das jeden von uns manchmal beschleicht, dass ich etwas ganz Besonderes bin. Und damit hängt zusammen, dass das Leid, das Unglück, das mir wiederfährt, ein ganz anderes ist und ganz anders zu bewerten ist, als das Unglück, dass anderen geschieht.
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Das "Warum?" ist nicht zu beantworten. Das Leben ist nicht gerecht - jedenfalls nicht aus einer subjektiven Perspektive heraus.
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Eine konstruktionistische oder sogar konstruktivistische Sicht auf die Dinge, auf die Welt und auf das, was mit mir passiert, kann helfen. Wenn ich in einer Situation bin, die mir missfällt, dann habe ich wenig Möglichkeiten: Ich kann das Schicksal so hinnehmen wie es ist und darunter leiden. Und ich kann versuchen, die Situation so zu ändern, dass ich das Schicksal als Aufgabe an mich annehmen kann. Oder ich versuche, meine Sicht auf die Dinge zu verändern und so mit einer neuen Perspektive die Dinge anders wahrzunehmen und zu bewerten.
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Kurz: Die Welt ist so, wie Du sie siehst. Jedenfalls für Dich.
Oder in einer anderen Fassung, die am Morgen gute Laune macht (Lautsprecher an!): http://www.efraimstochter.de/songs/song_deutsch.shtml
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Das soll nicht heißen, dass Dir nicht tatsächlich schlimme Dinge passieren - sondern vor allem, dass Du gar nicht anders kannst, als so zu denken! Das einzige, was Dir bleibt, ist: Verändere die Situation!
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Fühl Dich mal in den Arm genommen - das kannst Du gerade gut gebrauchen, oder? drückdich
Und wie ich das gebrauchen kann, läuft mal wieder gerade alles schief. Sind wieder so bestimmte Dinge passiert... Naja... .

In Deinem Alter ist das normal; das gibt sich wieder.
positiv denken, einstellung ändern. jedem passiert hin und wieder mal was schlechtes. thats life. wenn jede kleinigkeit als sooo schleeecht empfindet und sich bei freunden immer ausheult, im endeffekt wegen nichts, ist es zum beispiel verständlich, dass die irgendwann genervt sind. jeder hat mal gute, mal schlechte tage.
Ja das stimmt.
Hat er echt eine Tochter? Na ja, das Geburtsdatum im Profil muss ja nicht stimmen.
Das stimmt aber, bin mit Ende 16 Papa geworden. Ich weiss, dass das viel zu früh ist, aber sie ist nun mal da und ich liebe sie.