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Hab ich zuwenig Geduld?

gefragt von DelotDelot am 31.03.2007 um 19:14 Uhr

Habe gerade unseren Jüngsten (6 Jahre) fürs Bett Fertig gemacht. Aber er fängt Tausend Sachen an, kann sich auf nichts Konzentrieren und braucht ewig für jeden Handgriff. Jetzt bin ich wieder einmal ziemlich genervt. Geht es nur mir so? Was macht ihr dann? LG Detlef


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ArianeHD
beantwortet von ArianeHD am 31. März 2007 19:17
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Na klar, er will das ins-Bett-gehen so lang wie möglich herauszögern...bereite ihn eine halbe stunde vor dem ins bett gehen darauf vor, daß er die Zeit noch nutzen kann, um zu spielen etc...gib ihm noch 15 min, bis Du das Licht ausmachst...

Kommentar von 11828f8e9bbba3574038a7aefb831ee1smallDelot am 31. März 2007 19:25

Wir waren schon im Bad, spielen und Aufräumen war schon abgehakt. Aber im Bad gibt es ja auch noch tausend Interessante Sachen. Und wenn er nur mit seinen Socken einen imaginären Feind abwehren muss.... LG Detlef


anonym
beantwortet von kzapp am 31. März 2007 19:32
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Kinder wollen immer ihre Grenzen austesten. Er probiert halt wie weit er bei dir gehen kann. Du musst konsequent sein und konkrete Regeln aufstellen bzw. Grenzen setzen - sonst tanzt er dir immer auf der Nase rum - auf keinen Fall hast du zu wenig Geduld.


luperi
beantwortet von luperi am 31. März 2007 19:20
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Lass es nicht zu, das er viele Sachen auf einmal anfängt. Meine Jungs dürfen erst etwas anderes spielen, wenn sie das eine erstmal aufgeräumt haben. So wird es nicht gleich unordentlich ;) und hilf ihm beim Aufräumen, es scheint sonst zu viel für ihn. Er weiß sonst nicht wo er anfangen soll und es dauert ewig !


WildeFee
beantwortet von WildeFee am 31. März 2007 20:08
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Mein Kleiner ist noch nicht groß genug dafür, der schläft mit 7 Monaten halt, wenn er abends müde ist, aber ich kann sagen, wie meine Eltern das mit uns gemacht haben: zwischen Bad, bettfein machen und ins Bett gehen, gab es immer noch einen kleinen Spiel-Raum. 10 Minuten, Viertelstunde noch mit der Familie im Wohnzimmer, dann wurde langsam gute Nacht gesagt. Dann noch ein bisschen Zeit im Bett, ein Kapitel vorgelesen o.ä. Dann Gutenachtkuss und Licht aus. Ich fand diese letzte Zeit zwischen Bad und Bett am Abend unheimlich schön. Alle waren friedlich und liebevoll und nicht mehr gestresst. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn direkt das Bett nach dem Bad folgt, es nicht so reizvoll ist, zum Ende zu kommen.

Kommentar von 11828f8e9bbba3574038a7aefb831ee1smallDelot am 31. März 2007 20:59

Ist bei uns auch Tradition das vor dem Schlafen noch eine Geschichte gelesen wird. Wir haben eine Arbeitsteilung ausgemacht: Ich mache den Kleinen Bettfertig (weil er der Mama nur auf der Nase rumtanzt) und meine Frau ist für vorlesen und letztes Kuscheln zuständig. LG Detlef


PatBo
beantwortet von PatBo am 31. März 2007 21:38
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Vieles aus meiner Erfahrung heraus richtig, aber doch nicht mehr toben! Man sollte dafür sorgen das die Kinder abends zur Ruhe kommen. Beizeiten aufräumen (nicht erst eine halbe Stunde vor dem in´s Bett gehen), nicht so spät essen (wenn möglich) und dann Alles in Ruhe! Kinder spüren auch ganz genau die Nervosität der Eltern, daher auch sich selbst zur Ruhe bringen und natürlich ist vorlesen noch immer das Schönste.



fuechslein
beantwortet von fuechslein am 31. März 2007 20:27
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Ich kann wildefee nur zustimmen! Genau wie wir sind Kinder am ende eines Tages generft und müde und ins Bett wollen sie gleich gar nicht. Am besten Ihr besprecht im Familienrat welches Ritual (Buch lesen, kuscheln, toben...) für Euch am schönsten wär. Denn dann entspannt sich das Zubettbringen von allein, da es einen festen Ablauf gibt. Wichtig! Sofort Konsequenz absprechen wenn das Zubettbringen danach nicht klappt.


anonym
beantwortet von Anie1977 am 31. März 2007 21:45
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Auch ich kann nur sagen, dass ein festes Ritual wichtig ist, da gibt es auch keine Ausnahmen und viel Geduld. Mir hat man immer gesagt, dass es eine Stunde vor dem Schlafengehen das letzte Getränk gibt und auch kein schweres Essen. Erhöhter Fernsehkonsum kann durch die schnellen Bildfolgen die Kinder auch "durcheinander" bringen. Bei meinem Patenkind hat auch der Verzicht auf Zucker und Geschmacksverstärker viel geholfen. Hyperaktiven Kindern hilft das ja auch oft. Ich wünsche euch noch viel Geduld.


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