Frage von adueK, 41

Hab ich gerade viel kaputt gemacht?

Hallo erstmal, Ich(19) versuch mich mal hier an zu melden. Ich hab's gefühl, dass ich gerade mein Leben nicht mehr im Griff habe Meine geschichte: ich habe 2014 mit 2,2 mit Abitur gemacht, worauf ich sehr stolz bin/war Danach hab ich nicht gewusst, wie es weiter gehen soll, so hab ich noch eine Stelle im bundesfreiwilligendienst bekommen, was dann bis Juli 2015 ging. In dieser Zeit sollte sich mein studiumswunsch erfüllen. So war ich dann an einer Hochschule an den infotag( märz 2015)und entdeckte einen interessanten Studiengang, Ich plante nach den bundesfreiwilligendienst mein Praktikum für die fH und so begann mein dilemma, im Praktikum (August 2015) merkte ich das es nicht meins ist! :( So begann Panik, und suchte noch nach Ausbildungsplätze, um wenigstens etwas zu haben, hab eine kaufmännische Stelle bekommen. Aber als es begann, bekam ich soowas von Panik, ich wollte immer studieren und hockte in einer Ausbildung. Jetzt kommts noch besser. Ich hab die ersten Wochen und vor allem die Zeit in der berufsschule nicht ausgehalten. Voller Verzweiflung suchte ich nach Hilfe in meiner familie und Freundeskreis, und es gab in einer Nachbar uni noch Plätze für Lehramt, was ich mir immer vorstellen konnte So, Ausbildung geschmissen, Studium gestartet, und noch immer tot unglücklich. Ich hab mich leider Charakterlich sehr geändert, weil ich mein berufliches Leben einfach nicht auf die Reihe bekomm, alles andere (finanziell, Familiär, Freundschaftlich) passt vollkommen. Hat jemand so was ähnliches schon mal durchgemacht? Bitte schreibt nicht, das ich Selbst Schuld bin, das weiß ich 100%ig selbst das ich's bisschen verkackt habe .. Ich hatte halt noch nie einen berufswunsch.

Mfg

Antwort
von chriisssii98, 41

hei, kaputt gemacht hast du mal gar nichts.. Mir geht es auch so das ich nicht weiß was ich mal arbeiten soll, dass wusst ich auf der Realschule noch nicht, bin deswegen weiter auf die FOS gegangen um dort mein Abi zu machen, um mehr zeit raus zu schlagen um raus zu finden was ich machen will aber irgenwie ergibt sich einfach nichts was für mich in Frage kommen könnte, aber ich bleib einfach optimistisch und versuch so viel wie möglich auszuprobieren oder kennen zu lernen, um einfach schon mal dinge, die man nicht studieren will, ausschließen zu können. Und selbst wenn man 5 Studien anfängt und sie wieder abbricht man verliert dabei ja nichts. Man verliert vielleicht etwas Zeit und irgendwann vielleicht die Geduld, aber man hat ein Leben in dem man so viel ausprobieren sollte wie es nur geht. Irgendwann wirst du schon das finden was dir  Spaß macht aber bei manchen dauert das halt einfach länger. Ich konnte mir auch nie erklären, das man schon so früh weiß was man später mal machen will aber bei manchen kommt's einfach eher bei manchen später. Einfach nicht aufgeben!!
Hat dir denn das FSJ gefallen? Vielleicht kannst du daraus ja eine Möglichkeit ziehen..

Antwort
von Gutefrage22xx, 31

hi, das hat nichts mit selbst schuld sein zu tun, oder das du irgendwas verkackt hast. Als aller erstes musst du aufhören dir selbst Vorwürfe zu machen, damit wird es nur noch schlimmer. Ich glaube so etwas machen viele durch, ich selber auch. Nach dem Abitur weiß man einfach oft nicht o wirklich was man machen soll/will und man fühlt sich überwältigt. Finde das recht normal. Und es ist nicht schlimm, dass du viel ausprobierst. Besser jetzt 1-2 Jahre suchen bis man was gefunden hat was man wirklich machen will, als später 30 Jahre in einem Job zu stecken auf den man keine Lust hat und 30 Jahre lang unzufrieden zu sein. Gib dir Zeit und nimm es nicht so ernst,du bist doch noch jung und hast alle Zeit der Welt das zu finden, was du wirklich machen willst.

Viel Erfolg dabei :)

Antwort
von pemali, 18

Was, du bist erst 19! Ich bin 26 und beginne auch immer wieder was neues! Mir macht das leben so spass! Ich brauch halt abwechslung! Und ich denke du auch... Geh mal verschiedenste berufe anschauen! Versuche schnuppertage zu kriegen! Vielleicht auch in handwerklichen bereichen!
Also ich arbeite momentan im Handwerklichen bereich und bilde mich gleichzeitig als therapeutin weiter! Totale unterschiede!
Lernen wollte ich mal was mit kindern, hatt dann dich nicht gepasst. Dann Automechanikerin, hat dann auch nicht mehr gepasst! Dann couiffeuse, dann dich nicht mehr! Dann hats halt ne ausbildung als Koch gegeben! Die hab ich dann durchgezogen, aber nach abshluss auch wieder aufgegeben! Ich weiss nicht, aber ich brauch viel abwechslung!

Antwort
von AcerKunde, 17

Also ich finde eher, dass du nicht sofort von Anfang an alles schmeißen solltest...selbst wenn dir ein Studiengang am Anfang vielleicht nicht so gefällt, fang erst mal an und nach einem Semester kannst du immer noch entscheiden ob du etwas anderes studieren willst oder nicht, du bist doch noch jung!

Antwort
von sonnymurmel, 28

Hey........sooo ungewöhnlich oder selten ist das nicht was du gerade erlebst bzw. wie es für dich nach dem Abitur lief. Also versuche dich nicht so verrückt zu machen.

Ich würde dir empfehlen erstmal "Druck" aus der ganzen Sache zu nehmen ;-) hört sich vllt. auch bissle komisch an, aber ich denke egal was du beruflich startest--du machst dir Druck.

Aus meinem Bekanntenkreis kann ich dir z.B.berichten dass nach einem Auslandsaufenthalt ( FSJ) für den Betreffenden alles bestens lief.

Du schreibst dass dein familiärer und finanzieller Background sehr gut ist....das ist doch schon mal viel mehr als bei manch anderen ;-)

Also lass´den Kopf nicht hängen- es gibt nicht nur Menschen die alles "beispielhaft und der Reihe nach" machen. Vllt. kannst du dich auch über diverse Praktikas mal rantasten- was dir liegt.

Ich wünsche dir viel Glück. Lg

Antwort
von LeilaNovecento, 21

Hey

Hört sich wirklich ziehmlich verkappt an, deine Situation. Ich hab zwar nicht Ähnliches erlebt, kann aber gut verstehen, dass du an dir selbst zu zweifeln beginnst. Da hat man so gute Voraussetzungen und kriegt und kriegt es einfach nicht hin. Bringt aber nichts, wenn du an dir selbst zweifelst. Sei lieber Stolz, dass du im Praktikum gemerkt hast, dass es nicht deins ist, und auch noch den Mut hattest, einfach auszusteigen. Andere bleiben einfach hocken und werden so ebenfalls unglücklich.

Du hast es also geschafft, selbst so unglücklich zu werden. Dass du nie einen Berufswunsch hattest, seh ich nicht so als Problem. Vielen geht es so, besonders vielseitig interessierten/ begabten. Und schreib hier nicht, du hättest dein "berufliches Leben" nicht auf die Reihe gekriegt! Du bist noch in Ausbildung. Kannst du dich irgendwie mit deinem jetzigen Studium anfreunden? Oder suchst du nach >dem perfekten< Studiengang für dich? Vielleicht gibt es den ja nicht....Zumindest weisst du, dass du unbedingt studieren willst, und einige Sachen, die du nicht haben kannst, kennst du jetzt auch schon.

Viel Glück, Novece

Antwort
von hertajess, 14

Ohne Berufswunsch macht weder Ausbildung noch Studium Sinn. Das nennt sich mangelnde Ausbildungsreife. Damit bist Du absolut nicht alleine. Es besteht also absolut kein Grund Panik zu schieben. 

Du solltest Dich dringendst von altbackenen Vorstellungen verabschieden. Dabei hilft Dir der Psychologische Studentendienst. Gehe da regelmäßig hin, sei ehrlich. 

Antwort
von nurlinkehaende, 14

Wie wäre es, wenn Du zuerst einmal herausfindest, was Du eigentlich willst?

Bei der Agentur für Arbeit sollte es eine Berufsberatung geben. Vielleicht findest Du so etwas auch noch an anderen Stellen, wie z.B. der Hochschule.

Da findest Du erst mal heraus, wohin es Dich zieht.

Und hab' ein wenig Geduld mit Dir selbst.

Antwort
von PhotonX, 21

Es ist doch alles super! Du hast noch keinen klaren Berufswunsch und probierst gerade viel herum, genau so muss es doch laufen. Irgendwann wirst du das Richtige für dich finden und das Rumgehopse hört auf. Da du aber noch nicht so weit bist, machst du gerade genau das Richtige!

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