Frage von AngelofLove125, 86

Hab bei Ebay was verkauft, aber das kam scheinbar nicht an,was nun?

Hab bei Ebay was verkauft bzw versteigert für 200 €. Es versendet (Quiitung hab ich,aber war unversichert,also kein richtiger Beleg mit Sendungsnummer),kam aber nie an,was nun?

Antwort
von ninamann1, 27

Wieso versendet sowas Unversichert ohne Sendungsnachweis ?

Sowas  macht man nicht ! 

Wenn in Deinen Angebot  Standardversand angegeben war und der Käufer unversicherten Versand akzeptiert hat , liegt das Versand Risiko bei ihm.

Geht der Artikel bei einem Kauf von einem privaten Verkäufer verloren oder wird er beschädigt, können Sie den Kaufpreis nicht zurück verlangen. Sie haben auch keinen Anspruch auf eine erneute Lieferung. Der Versand der Ware geschieht also auf Ihr Risiko.

http://pages.ebay.de/rechtsportal/kaeufer\_5.html

Kommentar von AngelofLove125 ,

ja stand briefversand also standard drin.

ah ok danke :)

Antwort
von WosIsLos, 24

Du solltest dem Käufer die Wahl der Versandart lassen aber ihn darauf hinweisen, daß bei einem Wert dieser Höhe Versand mit HERMES Päckchen oder DHL Paket mit Einlieferungsbeleg und Transportversicherung empfehlenswert ist.

Der Käufer wird dir möglicherweise eine Negative Bewertung geben, denn er weiß ja auch nicht, ob du die Ware wirklich abgesendet hast.

Er könnte dich aber auch wegen Betrug anzeigen.

Falls du jedoch Versicherten Versand abgerechnet hast und unversichert versendet hast, dann musst du liefern oder zurückzahlen.

Kommentar von AngelofLove125 ,

Also beim verkauf hatte ich als versandart briefversend gewählt,welcher ja nicht versichert ist. Er sagte aber auch nicht extra dass er zb ein einschreiben wünscht oder so.

Wieso anzeigen dann stände ja aussage gegen aussage.

Antwort
von AntwortMarkus, 40

Als Privat-Anbieter bist du nicht verantwortlich für den Versand der Ware und haftest nicht. Einzige Bedingung ist, dass das auch so im Angebot stand, also OHNE Versicherten Versand.

Das muu da genau so stehen.

Wenn du ein gewerblicher Verkäufer bist, dann haftest Du IMMER für den Untergang der Ware beim Versand. Da hilft die Klausel "unversicherter Versand" nicht und soll nur unwissende Kunden iritieren in der Hoffnung, dass sie ihre Rechte nicht kennen.

In Deinem Fall bei Privat-Verkauf steht es nun Aussage gegen Aussage. Denn der Empfänger kann ja einfach nur behaupten, es sei nicht angekommen. Er wird damit im Zweifelsfall NICHT durchkommen.

Um zukünftig Ärger zu vermeiden, ist immer der versicherte Versand vorzuziehen.


Kommentar von AngelofLove125 ,

ja also stand drin briefsendung und die ist ja nicht versichert. der käufer weißte auch nicht daraufhin,dass er extra versicherten wollte.

bin privatverkäufer

Ja denke auch das wird nur so behauptet, hab immer gute bewertungen gehabt und nie probleme bisher mit sowas.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Dann lasse Dich nicht einschüchtern. Auch nicht, falls ein Brief vom Anwalt kommen sollte. Anwälte schreiben zunächst einmal alles rein ws der Auftraggeber so will.

Bleibe ruhig und verweise darauf, dass du Privat-Verkäufer bist und das du einen Zeugen hast (hast du doch) dass diese Sendung von dir abgeschickt wurde. Und das du gesetzlich nicht verpflichtet bist, die untergegangene Ware zu ersetzen.

Kommentar von AntwortMarkus ,

In Deutschland ist das gesetzlich durch § 447 BGB geregelt. 

Bei einem Verkauf von einem Privaten an einen Privaten geht das
Risiko vom Verkäufer auf den Käufer mit Übergabe der Sache an den
Transporteur über oder anders, ab dem Zeitpunkt wo der Transporteur die Kaufsache übernommen hat, trägt der Käufer das Risiko.

Antwort
von dresanne, 5

So, jetzt kommt es darauf an, wie der Käufer bezahlt hat. Meistens verschwinden nur Sachen, die per PayPal gezahlt wurden. Wenn er überwiesen hat und der Briefversand von ihm gebilligt wurde, liegt das Risiko bei Käufer, nicht beim Verkäufer. Da brauchst Du außer einer Nachforschung einleiten nichts weiter zu machen.

Ich vermute aber mal stark, dass der Käufer per PayPal gezahlt hat. Und Payal wird das Geld zurückbuchen, wenn Du keine Sendungsnummer nachweisen kannst.

Übrigens, einen Artikel mit so einem hohen Wert versendet man schon im eigenen Interesse nie ohne Sendungsnachweis!

Kommentar von AngelofLove125 ,

Per überweisung,als privatverkäufer sollte man ja keine paypalzahlung anbieten.

Antwort
von schwarzwaldkarl, 39

Du hast den Beleg, dass Du das Päckchen aufgegeben hast oder? Dann haftet eigentlich der Käufer, wenn er einem versicherten Versand nicht zugestimmt hat...  Bei einem Warenwert von 200 € sollte man das grundsätzlich machen...

Schau aber hier...

http://www.ebay.de/gds/Lieferung-nicht-erhalten-und-dann-/10000000002749476/g.ht

Bei unversicherten Sendungen muss der Einlieferer nur nachweisen, dass er/sie die Sendung aufgegeben hat. Dann haftet der Käufer für den Verlust, da dieser nur eine unversicherte Sendung bezahlt hat. Das Risiko geht dann zulasten des Käufers.

Kommentar von AngelofLove125 ,

JA einen beleg hab ich,allerdings steht da ja nicht hin an wen wohin das ging usw

Antwort
von Muhviehstarx3, 26

Ich gehe mal davon aus, dass der Versandkostenrechner bei eBay automatisch einen Versicherten Versand vorgeschlagen hat (Anhand der Verkaufssumme). Wenn du das Paket dann trotzdem unversichert versendet hast bist du selber Schuld.

Wie wurde die Ware bezahlt?
Falls es PayPal war kann es sein, dass PayPal die 200€ einfach einzieht.Und wenn der Käufer doch das Paket erhält kannst du NICHTS gegen unternehmen.

Kommentar von AngelofLove125 ,

ne es war unversicherter ausgewählt bei ebay.

wurde per überweisung bezahlt,mache als privatverkäufer kein paypal

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Ok dann bist du aus dem Schneider. 
Denn dann liegt die Schuld beim Käufer.
Wenn er sich auf den unversicherten Versand eingelassen hat.
Zumal bei Überweisung der Käuferschutz entfällt.

Antwort
von Violetta1, 30

Vermutlich wird der Käufer wohl einen Fall eröffnen?


Ich würde lieber nie etwas,das so einen Wert hat, unversichert versenden. Bzw. ich selber als Käufer zahl auch lieber 2-3€ mehr, dafür sind wir dann beide auf der sicheren Seite.


Weil: dann wissen wir beide, dass wir uns nicht einer den anderen betuppen wollen.


Kommentar von AngelofLove125 ,

ja hätte ich das vorher gewusst hatte da nie probleme kam immer alles an.

Antwort
von ultraDo, 54

wie kannst du bei so der Summe,bzw sachwert keinen versicherten versand machen?
wie lange ist die Lieferung schon unterwegs?

Kommentar von AngelofLove125 ,

3 Wochen. Der Käufer sagte aber auch nich extra,dass er versicherten versand möchte und ich hatte eben unversicherten drinstehn.

Kommentar von ninamann1 ,

Bitte versende künftig nur versichert . Ich habe schon mal einen Kauf abgebrochen , nach Rücksprache mit Ebay . Weil der Käufer unbedingt unversicherten Versand wollte bei ein wertvollem Artikel. Es liegt ja auch im meinem Interesse , das der Artikel beim Käufer ankommt

Kommentar von Forte90 ,

Wenn bei einem Privatverkauf der unversicherte Versand angeboten wird und der Käufer damit einverstanden ist, geht das Versandrisiko sowieso auf den Käufer über. Nur aus Sicht des Käufers sollte man auf den versicherten Versand bestehen, um wenigstens etwas Sicherheit zu haben.

Problematisch wird es nur, wenn die Transaktion über Paypal läuft. Da sollte man als Verkäufer die Pakete immer mit einem Sendungsnachweis versenden. Am besten mit einem Unternehmen wo der Name des Empfängers auf der Quittung steht.

Expertenantwort
von haikoko, Community-Experte für Ebay, 10

Du hast zwar bei diesem Preis den Mist gemacht, dass Du nicht per Wertbrief versendet hast, kannst jedoch, um Deinen guten Willen zu zeigen, bei der Post einen Nachforschungsantrag stellen:

https://www.deutschepost.de/de/toolbar/suchergebnisse.html?\_charset\_=UTF-8&...

Informiere den Käufer darüber. Vielleicht kommt der Brief noch an.

Da Du nur den Zahlugnsbeleg jedoch keinen Nachweis des Versand hast, die Frage: Hast Du einen Zeugen, dass Du die Ware in den Umschlag gelegt und diesen Umschlag versendet hast?

Sollte der Käufer allerdings per Paypal gezahlt haben, war es das für Dich. Dann greift der ebay-Käuferschutz:

http://pages.ebay.de/einkaufen/ebay-kaeuferschutz.html

Antwort
von siggiiii, 27

Da bist du NUR raus wenn der Käufer eindeutig unversicherten Versand akzeptiert hat.

Kommentar von AngelofLove125 ,

unversichert stand in der auktion drin und der verkäufer sagte auch nicht extra,dass er versicherten möchte.

Antwort
von Luvenia, 21

Also laut den AGB's liegt da die "Schuld", wenn man es so ausdrücken möchte bei dem Käufer.

Antwort
von ThadMiller, 29

Privatverkauf. Risiko liegt beim Käufer. Er hätte "versicherten Versand" wählen können.

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Wenn er einen Juristen einschaltet, wird dieser dieses Argument zerlegen und eine eidestattlliche Versicherung vom Verkäufer verlangen, dass er verschickt hat - und dann?

Kommentar von schwarzwaldkarl ,

sind aber die Ebay-Bedingungen und wenn man ein Päckchen verschickt hat, dürfte eine eidesstattliche Verischerung auch kein Problem sein oder?  ;-)

Kommentar von ThadMiller ,

Dann gibt er die ab, und?

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Wenn in der Auktion der Versandkostenrechner automatisch den versicherten Versand gewählt hat hat er ein Problem.

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Google mal, was die Konsequenzen einer Falschabgabe sind, dann würdest du nicht mehr so leichtfertig daherschwubbeln.

Kommentar von ThadMiller ,

Unterstellst du dem Fragesteller gerade das er lügt?

"daherschwubbeln" kommt in meine Sammlung kurioser Wortschöpfungen.

Kommentar von AngelofLove125 ,

selbst wenn er das verlangt hab es ja versendet das können die ja nicht nachprüfen maximal mit der quittung

Antwort
von Feuerherz2007, 30

Sendungen immer quittieren lassen, mindestens Einwurf-Einschreiben. Der Käufer trägt nur bedingt das Risiko beim Versand, denn nach Bezahlung der Ware hat er Anspruch auf Eigentumsübergang und den musst du ihm verschaffen. Hast du willkürlich gehandelt und die Ware nicht versendet, was der Käufer vermutlich von dir denkt, wird er sich wehren. Im Falle einer juristischen Auseinandersetzung werden Dritte über dich entscheiden, das ist keine schöne Sache wegen 200 Euro. Der Jurist wird von dir eine eidestattliche Versicherung verlangen, dass du die Ware versendet hast. Wenn es tatsächlich so war, kannst du das tun, musst dir aber über die Konsequenzen bewusst sein (google mal danach). Viel Glück!


Kommentar von ThadMiller ,

Eigentumsübergang ist in diesem Fall das Aufgeben beim Postamt.

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Dann muss es aber nachweisbar sein, sonst nicht! Jeder könnte behaupten, dass er etwas verschickt hat, ist juristisch jedoch nicht als Eigentumsübergang zu werten.

Kommentar von AngelofLove125 ,

es war nur eine briefsendung,das ich die abgab bei der post davon hab ich auch eine quittung

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Es reicht keine Quittung ohne Bezug zur Sendung, du kannst doch alles mögliche noch an diesem Tag versendet haben, nur nicht diese Ware!

Kommentar von AngelofLove125 ,

was bedeutet das nun? Laut agb liegt doch die schuld dann beim käufer,wenn er keinen versicherten versand extra wählt.

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Ja, aber ein Jurist wird sich nicht damit begnügen. Der Verkäufer muss belegen, dass er die Ware verschickt hat, Risiko für den Käufer hin oder her, sonst liegt hier möglicherweise ein Betrugsverdacht vor und das hat nichts mit AGBs zu tun!

Kommentar von ThadMiller ,

Du scheibst Unsinn...

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Ich habe eine juristische Ausbildung, Freundchen, dir helfe ich gleich!

Kommentar von Forte90 ,

Das BGB regelt das eindeutig.

(1) Versendet der Verkäufer auf Verlangen des Käufers die verkaufte Sache nach einem anderen Ort als dem Erfüllungsort, so geht die Gefahr auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat.

Der Käufer trägt bei einem Privatverkauf grundsätzlich das Versandrisiko, es sei den es wurde etwas anderes in die Bedingungen mit aufgenommen. Daher ist ein Sendungsnachweis nicht zwingend zur Vertragserfüllung notwendig. Daher reicht die Einlieferung in erster Linie vollkommen aus. Diese wird auch quittiert.

Der Verkäufer hat seine Pflichten nun erfüllt. Nun ist es Sache des Käufers, dem Verkäufer nachzuweisen das er die Ware nicht verschickt hat. Dies wäre aber nur im Falle eines "versicherten Versandes mit Sendungsnummer" möglich. Daher als Käufer immer mit Sendungsnachweis kaufen.

Kommentar von siggiiii ,

Das Problem ist das du soweit ich weiß auch gegen die AGB der Post verstoßen hast Sendungen mit so einem Wert dürfen gar nicht im Brief verschickt werden.

Antwort
von Sachbearbeiter2, 30

WER versendet einen artikel für 200,-- UNVERSICHERT?

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