Frage von ClinLe, 52

Hab Angst davor?

Dass ich mich für einen falschen Beruf entscheide, den dann studiere mit arg viel Arbeit und alles sehr aufwändig, und dann feststelle, dass das die falsche Wahl war und mir der Beruf nicht gefällt.
Was meint ihr dazu

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Stellwerk, 18

1. Mach vorher ein Praktikum im entsprechenden Bereich, schau nach "Tag der Offenen Tür" bei relevanten Betrieben , dann bekommst Du schon mal einen Einblick. 2. Ja, es kann passieren, dass Du irgendwann merkst, dass der ergriffene Beruf nichts für Dich ist. Kommt sogar häufig vor. Aber dann kannst Du immer noch umsatteln. Es gibt soviele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und in andere Bereiche später einzusteigen. Die Zeiten, wo man nur noch in seinem Beruf bleiben muss, den man gelernt hat, sind vorbei.

Kommentar von ClinLe ,

Ja nur nicht jeder Beruf ist so vielseitig und "umsattelbar".

Kommentar von Stellwerk ,

Das heißt aber nicht, dass Du nicht trotzdem was komplett anderes machen kannst. Ich bin grade dabei, mich selbständig zu machen und wenn ich mir die Gründerszene und den Bereich ansehe, indem ich unterwegs bin, da hast Du echt die verdrehtesten Lebensläufe. Nichts ist in Stein gemeißelt. Die Grenzen sind nur in Deinem Kopf. Auch ein Pilot kann noch zum Landwirt werden.

Kommentar von ClinLe ,

Naja, allerdings will ich nicht unbedingt erst mit Ende 40 fertig mit meiner Ausbildung sein.
Und enttäuschend ist es ja wirklich volle Kanne wenn du so viel in ein so aufwendiges Studium wie Psychologie steckst, und dann merkst, dass das doch nichts für dich ist.
Wann sollte ich denn die diversen Praktikums machen?

Antwort
von Cruiser01, 22

Hallo ClinLe,

mir geht es da genauso. Ich möchte eventuell auch Studieren weiß aber auch nicht ob das dann wirklich so Zukunftssicher ist wie ich es hoffe. 

Es kommt immer darauf an warum du die Angst hast, liegt es daran das es ein Beruf ist wo eine Kritische Zukunft hat oder daran das du glaubst es passt nicht zu dir.

Wenn es an der Zukunft liegt ist das natürlich echt beschissen und ich weiß auch nicht wie man damit umgehen soll. Da kommt es auch immer drauf an was es für eine Berufs Richtung ist. Wenn es etwas sehr spezielles ist (mir fällt geraden nichts ein), hat Mann bei Zukunftsproblemen natürlich schlechtere Karten wie wenn man z.B. BWL studiert.

Wenn es daran liegt das du nicht weißt ob dir es Spaß macht ist die einzigste Möglichkeit bzw. die beste einfach versuchen ein Praktikum für 1 Woche oder mehr zu machen.

Den mit einem Praktikum macht man NIE etwas falsch.

Ich hoffe das ich dir helfen konnte und wünsche dir alles gute.

Viele Grüße

Cruiser01 ;-)

Kommentar von ClinLe ,

Ja vielen Dank für die liebe Antwort.
Bei mir ist es so, dass ich Angst habe dass der Beruf nicht zu mir passt oder mich das langweilt oder dass ich mir da was anderes drüber vorgestellt habe.
Ich möchte etwas in die soziale Richtung machen.
Bei Psychologie habe ich gehört dass viele enttäuscht waren, weil es nicht das ist, was sie sich darunter vorgestellt haben.
Nicht der Klischee-hafte Psychiater, der mit seinem Patient aufm Sofa sitzt und plaudert.
Ich glaube hier darf man nicht vergessen dass Psychologie eine Wissenschaft ist.
Also hier habe ich Angst, ebenfalls enttäuscht zu werden.
Ein weiterer Haken ist natürlich der abidurchschnitt, der dann sehr gut sein muss, da Psychologie echt die schwierigste Sache im Bereich Medizin ist.
Hättest du noch Ideen für eine soziale Richtung?

Kommentar von Cruiser01 ,

Ich muss dazu sagen das ich mich für die sozialen Berufe nicht so interessiere und mich deshalb auch nicht so auskenne aber z.B. Erzieher, Altenpleger/-in irgendwas im Krankenhaus... ich denke in der sozialen Branche gibt es sooo viele Berufe die mit Sicherheit interessant sind aber das muss man selbst entscheiden ob man lieber mit Kindern, Alten Leuten, gesunden Leuten, Kranken Leuten arbeiten will. Also was die Berufe im Sozialen angeht kann ich dir leider kaum weiterhelfen.

Aber wenn du dann z.B. Psychologe bist und es dir kein Spaß macht kannst du in der sozialen Richtung bleiben aber eben z.B Erzieher werden.

Aber versuche echt das du ein Praktikum machen kannst.

Ich hoffe auch das konnte etwas helfen ;-)

Kommentar von Stellwerk ,

Psychologie ist kein Teil der Medizin ;).

Außerdem ist z.B. das Studium der Psychologie erstmal nur eine Art Grundlage. Danach kommt ja erst die Spezialisierung, also z.B. Kinder- und Jugendtherapeut oder sowas. Du kannst mit Psychologie auch in der Wirtschaft arbeiten, kannst in die Forschung gehen etc.

Wenn Du eher in die soziale Richtung gehen willst: was ist mit Sozialpädagogik oder Erziehungswissenschaften? Oder, wenn Du direkt mit den Menschen arbeiten willst, warum nicht eine Ausbildung: Erzieherin, Heilerziehungspflege, Alten- / Krankenpflege, Ergotherapeut ...etc. Und in dem Bereich gibt es wirklich eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten auch zum Bereichwechseln.

Kommentar von ClinLe ,

Gut, danke ihr zwei ;)

Antwort
von sozialtusi, 34

Ja, das kann passieren.

Davor schützt - zumindest zum Teil - sich eingehend über den Beruf zu informieren und möglichst viele Praktika in dem Bereich zu absolvieren.

Antwort
von striepe2, 22

Vielleicht tröstet es dich, das lt. Statistik der Mensch im Laufe seines Lebens ca. 5 verschiedene Berufe ausgeübt hat.

Folge jetzt deinen Neigungen und Fähigkeiten. Später wirst du mit einer guten Ausbildung deinen berufl. Weg so gehen, das du auch damit zufrieden bist.

Viel Erfolg!

Antwort
von iamaterroristno, 21

Wenn du nur den falschen beruf befürchtest ist alles gut, auch wenn man speziell studiert kann man immer alles arbeiten

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