Frage von neonfloora, 45

Haare lange wachsen lassen?

Hey Leute :)

Ich möchte mir meine Haare endlich mal wieder länger wachsen lassen, das würde auch alles funktionieren aber es ist immer noch diese Frage bezüglich des Friseurs offen

Und zwar: wie oft sollte man seine Haare schneiden lassen im Jahr? Es bringt ja nicht viel wenn ich das kaputte abschneiden lassen, sie bis zur vorigen Länge wachsen lasse und dann wieder spitzen schneide.
Habt ihr paar Tipps wie man schône lange Haare bekommen kann?

Achja, meine Haare gehen fast bis unter die Brust

Danke im Voraus :)

Antwort
von kiniro, 24

Ich lasse meine Spitzen schon seit Jahren nicht mehr schneiden, sondern mache das selber.

Damit die Spitzen nicht so schnell kaputt gehen, lieber die Haare selten offen tragen, damit sie weniger an der Kleidung reiben.
Reibung = Mitursache von Spliss.

Da meine Haare sehr lang sind, schneide ich mir einmal im Monat die Spitzen.

Antwort
von Geralidina, 32

Ich bin der Meinung das man Haare schon ab und an schneiden lassen sollte.

Das ist natürlich vom Haarwachstum abhängig aber ich geh aller 4 - 5 Monate mal Spitzen schneiden. Ich merke dann richtig das meine Spitzen stumpf und verknotet sind und ich kaum noch durchkomme beim kämmen.

Also mindestens einmal im halben Jahr finde ich eigentlich ganz angemessen.

Antwort
von Hexe121967, 32

naja, bei langen haaren sollte man immer drauf achten, das die spitzen nicht kaputt gehen. als ich noch lange haare hatte, bin ich trotzdem alle 3 Monate mal zum Friseur gegangen um die spitzen bei schneiden zu lassen.

Antwort
von GrandMagus69, 14

Meine Frau hat sehr lange Haare die ich ihr schneide. Solange die Haare nicht kaputt sind brauch man auch nichts schneiden. Sobald man sieht das die Haare kaputt gehen sollte man sie schleunigst schneiden. Außerdem schneide ich ihr alle 3 Monate die Kante nach da die bei ihr sonst zu dünn wird.

Wie lang sollen deine Haare denn werden?

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 6

Schulterlänge, Brustlänge und Polänge sind die Haarlängen, die am "Spliss-freudigsten" sind.  Die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen lassen sich aber deutlich reduzieren, Haare lassen sich definitiv sinnvoll und nachhaltig Pflegen und beim korrekten Umgang mit Haaren, steht auch einem schönen, geschmeidigen, glänzenden, gesunden Wachstum nichts entgegen.

DU selbst sollte möglichst gar nichts schneiden, denn nmit der falschen Schere, der  falschen Scherenhaltung und -führung lässt sich recht rasch noch mehr Schaden anrichten.

Ein reiner, fachgerechter Spliss-Schnit kostet kaum bis gar nichts an Haarlänge  ... funktioniert aber nur dann, wenn man nicht erst wartet, bis sich der Spalt in den Haaren in die Haarlängen erweitert hat.

Wer aber Spliss frühzeitig erkennt und immer gleich einen fachgerechten, gründlichen Spliss-Schnitt durchführen lässt, kommt meist mit 2, 3 bis 4 reinen Spliss-Schnitten pro Jahr aus, die kaum bis gar nichts an Länge kosten . .. vorausgesetzt, man beherzigt schlicht und einfach sowohl die eigentlichen Grundlagen der Haarpflege als auch den korrekten Umgang mit Haaren generell.

Auch wenn es zig Anleitungen dafür im Internet gibt ... Selbstversuche mit der falschen Schere, der falschen Scherenhaltung und -führung können aus einem Spalt in den Haaren auch schon mal zwei oder drei machen und auch noch mehr Schaden anrichten.

Auch die ganzen sogenannten "Anti-Spliss" Produkte helfen lediglich den
Herstellern und dem Handel, denn die verdienen damit Geld. Die Produkte
sind einfach vollgestopft mit Silikonen oder Polyquaternium
(Silikon-Ersatzstoffe in den meisten "silikonfreien" Produkten), dass
sie die Haare und Haarspitzen einfach zukleistern und mit der Zeit noch
mehr ruinieren.

Schon alleine die wichtigen, täglichen Bürstenstriche und dazu noch eines der 4 reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen geeignet sind, sorgen für deutlich mehr Geschmeidigkeit, können pure Weichmacher (Spülungen) überflüssig machen und geschmeidige Haarspitzen spalten sich weniger rasch bei den kleinsten Berührugen, Reibungen, etc.

Mehr zu den Bürstenstrichen und den Ölen weiter unten.

Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber

1. sind Haare sehr dunn/fein
2. sind Haare in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb
empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe. Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut) weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos, fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und
Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche
Basics leider etwas "aus der Mode geraten" ... auch wenn gerade die
täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt .... den meisten
unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Immer daran denken: Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Toi toi toi und ich drück' Dir die Daumen für schönes, gesundes Haar.

Antwort
von Papillonfan, 16

Hey, :)

hier mal was zu meiner Strategie, lange gesunde Haare zu bekommen...

Also ich habe dicke, lockig bis wellige Haare, die glatt fast bis zum Bauchnabel gehen.

Ich gehe etwa zweimal im Jahr zum Friseur und lasse mir dann 5 bis 7 cm (je nach Empfehlung meines Friseurs) Spitzen schneiden. 

Bei mir ist der Gang zum Friseur zweimal im Jahr nötig, da meine Spitzen sonst dünn und kaputt sind.

Ich gehe aber auch nicht öfter, damit meine Haare trotz Spitzen schneiden mit und mit immer länger werden. Und es funktioniert.

Bei mir ist es auch nicht nötig öfter zu gehen, weil ich Spliss grundsätzlich vorbeuge. Ich kann zB. Fructis Wunderöl sehr empfehlen. Außerdem wasche ich meine Haare nicht so oft, um sie nicht zu schädigen, wenn ich sie wasche (1-2mal die Woche, da meine Haare nie fettig sondern nur an den Spitzen trocken werden) dann immer sehr geduldig. Ich mache zudem immer viele verschiedene Pflegeprodukte rein, wie Spülung und Kur und danach etwas Wunderöl oder Haarmilch (von Balea) in die Längen und vor allem Spitzen.

Auch hilfreich ist es Spliss durch eine wirklich gute Bürste zu verhindern. Ich benutze eine mit Schweineborsten (um den Talk gut im Haar zu verteilen und die Haare so zu pflegen) und Noppen (um sie auf schonende Weise durchzukämmen).

Ich hoffe diese Antwort war nicht zu lang und ich konnte Dir helfen. ;)

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