Frage von TWKYoutube, 83

H7 LED Schweinwerfer vom TÜV erlaubt?

Ich wollte in meinen Fiesta mit H7 Sockel LED Scheinwerfer einsetzen. Bevor ich das mache will ich aber sicher gehen das diese Überhaupt erlaubt sind. Nicht das es probleme mit der Polizei gibt. Beim Autofachhandel konnte man mir auch nichts genaueres Sagen. Deshalb: Darf man die einsetzen oder sagt da der TÜV: Nein?

Antwort
von lonelytwin, 35

Spare lieber das Geld, das du für diese H7 LED Leuchtmittel ausgeben willst.

1. Die sind es nicht wert.  Ich habe solche Leuchtmittel schon mal gekauft um einen Handschtrahler von H7 Halogen auf H7 LED umzurüsten -  diese LED Lampe ist Schrott und gibt nicht mal die 25% des Lichts her, die eine Halogenlampe bringt. Die verbauten Dioden sind viel zu schwach und die Abstrahlung ist nicht einer Halogenlampe gleich, das heißt der Reflektor deines Scheinwerfers ist nicht dafür ausgelegt mit solch einer Lampe einen richtigen Lichtkegel auf die Straße zu werfen.

2.  Wenn es doch genug Licht mit diesen Lampen gäbe - sind sie trotzdem nicht nach StVO zugelassen und können nicht im Straßenverkehr verwendet werden.

Expertenantwort
von ronnyarmin, Community-Experte für Auto, 46

Mit der Helligkeit hat das nichts zu tun. Die sind nicht erlaubt, weil deine Scheinwerfer nur für H7 typgeprüft sind.

Der Autofachhandel, so das wirklich einer war, wird das gewusst haben. Aber die wollen verkaufen.

Kommentar von joheipo ,

...Der Autofachhandel,....

Ich tippe mal eher auf Ammazohn, Ebay oder -noch schlimmer- Alibaba...

Kommentar von virus1233 ,

Von der Zentrale des TÜV Süd bekommen wir dann die Auskunft, dass eine Verwendung statt der H4 trotz der E-Nummer nicht zulässig sei. Denn in den Scheinwerfern dürften nach den Bestimmungen der Staßenverkehrszulassungsordnung (Paragraph 49) nur solche Lichtquellen betrieben werden, die auch dafür bestimmt sind. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kommt zum gleichen Ergebnis. Hinter dem E-Zeichen müsse eine weitere Nummer stehen, etwa R37 (Glühlampen) oder R128 (LED). Eine R-Nummer gibt es bei näherem Hinsehen tatsächlich, und zwar R10 auf dem Steuergerät. Bestanden wurde demnach die Prüfung der Funkentstörung. Und siehe da, hinter ellenlangem Kleingedruckten gesteht der Anbieter, er könne für eine Zulassung nicht garantieren. Es sei nicht ausgeschlossen, meint das KBA, dass durch die E-Nummer „bei dem Verbraucher der Eindruck erweckt wird, dass es sich um ein genehmigtes Produkt handelt“.

Antwort
von ReiskocherXL, 45

Sind nicht erlaubt weil du damit den Gegenverkehr blendest und außerdem siehst du bei nach auch um einiges weniger. Die Streuscheibe ist nicht dafür ausgelegt.

Antwort
von virus1233, 44

Die sind in Deutschland nicht erlaubt immer auf tüv zeichen oder das siegel achten 

Kommentar von TWKYoutube ,

Ok danke

Kommentar von virus1233 ,

Sie sind schon geil aber leut STVO leider verboten da Sie zu Hell sind :( und am besten kein zeug aus CHina bestellen da unten Darf man fast alles hier in Deutschland leider nicht 

Kommentar von ronnyarmin ,

Das hat nichts mit TÜV und einem Siegel zu tun. Selbst wenn auf den LED-Lampen irgendsowas draufstehen würde, dürften sie nicht verwendet werden, weil die Scheinwerfer dafür nicht zugelassen sind.

Zu hell wären sie übrigens nicht. Diese LED-Funzeln kommen bei Weitem nicht an einer Halogenlampe heran.

Darüber hinaus wäre die Lichtverteilung anders, weil die einzelnen LED-Leuchtpunkte anders angeordnet sind als der Glühfaden der H7-Lampe

Kommentar von virus1233 ,

Prüfzeichen E13 im Kreis. Demnach wären sie mit einer Bauartgenehmigung aus Luxemburg versehen und deshalb in ganz Europa ohne weitere Prüfung als Anbauteil zugelassen. 
Tja stimmt nicht deine aussage leider ohne e13 zulassung geht mal garnichts auch bei normalen birnen 

Kommentar von virus1233 ,

Von der Zentrale des TÜV Süd bekommen wir dann die Auskunft, dass eine Verwendung statt der H4 trotz der E-Nummer nicht zulässig sei. Denn in den Scheinwerfern dürften nach den Bestimmungen der Staßenverkehrszulassungsordnung (Paragraph 49) nur solche Lichtquellen betrieben werden, die auch dafür bestimmt sind. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kommt zum gleichen Ergebnis. Hinter dem E-Zeichen müsse eine weitere Nummer stehen, etwa R37 (Glühlampen) oder R128 (LED). Eine R-Nummer gibt es bei näherem Hinsehen tatsächlich, und zwar R10 auf dem Steuergerät. Bestanden wurde demnach die Prüfung der Funkentstörung. Und siehe da, hinter ellenlangem Kleingedruckten gesteht der Anbieter, er könne für eine Zulassung nicht garantieren. Es sei nicht ausgeschlossen, meint das KBA, dass durch die E-Nummer „bei dem Verbraucher der Eindruck erweckt wird, dass es sich um ein genehmigtes Produkt handelt“.

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