Frage von peazmaker1, 114

H. Clinton oder D. Trump?

Wenn ihr Amerikaner/in wärt, wen würdet ihr wählen und warum? Habe mich ein wenig mit dem Thema beschäftigt und würde gerne andere sachliche/ehrliche Meinungen hören.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 60
Trump

H. Clinton oder D. Trump?

Wenn ich Amerikaner wäre, würde ich im Angesicht der Auswahl verzweifelt in Tränen ausbrechen. Das geht mir aber in Deutschland auch kaum anders.

Da ich aber - wie auch hier in Deutschland - wählen wollen würde, wäre es für mich eine rein taktische Wahl (wie hier in Deutschland auch): 

Und deshalb würde ich mich gegen Clinton (aber für niemanden) entscheiden und folglich JEDEN Kandidaten - und sei er noch so strunzig - wählen, der außer Clinton im Angebot ist.

Du fragst zwar nicht nach einer Begründung, aber ich liefere sie dir trotzdem:

  • Clinton gilt als Freundin der Finanzindustrie. Tatsächlich bekam sie - und nicht, wie sonst üblich, der konservative Kandidat - Wahlkampfhilfe aus der Wall Street. Da die Finanzindustrie meiner Meinung nach aber bereits mächtig genug ist, würde ich mich aus diesem Grund gegen sie entscheiden.
  • Clinton gilt als Freundin der Rüstungsindustrie (auch um den Bush-Clan). Das macht sie zu einer großen Gefahr, wenn die Rüstungsfirmen um mehr Aufträge betteln. Irgendwo müssen die Waffen dann ja auch hin. Und Clinton hat sich in der Vergangenheit als Außenministerin wiederholt als "moralisch sehr flexibel" gezeigt, wenn es um Waffenexporte ging.
  • Clinton ist maßgeblich Schuld am völkerrechtswidrigen Libyen-Einsatz, der viele Tausend Tote zur Folge hatte und das Land auf viele Jahre destabilisiert. Da ich ein Freund von Demokratie und Frieden bin, KANN ich also nur gegen sie stimmen.
  • Clinton hat bei den Vorwahlen unlautere und illegale Mittel angewendet, um einen "fairen Wahlkampf" zwischen sich und Sanders zu verhindern. Als Freund von Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, bleibt mir gar keine andere Wahl, als sie abzulehnen.
  • Clinton möchte gern den Kalten Krieg, den manche hier nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen, wieder anheizen. Ich kenne diesen Kalten Krieg nicht nur aus den Geschichtsbüchern. Und ich will ihn NIE WIEDER haben.
  • Clinton belog das Volk schon bei so einer "kleinen" Sache, wie ihrer "Email-Affäre". Es steht sehr zu befürchten, dass sie das noch sehr viel intensiver tun wird, wenn sie erst mal an der Macht ist und über Leben und Tod anderer Menschen mit einem Fingerschnippen entscheiden kann. 
  • Clinton möchte die völkerrechtswidrigen Drohnen-Kriege intensivieren. Sie bezeichnete Obama, der bereits zahlreiche Drohnen-Morde befahl, als "inkonsequent". Obwohl bei diesen Drohnen-Morden zahlreiche Frauen, Kinder und andere Unschuldige getötet wurden, möchte sie diese Einsätze ausweiten.
  • Clinton möchte gern MEHR KRIEGE auf der Welt führen. "Das ist die einzige Sprache, die sie verstehen.", sagte sie im Hinblick auf den Einsatz von US-Truppen zur Bekämpfung ungeliebter Regierungen und Staaten.

Anders als Clinton ist Trump vor allem ein "politisch unbeschriebenes Blatt". Und auch, wenn es typischerweise heißt: "Was man hat, weiß man. Was man kriegt, weiß man nicht.", weiß ich nur, dass Clinton als notorische Lügnerin, Betrügerin, Kriegstreiberin und Freundin der Rüstungs- und Finanzkonzerne, wirklich nichts wäre, das ich gern als mächtigste Frau der Welt sehen wollte.

Insofern würde ich, wie gesagt, JEDEN Kandidaten wählen, der nicht "Clinton" ist.

Und wer seinerzeit Bush jr. miterlebt hat, der weiß, dass ein Trump sogar sehr amüsant werden könnte. Zumindest hat er jetzt schon großes Potenzial für kommende "Trumpisms" gezeigt. 

Und für diejenigen, die die Bushisms nicht kennen, hier einige Glanzstücke:

Unsere Feinde sind innovativ und gut gerüstet. Wir auch. Sie hören niemals auf, darüber nachzudenken, wie sie unserem Land und unseren Leuten schaden können. Wir auch nicht.


Wer so einen Präsidenten ZWEI LEGISLATURPERIODEN lang aushält und sich dabei nicht lächerlich fühlt, der hält auch einen Trump aus... 

Kommentar von earnest ,

Aber vielleicht hält die Welt keinen Trump aus?

Kommentar von Unsinkable2 ,

Egoistisches Großmaul oder völkerrechtswidrige Kriegstreiberin?

Was ist dir, ganz persönlich, lieber, earnest?

Kommentar von earnest ,

Was ist DIR, ganz persönlich, denn genehm, Unsinkable?

Ein Psychopath mit dem Finger am Atomdrücker?

Kommentar von Unsinkable2 ,

Ein Psychopath mit dem Finger am Atomdrücker?

Naives Postulat, earnest. 

Erstens: NIEMAND - auch der POTUS nicht - kann allein auf dem "Atomdrücker" herumdrücken. Er kann Kriege anzetteln (was Frau Clinton bereits getan hat); er kann Drohneneinsätze befehlen (was Herr Obama bereits getan hat) und er kann Entführungen, Ermordungen und ähnliches "anordnen" (was alle US-Präsidenten bereits getan haben). Doch er kann keinen Atomkrieg auslösen, indem er auf irgendeinem "Atomdrücker" herumdrückt.

Ein "Atomkrieg" ist also das Letzte, wovor du Angst haben musst. 

Das gilt umso mehr, als Trump bereits mehrfach sagte, dass er die Sanktionen gegen Russland einzudämmen (gelegentlich sprach er sogar von "aufzuheben") gedenke; während Clinton gleichzeitig den Kalten Krieg - und damit letztlich auch die mittelfristige Gefahr eines Atomkriegs - forciert und auf Russland als "größten Feind Amerikas" verweist.

Zweitens: Trump hat KEINERLEI außenpolitische Ambitionen. Er steht da eher auf dem Standpunkt Bushs ("Die meisten unserer Importe kommen aus dem Ausland."). Und er interessiert sich vor allem für seine persönlichen Belange; darunter seine offenen Rechnungen mit der Finanzindustrie, die ihn mehrfach über den Tisch gezogen hat.

Im Gegensatz dazu steht Clinton, die bereits eine lange Liste von Staaten und Staatschefs offeriert hat, die sie mit Krieg zu überziehen gedenkt. 

-------------------------------------

Du hast Angst vor einem Krieg? Dann ist die Auswahl einfach:

  • Trump hat KEINERLEI Kriegsambitionen. Dazu ist er außenpolitisch viel zu wenig bewandert und sieht durch die bisherige Kriegs-Strategie der USA vor allem wirtschaftliche Belange in Gefahr. Deshalb will er unter anderem auch die Auslands-Militär-Stützpunkte der USA reduzieren und mit weniger finanziellen und materiellen Mitteln ausstatten, ... was ihm das Pentagon überaus übel nimmt.
  • Clinton war bereits Außenministerin; und sie hat bereits einen völkerrechtswidrigen Krieg auf ihrer Kappe. Ausgerechnet jenen völkerrechtswidrigen Kriegseinsatz, den Obama als "den größten Fehler seiner Karriere" bezeichnete. Und sie hat schon jetzt eine lange Liste von Ländern und Staatschefs genannt, gegen die sie zu Felde ziehen will, sobald sie Präsidentin ist ("Das [Anm. Krieg] ist die einzige Sprache, die sie verstehen.")

... Entscheiden Sie sich jetzt. Und lassen Sie sich dabei weniger von der transatlantischen Propaganda, sondern mehr von Fakten leiten: 

  • WARUM wohl kann ausgerechnet die NATO Trump so wenig leiden und findet, Clinton sei die einzig vernünftige Präsidentin? 
  • WARUM wohl wird Frau Clinton vom Pentagon unterstützt; während dasselbe Pentagon Trump regelmäßig schneidet? 
  • WARUM erhielt Frau Clinton von der Finanzindustrie und der Rüstungsindustrie, die sonst bevorugt Republikaner unterstützen, Millionen-Zuwendungen, während Trump leer ausging?

Weil Trump dem Militär nutzen, aufrüsten und "Kriege führen" will? Oder weil Clinton aus ihrer Sicht die "bessere Kandidatin" ist?

Kommentar von earnest ,

"Naives Postulat?"

Ich fände es nett, wenn du dir deine herablassende Art abschminktest.

Danke und Tschüß.

Kommentar von Unsinkable2 ,

... und ich fände es wirklich nett, wenn du wenigstens grundlegende Gedanken fassen würdest, bevor du anfängst, gedankenlos die (im Übrigen beleidigenden; oder ist "Psychopath" für dich keine Beleidigung?!) BILD-Schlagzeilen zu wiederholen und als Argumente auszugeben, earnest..

Oder einfacher: Wer sich wie ein (mentales) Kind verhält, braucht nicht ernsthaft zu erwarten, wie ein (mentaler) Erwachsener behandelt zu werden.

Kommentar von earnest ,

Mit solch überheblichen Menschen wie dir führe ich keinen Dialog.

Antwort
von rotesand, 25
Trump

Hillary Clinton ist für mich durch ihre korrupte und arrogante Art sowie durch die Gewissheit, dass es unter ihrem Regime zu einer zweiten Bush-Ära kommen könnte, was Kriege usw. angeht, rein ideell absolut nicht wählbar. 

Bernie Sanders hätte mich hingegen überzeugt. Dass Hillary Clinton ihn ausschaltete, spricht nicht für diese Frau.

Für mich wäre Donald Trump im direkten Gegenüber zu Hillary Clinton das kleinere Übel. Hunde die bellen beißen nicht & er kommt mir wie ein kleingeistiger, prolliger, primitiver Sprücheklopfer vor, der seine Gedanken nicht im Griff hat und am Ende wahrscheinlich seine "Gedanken" - wenn überhaupt - nur rudimentär verwirklichen kann. Der will nur "Präsident spielen" und sein Lebenswerk "krönen", weiß wahrscheinlich garnicht was ihn alles erwartet. 

Hillary Clinton ist viel verbissener und gefährlicher.

Antwort
von michi57319, 77
Hillary

Tja, wähle ich die Pest, oder die Cholera?

Also dann doch eher die Clinton, weil Trump eine innen- wie außenpolitische Katastrophe wäre. Clinton weiß sich wenigstens auf internationalem Parkett zu bewegen und hat eine Ahnung davon, was Diplomatie ist. Innenpolitisch wird sie noch weniger reißen, als Obama es konnte.

Trump ist einfach nur ein dummer Bauer, der genug Geld hatte, überhaupt so weit zu kommen.

Kommentar von Braini1000 ,

was er macht, ist nur show. Er wird von Politprofis beraten

Kommentar von michi57319 ,

Jeder in Amerika wird von irgendeinem Profi beraten. Das ist da Kultur. Trump hat allerdings die Schlechteren erwischt. Sie konnten ihm den Hang zur Wahrheit bislang nicht austreiben.

Kommentar von Infomercial ,

Darf ich dir mal sagen, daß die Gehirnwäsche-Systempresse bei dir ganze Arbeit geleistet hat? Hitlery ist direkt mitverantwortlich für diverse militärische Aktionen der Amis entgegen Völkerrecht und UN-Mandat und Schuld am Tod zehntausender Menschen rund um den Gobus.

Kommentar von michi57319 ,

Ich weiß, wer die Clinton ist. Deshalb schrieb ich ja von Pest und Cholera. Das hast DU offensichtlich nicht verstanden.

Oh man, du würdest vermutlich auch die AfD wählen, weil sie so wahnsinnig einfache Antworten bietet, oder?

Das Leben ist aber nicht schwarz und weiß, es besteht aus einer riesigen Grauzone.

Antwort
von Annrobot97, 37

Ich bin von beiden nicht begeistert und glaube keiner der beiden ist eine gute Wahl für den Staat.
Ich würde mich auch nicht auf eine Seite schlagen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Antwort
von voayager, 35

Ich würde keinen davon wählen, abstoßend sind sie beide. Müßte ich indes wählen, dann entschied ich mich nolens volens für Trump, weil ich ihn für ein ganz klein bißchen besser halte als diese Frau Clinton. diese ist nämlich der Inbegriff der Kriegstreiberei. Sie ist der verlängerte Arm der Wllstreet und der Rüstungsindustrie. Und weil das so ist, erhält sie auch reichlich Spenden von diesen Zweigen des Kapitals, Trump hingegen deutlich weniger, ergo wird er auch die Wahl verlieren.

Es sei noch angemerkt, dass es nur weniger Politiker und Plitikerinnen gibt, die dermaßen heuchlerisch sind, wie diese Frau. Ihr Mann ist vom gleichen Kaliber.


Antwort
von Philippus1990, 62
Hillary

Ich schwanke immer zwischen beiden, weil ich eigentlich konservativ bin und zu den 5 % der Deutschen gehöre, die ohne zu zögern Republikaner wählen würden. Allerdings ist Trump nicht wirklich konservativ, hat seine Positionen vielfach geändert und kuschelt mit Putin. Daher tendiere ich wie die republikanischen Koch-Brüder taktisch zu Clinton - obwohl ich sie abgrundtief verachte.

P.S.: Was soll dieses dämliche "Amerikaner/in"? Das tut einem ja beim Lesen weh.

Kommentar von peazmaker1 ,

Ich finde es gut, dass er sich nicht für eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland ist und das er den Dialog aufnimmt. Aber gut, dass wir sie beide verachten.

P.S: Sorry, dass ich dir weh getan habe, aber wie meinste das? :D

Kommentar von Philippus1990 ,

Ich meine damit, dass dieser Gender-Quatsch (männliche und weibliche Bezeichnung) den Lesefluss überflüssig bremst und die sprachliche Ästhetik zerstört.

Antwort
von Infomercial, 71
Trump

Artikel zu finden auf russia today

Laut Recherchen des investigativen US-Journalisten und

Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh ist die
US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton verantwortlich für eine
Geheimoperation im Jahr 2012, in welcher Sarin aus libyschen
Giftgas-Beständen mit Hilfe der CIA nach Syrien geschmuggelt und dort
von islamistischen Rebellen eingesetzt wurde. Der Giftgasanschlag wurde
später der al Assad-Regierung in die Schuhe geschoben und sollte als
Vorwand für eine Militär-Intervention der USA dienen.

Von Rainer Rupp

Mehr lesen:

Deklassifizierte E-Mails von Clinton decken neue Motive für Libyen-Invasion auf

Ist
die US-Präsidentschaftskandidatin für Tausendfachen Giftgasmord
verantwortlich? Das hat jedenfalls der vielfach ausgezeichnete,
weltbekannte US-Enthüllungsjournalist Seymour Hersh jetzt in einem
Interview mit Alternet.org
behauptet. Obamas ehemalige Außenministerin Hillary Clinton sei nicht
nur die Hauptverantwortliche, sondern auch mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit über alle Details einer mörderischen
Geheimdienstoperation informiert gewesen, die vor knapp drei Jahren für
über Tausend syrische Zivilisten einen grausamen Tod zur Folge hatte.

Im
Rahmen dieser Operation brachten in 2012 islamistische Rebellen das
tödliche Giftgas Sarin aus den Beständen der geschlagenen libyschen
Armee mit aktiver Hilfe der CIA nach Syrien. Dort haben dann syrische
Halsabschneider der von Saudi Arabien und der Türkei unterstützten
Al-Kaida Nachfolgeorganisation Al-Nousra im Verein mit den von
Washington offiziell geförderten, sogenannten „gemäßigten Terroristen“
am 21. August 2013 das Sarin in der syrischen Stadt Ghuta eingesetzt.

Bei
dem Sarin-Einsatz starben geschätzte 1.200 Menschen, unbeteiligte
Männer, Frauen und viele Kinder, einen qualvollen Tod. Damals wurde der
grausige Anschlag von westlichen Regierungen und Medien einstimmig und
sofort und ohne weitere Prüfung der rechtmäßigen syrischen Regierung in
Damaskus in die Schuhe geschoben. Die neokonservativen Kriegstreiber in
den USA und Europa ereiferten sich, der syrische Präsident Assad habe
damit die von Präsident Obama gezogene, so genannte „Rote Linie“
überschritten. Unter Verweis auf das angeblich gelungene Beispiel Libyen
drängten sie mit Macht auf den Beginn eines westlichen Luftkriegs gegen
Syrien. Damit sollte die syrische „Opposition“ in Damaskus an die Macht
gebombt werden, obwohl schon damals eine - seither veröffentlichte -
Analyse der DIA (Der militärische Nachrichtendienst der USA) davor
gewarnt
hatte, dass die so genannte „syrische Opposition“ so gut wie
ausschließlich aus fanatisierten, islamistischen Gewaltextremisten
bestand.

Mehr lesen:

Hillary Clinton und die Verschwörung des 'Regime-Wechsel in Syrien'

In zwei früheren Untersuchungen in der “London Review of Books” - "Whose Sarin" (Wessen Sarin?) vom Dezember 2013 und "The Red Line and the Rat Line"  (Die
Rote Linie und die Rattenlinie) vom April 2014 - hatte Seymour Hersh
bereits nachgewiesen, dass die Obama-Regierung fälschlicherweise der
Assad-Regierung die Schuld für den Sarin-Anschlag gab, um den Vorwand
als Kriegsgrund zu nutzen. Hersh verwies darin auch auf einen Bericht
von Experten des britischen Geheimdienstes, wonach das in Ghuta
eingesetzte Sarin nicht aus den Lagerbeständen der syrischen Armee kam.
Hersh enthüllte auch, dass eine im Jahr 2012 geschlossene
Geheimvereinbarung zwischen dem US-Außenministerium, den Regierungen der
Türkei, Saudi-Arabiens und Katars gab, wonach ein unter falscher Flagge
geführter Sarin-Angriff Assad angelastet und den Vorwand für ein
direktes militärisches Eingreifen der USA und ihrer Verbündeten liefern
sollte.

In „Die Rote Linie und die Rattenlinie“ schrieb Hersh damals:

„Laut
der Bedingungen der Vereinbarung kam die Finanzierung aus der Türkei,
sowie aus Saudi Arabien und Katar, die CIA, mit der Unterstützung von
MI6, war verantwortlich dafür, dass die Waffen aus Gaddafis Arsenalen
nach Syrien geliefert wurden."

Dafür, dass es damals
Giftgasvorräte, darunter Sarin, in den Arsenalen Gaddafi gab, gibt es
außer den Untersuchungen von Hersh auch unabhängige Berichte, z.B. hier, und hier und hier.
Daraus geht auch hervor, dass das US-Konsulat in Bengasi, die Hochburg
islamistischer Rebellen in Libyen, eine „Rattenlinie" in Form des
Schmuggels von Gaddafis erbeuteten Waffen durch die Türkei nach Syrien
betrieben hat.

Hersh ist nicht der einzige investigative Reporter,
der die False Flag des Sarinanschlags in Syrien aufgedeckt hat.
Christoph Lehmann veröffentlichte z.B. am 7. Oktober 2013 seine Rechercheergebnisse
unter dem Titel: "Top Regierungsbeamte der US und Saudi-Arabiens sind
für den Chemiewaffeneinsatz in Syrien verantwortlich". Auf der Grundlage
von signifikant unterschiedlichen Quellen als die von Hersh
verwendeten, kam auch Chris Lehmann zum selben Schluss:

Mehr lesen:

Exklusiv: "Beweise für Lieferung von Sarin-Gas über Türkei an den IS in Syrien"

"Die
Spur der Beweise führt direkt zum Weißen Haus, zum Vorsitzenden der
Joint Chiefs of Staff Martin Dempsey, zu CIA-Direktor John Brennan, zum
saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar und zum Innenministerium
Saudi-Arabiens."

Und als ob das nicht genug wäre,
auch die endgültige Analyse der von der US-Regierung nach dem Anschlag
gesammelten Beweismittel durch zwei führende US-Analysten, die im
Lloyd-Post Bericht des weltberühmten MIT-Instituts in Boston veröffentlicht
wurde, ergab, dass „die Interpretation der forensischen Beweismittel,
die die US-Regierung vor und nach dem Angriff vom 21. August gesammelt
hat, können unter gar keinen Umständen korrekt sein."

Doch welche
Rolle hat die derzeit aussichtsreichste Kandidatin der Demokratischen
Partei auf die US-Präsidentschaft, Hillary Clinton, in diesem inzwischen
auf weiten Strecken aufgeklärten, verbrecherischen Komplott gespielt?
In dem eingangs erwähnten Interview mit Alternet.org
hat Hersh die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton zum ersten
Mal direkt mit der Bengasi „Rattenlinie" in Zusammenhang gebracht. Der
von Seiten des US-Außenministeriums vor Ort in Bengasi für die
Geheimoperation verantwortliche US-Botschafter Christopher Stevens war
am 11. September 2012 gemeinsam mit einigen seiner geheimdienstlichen
Mitarbeitern von einer der konkurrierenden, lokalen Islamistengruppen
erschossen worden. Auf diesen Botschafter Stevens bezieht sich Hersh im
Alternet.org Interview, wenn er sagt:

"Der
Botschafter, der getötet wurde, war als Mann bekannt, der sich nicht in
irgendeiner Weise der CIA in den Weg gestellt hätte. Wie ich bereits
geschrieben habe, hat er sich am Tag der Verladung [der Waffen] mit dem
lokalen CIA-Chef und Vertretern der Rederei getroffen. Er war sicherlich
bewusst daran beteiligt und war sich auch vollkommen im Klaren, worum
es ging. Und da gibt es einfach keine Möglichkeit, dass jemand, der in
einer solch sensiblen Position war wie er, nicht zuvor mit dem Chef
gesprochen hat, egal über welchen Kanal."

Und der Chef aller US-Botschafter war damals Außenministerin Hillary
Clinton, die „Königin des Chaos“, wie der Titel des sehr lesenswerten,
jetzt auf Deutsch erschienenen Buchs von Diana Johnstone heißt.

Kommentar von Braini1000 ,

naja ne kleine Zusammenfassung und ein Link hätte auch gereicht

Kommentar von peazmaker1 ,

Wow! Danke für den guten Beitrag. Ich habe auch gelesen, dass sich Obama wohl erst gegen eine Invasion Lybiens ausgesprochen hat, aber Hillary wohl mächtig Druck gemacht hat .

Kommentar von Infomercial ,

Lies auf russia today, compact, epoch times,.... wikileaks hat vor ner woche weitere 20.000 mails aus Hitlerys email acc veröffentlicht. davon redet hier niemand. kein TV, kein Radio, keine Zeitung.

Die Leute schnallen es einfach nicht und glauben dem, der am  lautesten schreit.

Trump hat einen entscheidenden Vorteil: Er braucht kein Geld - egal wieviel man ihm bieten würde. Trump ist nicht käuflich.

Antwort
von ballonfee, 88
Hillary

Donald Trump hat zu viel Geld. Das ist nur einer, der schon alles hat und jetzt ein bisschen Präsident spielen will. Einen Plan hat der nicht. Wie will er ein Land regieren, in dem so viel unterschiedliche Bevölkerungsschichten von ganz arm bis reich sind? Er ist ja reich und kann sich nicht in die anderen hineinversetzen. 

Das ist so einer, der den roten Knopf drücken würde, einfach um der Welt zu zeigen, dass ER Amerika ist und das kann. Die Folgen würde er nicht sehen.

Meiner Meinung nach ist der ganz schön gefährlich, gerade weil er nichts zu verlieren hat. 

Da ist Hillary das kleinere Übel

Kommentar von Braini1000 ,

jeder Präsident hat Berater, die sich gut auskennen.

Kommentar von adabei ,

Sein Ghostwriter hält ihn für völlig unberechenbar und beratungsresistent.

Kommentar von peazmaker1 ,

Ok, danke dir. Ich für meinen Teil glaube, dass Trump das kleinere Übel wäre. Ich schätze auch nicht, dass es ihn ums geld oder um Macht geht. So würde ich eher Hillary mittlerwile einschätzen.

Kommentar von ballonfee ,

Trump hat alles, außer Macht.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Donald Trump hat zu viel Geld

Das macht ihn aber auch unempfänglich gegenüber Korruption. 

Einen Plan hat der nicht. 

Es gibt in der gesamten Geschichte der USA keinen einzigen Präsidenten, der mehr als einen Punkt als "Plan" hatte. Trump würde da also keine Ausnahme machen, sondern mitten in der Regel liegen.

Wie will er ein Land regieren, in dem so viel unterschiedliche Bevölkerungsschichten von ganz arm bis reich sind?

So wie jeder andere Präsident vor ihm auch: ALLE Präsidenten der USA waren Multi-Millionäre und stammen aus gehobenen Schichten. Trump wäre nur der erste Milliardär. Sonst gäbe es keinen Unterschied.

Das ist so einer, der den roten Knopf drücken würde, einfach um der Welt zu zeigen, dass ER Amerika ist und das kann. Die Folgen würde er nicht sehen.

Im Gegensatz zu Trump HAT Clinton bereits einen völkerrechtswidrigen Krieg mitverschuldet. Und ihre Reaktion auf die Tausenden Toten und den von ihr mitverursachten Bürgerkrieg lautet so: https://www.youtube.com/watch?v=6DXDU48RHLU

Abgesehen davon: Trump gilt als Feind des Pentagon. Und ohne Pentagon und die "Kriegs-Berater" kann Trump auch auf den roten Knöpfen herumdrücken, wie er will: Es wird nichts passieren, was das Pentagon nicht will.

Meiner Meinung nach ist der ganz schön gefährlich, gerade weil er nichts zu verlieren hat. 

Eben weil er "nichts zu verlieren" hat, kann er die große Klappe gegen die Finanzindustrie, die Rüstungsindustrie und die Konzerne aufreißen.

Clinton hingegen ist abhängig von allen dreien und gilt gemeinhin als deren "Freundin". 

... wer ist wohl wirklich der/die Gefährlichere?

Kommentar von peazmaker1 ,

Trump hat derzeitig relativ viel Macht.

Kommentar von voayager ,

Frau Clinton ist gleichfalls reich, zwar keine Milliardärin, aber vielfache Multiomillionärin schon. Warum diese Hillary das kleinere Übel sein soll, bleibt allein dein Geheimnis.

Antwort
von rbeier, 45
Trump

Weil ich diesen alten Mann mit seiner großen Klappe mal sehen will ob er auch nur annähernd als Präsident das halten kann, was er derzeit verspricht!

Kommentar von Braini1000 ,

ja das wär mal interessant zu sehen

Kommentar von peazmaker1 ,

da stimme ich euch zu

Kommentar von adabei ,

Ich glaube nicht, dass sich die Welt ein solches Experiment leisten sollte.

Antwort
von adabei, 5
Hillary

Trump halte ich für unwählbar. Was sein früherer Ghostwriter über ihn sagt, macht mir Angst, obwohl es mich nicht überrascht.

http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/ghostwriter-ueber-trump-trump...

Antwort
von MisterLobaloba, 79

Ich würde mich wählen. Bin besser als die 2 da

Kommentar von bekind ,

glaub ich sofort

Antwort
von kurdii72, 66
Hillary

Natürlich Clinton. Donald Trump hat nichtmal eine Ahnung in dem was er tut bzw wovon er spricht! 

Kommentar von peazmaker1 ,

Das glaube ich nicht, aber danke

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 30
Hillary

Clinton.

Trump ist ein Multimilliardär, der nun auch noch politische Gestaltungsmacht anstrebt und diese ausschließlich zu seinem eigenen Vorteil einsetzen würde. Etc.pp. Mir ginge es in erster Linie darum, Trump zu verhindern.

Clinton ist weitaus berechen- und kalkulierbarer und wie schon während der präsidentschaft ihres Mannes würde Clinton eie viel engere Zusammenarbeit mit der EU und der UN anstreben, um weltweite probleme zu bearbeiten.

Mutti und Hilli gäben ein sehr gutes Doppel ab! :-)

Antwort
von AstridDerPu, 8
Between the Devil and the Deep Blue Sea

AstridDerPu

Antwort
von bekind, 114

über clinton weiß ich leider nicht viel aber nie im leben würde ich donald trump wählen

Kommentar von boonning ,

Hillary ist der Waffenlobby und co noch was schuldig.... Die ist auch nicht wirklich besser als trump

Kommentar von bekind ,

hm kann sein aber ich hab so viel schlimmes über trump gehört dass die wohl auf jeden fall das kleinere übel ist. aber wie gesagt, ich weiß nicht so viel deswegen da ich mich nicht so viel mit diesen negativen sachen beschäftigen will da ich ja eh nicht in amerika wählen kann

Kommentar von Infomercial ,

Was hast du denn schlimmes über Trump gehört?

p.s. ich poste mal eben was schlimmes über Hitlery.

Kommentar von bekind ,

rassismus, todesstrafe, ist gegen abtreibungen, ... und ich hab mal gehört wie er über seine tochter was gesagt hat wie wenn sie nicht seine tochter wäre würde er voll auf sie stehen - hat jetzt nichts mit politik zutun aber wirklich creepy.

Kommentar von peazmaker1 ,

Ich glaube, dass es ein großer Fehler wäre, wenn du dich nicht mit der Gegenseite beschäftigst und dann das kleinere Übel wählst. Und um ehrlich zu sein, habe ich viel schlimmere Dinge über Clinton herausgefunden, als über Trump. Ich danke dir trotzdem für deine Meinung. :)

Kommentar von bekind ,

würde ich in amerika wählen würde ich mich selbstverständlich auch noch mehr mit dem thema beschäftigen :) fühle mich momentan einfach mental nicht bereit für so viel negative energie

Antwort
von Maarduck, 95

Ich würde nicht zur Wahl gehen, oder vielleicht mit NO abstimmen. Egal wer später Präses wird, ich würde mich schuldig fühlen, wenn ich ihn gewählt hätte.

Kommentar von Braini1000 ,

Stein :D

Antwort
von latricolore, 53

Bin froh, dass ich keiner bin.

Ist nicht schön, nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben...

Antwort
von FRAG3NDER, 54

Clinton. Auf keinen Fall Trump

Kommentar von Braini1000 ,

Trump wollte nur Aufmerksamkeit erregen. Alle seine dummen Aussagen wird er bald wieder zurücknehmen, weil er jetzt nicht mehr darum kämpfen muss, im Gespräch zu bleiben.

Antwort
von DinoMuffin, 89
Hillary

Alles andere wäre dumm.

Kommentar von IchBinDeinIdol ,

Trump. Alles andere wäre dumm.

Kommentar von DinoMuffin ,

Du bist auch jemand der sagt, dass alle Flüchtlinge gleich sind und abgeschoben werden sollen, nehme ich an?

Kommentar von Infomercial ,

Laut Grundgesetz trifft das auf 99,9% der Flüchtlinge in Deutschland zu.

Kommentar von IchBinDeinIdol ,

Und du bist jemand mit einem sehr mickrigen Selbstbewusstsein, nehme ich an?

Kommentar von DinoMuffin ,

Ja, eindeutig, jetzt hast du mich.

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