Frage von persisstent, 87

Guter Wissenschaftler?

Wer ist eurer lieblings Biologe/Physiker/Astrologe etc.? So leute wie Darwin, Newton, Galileo, Hawkings usw.. Bitte mit Begruendung ☺

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ThomasJNewton, 38

Ich glaube, dass das letzlich niemand begründen kann.

Zu meinen Top-Ten-Physikern gehört Newton jedenfalls nicht, ich habe mich auch nicht nach Isaac benannt. Obwohl er es sicher verdient hätte.

Auch Planck nicht, obwohl er einer der wenigen ist, der in reifem Alter etwas revolutionäres entdeckt hat. Sollte mir daher sympathisch sein.

Einstein kann man nicht nicht mögen.

Daneben mag ich Schrödinger, weil er (für mich als Chemiker) die Elektronen als Wellen beschrieb.
Und so locker nebenbei bewies, dass seine Beschreibung mit der Heisenbergschen Matritzenrechungen mathematisch identisch war.

Ich mag Dirac, weil er durch Anwendung der Relativitätstheorie auf die Maxwellschen Gleichungen mal eben das Positron fand.

Maxwell mag ich auch.
Und Richard Feynman, nicht nur wegen seiner legendären Vorlesungen, sondern auch wegen seiner Diagramme.
Entdeckt hat er auch wohl was, und einen Nobelpreis.

Ich mag all die nicht, die nur rechnen.
Mit etwas gesundem Menschenverstand ist klar, dass Neutrinos eine Ruhemasse haben müssen, weil die Entfernung einer Ladung durch die Schwache Wechselwirkung nichts an den fundamentalen Eigenschaften eines Teilchens ändern kann.
Ein Neutrino ist eben so wie ein Elektron ein Lepton und Fermion, nur halt ohne Ladung.

Und wenn jetzt manche meinen, ich hätte mich zu weit aus dem Fenster gelehnt, bei der Frage geht es ja um Unvernünftiges.

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Chemie ist eher ein nüchternes Thema, wüsste jetzt nicht, wen ich da mag oder nicht mag.

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In der Biologie ist schon anders.

Es war nicht erst Darwin, sondern schon Hückel, der mit seiner https://de.wikipedia.org/wiki/Biogenetische_Grundregel viel bewirkt hat.
Auch wenn es eben kein Gesetz ist, sondern nur eine Regel.

Erst jüngst wurde wohl nachgewiesen, dass Proto- und Deuterostomier echte Abstammungslinien bilden, nicht nur irgend einen Theoriekram.

Und auch wenn Hückel jünger war als Darwin.

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Deine Lieblinge, so unvernünftig sie sein mögen, wirst du erst finden, wenn du die Themen kennst.
Dann bist zu zwar immer noch unvernünftig, was nichts ändernt, aber nicht ganz so blöd, was auch nichts ändert.

Was nützt es dir, wenn du anderer Leute Lieblinge kennst?
DU MUSST LIEBEN, mit aller Dummheit, derer du fähig bist.

Expertenantwort
von Hamburger02, Community-Experte für Physik, 42

Also Hawking gehört sicherlich nicht in diese Reihe, dazu hat er eindeutig zu wenig geleistet. Hawking ist als Physiker nicht mehr als Durchschnitt, aber als Medienmensch ist er ein Genie.

Mein "Held" ist Ilya Prigogine, der die größte wissenschaftliche Revolution seit Newton ausgelöst hat.

Kommentar von ThomasJNewton ,

So wichtig er zu sein scheint, ich hab auch mal ein Buch gelesen, dessen Autor und Titel ich nicht kenne, was aber in diese Richtung ging.
Und was vielleicht genau das Buch war.

Du scheinst mir zu vernünftig, um sein Prophet zu sein. Er hat einen wichtigen und wesentlichen Aspekt geliefert, aber Aspektmangel scheint hier nicht das Hauptproblem zu sein.

Kommentar von Hamburger02 ,

Meinst du Hawking oder Prigogine?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Prigogine natürlich, dessen Prophet scheints du ja zu sein.

Das ist nicht abfällig gemeint, es scheint wirklich ein Thema zu sein, das in der Populärwissenschaft noch nicht gebührend gewürdigt wird.

Kommentar von Hamburger02 ,

Na ja, das ist irgenwie naheliegend. Bin "hauptberuflich" Thermodynamiker und da interessiert man sich schon für die bislang einzige thermodynamische Theorie, die den Nobelpreis erhielt.

Kommentar von Hamburger02 ,

Erratum: Walter Nernst bekam den Nobelpreis für sein Wärmetheorem.

Antwort
von masterxdesaster, 57

Schwere Frage.. Ich tendiere zu Richard Dawkins, da er Darwins Evolutionstheorie sehr gut in seinen Büchern aufgegriffen und erklärt bzw. erweitert hat.

Antwort
von TimeosciIlator, 21

Thomas Alva Edison

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Alva_Edison

Er war in jeder Beziehung 'ne Leuchte. Und ihm verdanken wir vor allem auch die spätere Entwicklung zur Elektronenröhre. 1947 konnte das Halbleiterprinzip auf den Transistor übertragen werden. Danach gab es in der Elektronik kein Halten mehr. Heutzutage beinhalten modernste Speicherchips Millionen von Transistoren.

Antwort
von MonkeyKing, 33

Eigentlich immer Albert Einstein. Erst einmal durch seine Bahnbrechenden Erkenntnisse die unser Weltbild völlig umgekrempelt haben und noch Ihresgleichen suchen, und zum anderen wegen seines kindlichen Humors und seiner Weisheit.

Antwort
von WombatCC, 20

Also ich interessiere mich für antike Philosophen und Forscher, weil sie nicht nur die Entdeckungen Anderer ausnutzen, um selber noch erfolgreich zu werden, sondern auch weil sie ihren Verstand nutzten, um ihre Umwelt zu verstehen.
Die meisten Wissenschaftler waren auch gleichzeitig Philosophen.

Antwort
von silberwind58, 47

Mich fasziniert Stephen Hawking,weil der trotz Seiner schweren Krankheit einen echt intelligenten Geist hat! 

Antwort
von DoktorH, 16

Nicola Tesla ist grad irgendwie sehr aktuell 😉

Antwort
von tactless, 48

Konrad Zuse

Ohne ihn wären wir nicht hier! 

Kommentar von MonkeyKing ,

Hier im Computer? ;)

Kommentar von tactless ,

Troll jemand anderes Äffchen! :)

Kommentar von TimeosciIlator ,

Trollen sollte sich immer der Taktlose...

Kommentar von tactless ,

Oder der, der Fragen nicht beantwortet sondern sich nur an Antworten anderer aufgeilen muss! 

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