Guter Beifahrer (Sozius) auf Motorrad sein?

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5 Antworten

Der Fahrer steigt zuerst auf, dann der Sozius - beim Absteigen geht's andersrum.

Deine Füße gehören auf die Fußrasten - während der Fahrt immer(!), im Stand kann man sie auch mal runternehmen. Genug Zeit zum "Finden" der Fußrasten wird der Fahrer dir wohl geben. 

Gerade sitzen (von vorne/hinten gesehen) - du bildest mit dem Motorrad eine gerade Linie, d.h  liegt das Moped schräg (in der Kurve), dann liegt dein Körper auch schräg.

Keine weiträumigen Hampeleien - als Sozius solltest du eher still sitzen, Turnübungen lieber in einer Pause machen. Wenn man mal eine "andere"  Sitzposition einnehmen möchte, dann bitte nicht(!) in einer Kurve - lieber auf eine Gerade warten.

Festhalten - Griffe wird es wohl geben, manchen Fahrern ist es aber lieber, wenn der Sozius den Bauch des Fahrers umfasst. "Hand auf Tank" wird wohl eher für Irritationen sorgen.

Sprecht ein Zeichen ab für "bitte mal ganz schnell/dringend anhalten".

Viel Spaß

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Kommentar von holger711
02.07.2016, 10:53

Genau so.Prima gemacht.

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Zuerst steigt der Fahrer auf, dann der Beifahrer. 

Für den Beifahrer gibt es grundsätzlich immer die Möglichkeit, sich am Zweirad festhalten zu können. Meist sind im hinteren Bereich des Sitzes in irgend einer Form zwei Haltegriffe vorhanden.

Es kommt auf das Zweirad an, ob Du Dich zum Aufsteigen auf die Fußraste stellen musst. Bei vielen Zweirädern kannst Du auch direkt aufsteigen.

Achte bitte während der Fahrt darauf, dass Du immer direkt hinter dem Fahrer sitzt. Also nicht immer während der Fahrt versuchen, links oder rechts am Fahrer vorbei schauen zu wollen. Denn jede Körperbewegung des Beifahrers im Fahrtwind macht sich für den Fahrer unangenehm bemerkbar.

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Erst der Fahrer dann der Sozius ;) meistens reicht es ohne die Fußrasten zu benutzen aufzusteigen ( außer sehr klein ).
Am Fahrer in Bauchregion festhalten :) und bisschen mit in die Kurven legen ... Also nicht versteifen :D
Viel Spaß ;)

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Das mit dem Aufsteigen macht man wie es am besten geht.

Du hast für Dich Griffe an denen Du  dich festhalten kannst oder aber einfach die Arme um den Fahrer schlingen.

Was jedoch wirklich wichtig ist, nicht gegen- oder mitlenken. Das sollte man bei kleinerer Geschwindigkeit zu Anfang "üben" zu zweit. Denn oft ist es so, dass der Beifahrer sich gegen die Lenkbewegung stemmt, weil man das Gefühl hat "zu fallen" und man dann nicht mehr um die Kurve kommt. Oder dass er sich zu aktiv mit in die Kurve legt und man damit zu eng um die Kurve fährt. Das ist wichtig und man muss ein Gefühl bekommen dafür, denn Motorräder werden ausser bei Schrittgeschwindigkeit fast nur durch Gewichtsverlagerung gelenkt. 

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Das wichtigste: mit in die kurven gehen!

Das heisst: dich an den fahrer drücken und dich verhalten als wärst du ein rucksack an ihm. Wenn du dich gegen die kurvenrichtung lehnst ändert sich das kurvenverhalten unvorhergesehen und es kann wirklich böse ausgehen!

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