Frage von manngeboren1982, 49

Guten Tagzusammen ich komme seit einiger Zeit nicht von der Frage weg, dass das ich nicht wirklich lebe, sonder dass es alles eine Art Traum ist?

Was ist wenn das, was wir jeden Tag erleben, auch nur ein Traum ist? Eine Vorstellung, die wir entweder träumen, oder jemand anders? Sind wir alle nur die Figuren in einem großen Traum? Oft kommen Zufälle vor, die unglaublich sind, Sachen, die einfach nicht passieren dürften... Ein Traum folgt ja auch gewissen Gesetzen...(man kann nicht sterben, das mache ich an dem Gesichtspunkt fest, dass ich bis jetzt immer wieder aufgewacht bin (also nicht so, dass nichts danach kommt)) Aber auch da kommen Fehler vor...Und wenn das so ist...dann stellt sich die große Frage: Was kommt danach? Wenn wir aufwachen? Ist das sterben das aufwachen? Inwieweit können wir dann den Verlauf unseres Lebens beeinflussen? Sicher, wir haben einen freien Willen, aber inwieweit ist der beeinträchtigt? In unseren Träumen in der Nacht, denken wir auch, dass wir tun und lassen können, was wir möchten, dabei wird ja alles gesteuert. Von unsererm Gehirn. Die ganze Realität ist undefinierbar, unfassbar, es ist so groß und bedeutend, dass man es gar nicht greifen kann. Was ist unser Leben wirklich? Und was ist mit dem Leben von Tieren und Pflanzen? Findet dann all das, was wir NICHT träumen (das nach dem Tod?) auf einem Paralleluniversum statt? Ich verstricke mich unendlich. Wie komme ich da raus? Ganz oft möchte ich, dass es endlich aufhört und ich einfach aufhöre mit grübeln. Und ich wünsche mir den Tod herbei- weil ich denke, dass dann das erwachen kommt. Aber ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es ein ewiges weiterleben gibt- nicht in diesem Körper indem wir jetzt stecken irgendwie anders…. Ich zerbreche ebenso an diesen ganzen Kleinigkeiten die zu meinem leben gehoeren, wie zum beispiel Rechnungen bezahlen und mich mit meinem Partner über die Wichtigkeit arbeiten zu gehen um somit die Miete und die Nebenkosten zu bezahlen. Leider empfinde ich eine absolute Hilflosigkeit die ich nicht mehr alleine und auch nicht mit meinem Partner alleine bewältigen kann.

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Antwort
von Realisti, 24

Hast du was eingeworfen? Könnte es sein, dass du Depressionen oder ein ähnliches Problem hast?

Du solltest dich schnellstens mal deinem Hausarzt anvertrauen. Der soll mal gucken was mit dir los ist und dich notfalls an einen Fachkollegen weiterreichen.

Kommentar von manngeboren1982 ,

Danke für die Antwort- bei dem Hausarzt bin ich bereits gewesen und selbst mit Tabletten oder Drogen oder mehr Trinken hilft mir nicht diese Frage zu stellen- auch eine Behandlung wegen Depressionen hab ich schon hinter mir- ich bin fest davon überzeugt, dass es keine Krankheit ist -

Kommentar von Realisti ,

Fehlt deinem Leben die Erfüllung?

Das sind eigentlich Fragen, die sich Kinder oder junge Jugendliche  stellen. Ist in deiner Kindheit was durcheinander geraten und du hast eine Entwicklungsphase übersprungen oder nicht durchlebt?

Kommentar von manngeboren1982 ,

es ist sicher ein Reifenproblem das denke ich wohl... meine Kindheit war ganz gut verlaufen und ich habe als junger Erwachsener immer mit Bedacht auf meine berufliche Karriere hin gearbeitet aber seit einigen Jahren hab ich diese Sinnkrise und auch mehrere Jahre im Ausland leben in anderen Kulturen und mich mit Religionen die nicht dem Christentum zugrundelegen haben mir keinen Halt gegeben und immer wieder diese Sinneswandel in mir hervorgerufen. in Fremdsprachen fühlte ich mich einige Zeit sehr sicher, obwohl das Erlernen von Fremdsprachen meine "Denke" gewaltig durcheinandergebracht haben

 

Antwort
von NinthFived, 14

Interessante Links:

https://www.gutefrage.net/frage/wieso-kommt-mir-die-welt-nicht-echt-vor

http://www.exometa.de/vr.htm

Ich hatte vor wenigen Tagen auch mal ein Video auf Youtube gesehen, wo eigenartige psychische Erkankungen gezeigt wurden.

Unter anderem die psychische Krankheit, dass man die Welt nicht mehr für real hält. (Ansätze des Films Matrix).

Aber leider habe ich das Video jetzt nicht mehr wiedergefunden.
Und kann dir jetzt leider auch nicht sagen, wie diese Krankheit hieß.

Kommentar von manngeboren1982 ,

vielen lieben Dank für exometa.de - ja ich hatte mich schon seit einigen Jahren damit beschäftigt ob ich an einer Krankheit leide um einfach eine Ausrede oder eine Lösung z.B. Medis oder Therapiestunden wahrzunehmen- selbst Gesprächstunden die ich von dem Geld finanziere was ich mir Tagtäglich erarbeite gibt mir auf der einen Seite Sinn; gleichzeitig denke ich über die Frage nach einfach weniger kochen zu gehen und dafür einen Arbeitsplatz für einen anderen motivierten Koch freizumachen und mich eher im sozialen Bereich zu engagieren was bedeutet, dass ich weniger Gehalt bekomme und mir dann keine bezahlten Therapiestunden leisten zu können.- danke nochmals fürs Lesen und die Hilfreiche Verknüpfung zu exometa-

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