Guten Tag, welche Kennzahlen benötige ich um mehrere Heizungsanlage mit der jetzigen Bestandsanlage zu vergleichen (KWK Anlage ohne Solar und PV)?

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5 Antworten

Die Nutzungsart erklärt zumindest die hohe Heizlast.

Ob diese korrekt nach DIN 12831(ausführliches Verfahren) ermittelt wurde, kann ich aus der Ferne natürlich nicht beurteilen.

Bei gewerblicher Nutzung bekommen nutzerdefinierte Luftwechseln oder interne Gewinne eine völlig andere Dimension, als bei Wohnimmobilien (EFH).

"Geniax" konnte sich am Markt wegen der hohen Kosten am Markt bisher nicht durchsetzen. Vielleicht ist das hier völlig anders, was ich aufgrund der fehlenen Datengrundlage nicht beurteilen kann.

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Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre habe ich erhalten. Heizlast ist anscheinend auch nicht optimal ausgelegt, da ich eine Heizlast von 35 KW errechnet habe und derzeit 26KW ausgelegt sind (wie kann ich herausstellen das die Anlage unterdimensioniert ist) ? Zum Vergleich steht eine WP mit PV geplant, ein Eisspeicher mit WP und Luftabsorber!!


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Soll die KWK ohne oder mit Kessel ausgeführt werden?

Du benötigst die Lastgangdaten von Gas und Strom des Versorgers oder zumindest monatliche Verbrauchswerte, sowie die Kosten der Wartung der KWK-Anlage.

Die Variante Wärmepumpe sollte realistische JAZ beinhalten (ca 2,5 - 3,5). Wie groß soll der Anteil aus der PV-Anlage für sein? Sind die Angaben für die Heizperiode realistisch?

Wie erfolgt die Warmwasserbereitung?

Was gibt der EnEV-Nachweis über das Gebäude her?

Grundlast im Sommer?

hth

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Verbrauchsdaten reichen alleine nicht, denn damit ist die Energieeffizienz der vorhandenen Anlage nicht bekannt (Anlagenaufwandszahl).

35 kW ist für ein EFH recht heftig, es muß entweder riesen groß oder sehr schlecht gedämmt sein.

Zudem muß man den Begriff "Anlage" definieren. Das ist nicht nur der Wärmeerzeuger, sondern auch Komponenten, Rohrhydraulik und Heizflächen.
Letztere sind ja vorhanden, ob richtig dimensioniert, weiß Niemand.

Ohne Grundlagenermittlung/ Anlagendimensionierung oder Messungen mittels WMZ lässt sich kaum Belastbares aussagen.
Also reine Spekulation, die auf Schätzungen, Vermutungen bzw. Anahmen beruht.
M:E. keine geeignete Grundlage für eine wesentliche Investitionsentscheidung.

 

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Kommentar von Schrammii
05.09.2016, 23:14

Zunächst einmal bedanke ich mich für Ihre Hilfe!

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Nichtwohngebäude / Geschäftsgebäude mit einer Lagerhalle (theoretische Heizlast 35 KW). Die Wärmeverteilung findet sowohl im Geschäftsgebäude als auch in der Lagerhalle über Fußbodenheizung statt. Der Hydraulische Teil wird über das Wilo Geniax Prinzip realisiert.

Ich werde mich wohl nochmal um genauere Daten kümmern müssen. Wie gesagt ich bedanke mich trotzdem für Ihre Ratschläge.

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geht nicht mann kann keine Anlage vor z.B. vor 10 Jahren mit einer Heutigen vergleichen da gabs auch noch keine Energie Einsparverordnung

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Kommentar von Schrammii
05.09.2016, 23:07

Die aktuelle Bestandsanlage und das Bauvorhaben ist ein Neubau von 2012.

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