Frage von mg2411, 9

Guten Tag, kennt sich einer hier mit der Verarbeitung von Duroplasten aus?

Ich muss ein Referat über die Verarbeitung von Duroplasten in der Berufsschule halten, und habe den Text nun mithilfe von Büchern und Hilfe von Mitarbeitern geschrieben. Nun wenn ich diesen Text erklären müsste falls der Lehrer fragt wie kommst du darauf warum ist das so und so?
Würde es mir sehr schwer fallen das alles zu erklären was in diesem Abschnitt steht. Vielleicht kann hier jemand in seinen Worten ja erklären was da bei der Verarbeitung genau passiert.

Formaldehyd ist ein farbloses giftiges Gas, welches sich mit anderen Stoffen wie Harnstoffen oder Phenol in einer Polykondensationsreaktion zu den sogenannten Formaldehydharzen polymerisieren lässt. Das Ergebnis dieser Reaktion ist ein räumlich dreidimensionales, netzartiges Makromolekül.

Aus diesem Grund <----- (HIER Z.B AUS WELCHEM GRUND IST DAS SO ?) werden ihnen bereits beim Kunststoffhersteller geeignete Zusatzstoffe zugesetzt, die die Sprödigkeit herabsetzen und sie vielseitiger einsetzbar machen. Zusatzstoffe sind hier nicht in erster Linie füllende, streckende Stoffe, sondern es sind Eigenschaftsverbessernde Zuschlagstoffe. Weil die duroplastischen Harze in der Regel mit Füll- und Verstärkungsstoffen wie z.B. Holzmehl oder Glasfaser eingesetzt werden, ist das Fließvermögen abhängig von der Rezeptur der Formmasse/ Compound sowie die Art der Füllstoffe. Das Compound kann man als Fertigbackmischung betrachten, diese werden ohne Zusätze verarbeitet. Man unterscheidet also zwischen sogenannte weich-, mittel,- und hartfließende Typen. Der hohe Vernetzungsgrad der PF- Formstoffe und die Zugabe von Verstärkungsstoffen führen zu folgenden Eigenschaften:

Wäre für jede Hilfe dankbar

Antwort
von Muminpapa, 1

Du vermischst da sehr viel richtiges zu einem nicht mehr richtigem Ganzen. Das ist nicht einfach zu korrigieren. Was ist denn ausser Textkorrektur die eigentliche Frage im Ursprung?

Bsp. Formaldehydharze gibt es nicht, man spricht von Aminoplasten (UF, MF) oder Phenoplasten (PF). Dazu gibt es EP-Harze und Formmassen oder auch UP, VE, BMI, DAIP, usw.

Die Viskosität hängt vom Vorkondensationsgrad(Polykondensierende FM)dem Füllgrad, der Eindickung und der Reaktivität und Inhibierung ab. Auch Art und Form der Füll- und Verstärkungsstoffe beeinflusst das.

Polykondensierende Formmassen vernetzen nicht vollständig, bei PF kann man tempern und so den tg bis 300Grad C erhöhen. Bei UP und EP venetzt man nahezu vollständig.

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