Frage von soanonym, 48

Guten Tag, ist meine Kündigung so ordentlich formuliert + am besten Hilfe einer Person die beruflich mit Arbeitsrecht etc. zutun hat?

Vorab muss ich erstmal mitteilen das ich bis jetzt nur 1750€ Brutto bekommen habe obwohl das gesetzlich so nicht rechtens ist, ist für mich auch kein Problem. Den letzten Monat möchte ich jedoch den vollen Lohn bekommen. Meine eigentliche Kündigungsfrist liegt bei 2 Wochen (tarifliche Kündigungsfrist) Da ich weiß dass der Chef auf mich vorallem in der Weihnachtszeit (Gastronomie) angewiesen ist, weiß ich dass der sich hier drauf einlassen wird. Trotzdem würde ich nur gerne wissen ob ich dies Ihm morgen so vorlegen kann.

Lg

Kündigung

Sehr geehrter Herr ,

hiermit kündige ich meinen Arbeitsvertrag, den ich mit Ihnen am ______ geschlossen habe, fristgerecht nach tariflicher Kündigungsfrist zum 14.12.2016. Ich werde aus fairness weiterhin bis zum 30.12.2016 wie bisher Ihnen als Mitarbeiter beistehen, unter der Vorraussetzung mir den gesetzlich verinbarten  Tarif von 1.856,00€ Brutto inkl. der Nacht,sonntags (pauschale wie bisher) & feiertagszuschlägen zu zahlen. Ich bedanke mich für die gute und kollegiale Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Ich konnte viel in diesem Unternehmen lernen und bin für die stets angenehme Unterstützung sehr dankbar. Ich bedauere, aus persönlichen Gründen diesen Schritt tun zu müssen und wünsche Ihnen und dem Unternehmen weiterhin von Herzen alles Gute.

Bitte erstellen Sie mir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis und lassen Sie mir dies – wenn möglich – zusammen mit meinen Arbeitspapieren an die obige Adresse zukommen.

Antwort
von wilees, 19

Sorry ich finde sie zu schwülstig.

Eine Kündigung formuliert man in der Regel geschäftsmäßig.

Sehr geehrter Herr ,

hiermit kündige ich meinen mit Ihnen am 99.99.2016 abgeschlossenen Arbeitsvertrag,  fristgerecht ( nach tariflicher Kündigungsfrist )
zum 14.12.2016.
Bitte prüfe noch einmal diese 2 Wochenfrist.

(Ich bin  aus Fairness weiterhin bis zum 30.12.2016 wie bisher Ihnen als
Mitarbeiter beistehen, unter der Vorraussetzung mir den gesetzlich
verinbarten  Tarif von 1.856,00€ Brutto inkl. der Nacht,sonntags
(pauschale wie bisher) & feiertagszuschlägen zu zahlen.
)

Sollte wegbleiben

Ich bitte um Erstellung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses und der Fertigstellung meiner Arbeitspapiere bis  zu meinem letzten Arbeitstag.

Ich bedanke mich für die gute und kollegiale Zusammenarbeit in den
vergangenen Jahren. Ich konnte viel in diesem Unternehmen lernen und bin
für die stets angenehme Unterstützung sehr dankbar. Ich bedauere, aus
persönlichen Gründen diesen Schritt tun zu müssen und wünsche Ihnen und
dem Unternehmen weiterhin von Herzen alles Gute.

Kommentar von soanonym ,

Habe dies mit der Rechtsabteilung für die dafür gehörige Gewerkschaft abgeklärt und es sind defintiv die 2 Wochen.

Warum sollte ich das weglassen? Mündlich werde ich dies nicht mit Ihm besprechen da ich mich nicht mehr verar*chen lasse.

Antwort
von rgamst, 31

Du mssut Deinen Vertrag anschauen zwecks Kündigungsfrist, Du kannst natürlich auch zu einen späteren Termin kündigen. Einen Anspruch in der Kündigungszeit auf mehr Lohn hast Du nicht

Du musst wirklich Deinen Vertrag anschauen.  vielleicht hhast Du noch Urlaubsanspruch?

Die freundlichen Worte; ich Danke u.s.w kannst Du weglassen, das brauchst Du nicht zu tun.

Du mußt auch nicht schreiben dass Du Deine Zuschläge wie gehabt haben willst. Die muß er eh zahlen.

Dein Kündigungsgrund ist ; persönliche Gründe, das passt.

Kommentar von soanonym ,

In dem Vertrag steht dass die Kündigung der tariflichen Kündigungsfrist unterliegt, dies wäre dann 2 Wochen da ich erst seit Februar ausgelernt bin und dann den "neuen" Vertrag bekommen habe.

Antwort
von wilees, 29

Welcher Tarifvertrag mit einer 2wöchigen Kündigungsfrist nach mehreren "Betriebsjahren" soll hier zugrunde liegen?

Kommentar von soanonym ,

Entschuldigung, ich hätte dazu schreiben sollen, dass ich dort meine Ausbildung gemacht habe und seit Februar fest angestellt bin. Ich habe mit der Gewerkschaft ebenfalls telefoniert und die haben mir bestätigt - neuer vertrag heißt nicht dass die Jahre vor der Ausbildung für diese frist gelten.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Wenn Du direkt, also nahtlos nach der Ausbildung vom Betrieb übernommen wurdest dann gilt die Ausbildungszeit mit zur Betriebszugehörigkeit. Siehe dazu das BAG Urteil vom 30.09.2010 – 2 AZR 456/09

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community