Guten Abend.Muss ein zwischen Familienangehörige geschlossener Mietvertrag beim Kauf eines Mehrfamilienhauses grundsätzlich übernommen werden ?

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4 Antworten

Ob Mieter und Vermieter verwandt oder verschwägert sind ist für die Wirksamkeit des Mietvertrages völlig irrelevant.

Er, der Mietvertrag, muß vom Käufer übernommen werden.

Kauf bricht nicht Miete ist Gesetz (BGB §566), keine Redewendung.

Als Vermieter darf man die Kaltmiete, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, erhöhen.

Der Verkäufer legt nun aber einen Mietvertrag über 310 Euro vor. Diese Miete soll der Sohn dann bis zu 12 Monate bezahlen, er soll also bis zu 12 Monate Zeit bekommen, sich was neues zu suchen.

Nö, er der Sohn soll lediglich 12 Monate die vertraglich vereinbarte Miete zahlen. Nicht mehr und nicht weniger heißt das.

Die Nettomiete dieser Wohnung liegt laut Expose bei 500 Euro.

Wer hat das Expose erstellt?

Ich vermute mal ein Makler.

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Grundsätzlich ist jeder Mietvertrag für den Käufer bindend, er muß mit dem Kauf den bestehenden Mietvertrag mit allen Rechten und Pflichten übernehmen. Nicht relevant ist die Tatsache, daß es sich um einen Mietvertrag zwischen Familienangehörigen handelt.

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Kauf bricht nicht Miete, das ist im BGB so festgelegt. Das bedeutet, alle bestehenden Mietverträge sind so zu übernehmen.

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ein mieter ist immer PRIVAT .

und kauf löst den mietvertrag nicht auf , das wird ihnen der makler gesagt haben sollen . ob die kündigung bei eigenbedarf 12 monate ist , liegt an der dauer des mietvertrages .

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