Frage von tasteclub, 35

Gute Tipps und Tricks, um Babies schnell zum Einschlafen bringen?

Habt ihr gute Tipps oder Tricks, wie ihr eure kleinen schnell zum einschlafen bringt. Und vielleicht habt ihr auch gute Tipps, damit die Pupse durchschlafen.

Antwort
von teafferman, 8

Den Schlaf-Wach-Rhythmus haben wir ab dem 6. Monat im Bauch beachtet. Unsere Kinder kamen also mit diesem Rhythmus zur Welt. Und wir waren schon dran gewöhnt. 

Ansonsten wurden die Kinder so lange, wie sie es nicht ablehnten, in so einem Baby-Rucksack getragen. Außer wenn wir schliefen. Das Tuch mochten wir nicht so. 

Auf diese Weise ist das Minimensch noch in Körperkontakt, hört noch den Herzrhythmus des tragenden Elternteils, erlebt weiterhin Bewegung, kann bei Bedarf schnell zwischendrin gestillt werden

Bequemer kann ich es mir nicht vorstellen für alle Beteiligten. 

Während der Tragezeit wurde ständig gesagt, welche Tätigkeit gerade dran war. Also erklärt und so fort. So war die elterliche Stimme weiterhin zu hören. Ist ja ein Unterschied, ob - gerade zu Beginn die Mama - Kind mit Elternteil zuhause ist oder Mama mit Kind im Bauch ihr ganz normales Leben in der Gesellschaft lebt. 

Bei uns gab es die ersten Kinderjahre kein TV, und die digitale Welt gab es noch gar nicht für die Allgemeinheit. Wir haben weiterhin Bücher und Zeitungen / Magazine zu menschlicher Entwicklung gelesen. Nur nach der Geburt dann eben auch flüsternd. Oder uns gegenseitig vorlesend. 

Mit den ersten Kinderspielzeugen haben wir zuerst gespielt. So als Angebot, als die Fingerchen anfingen nach mehr greifen zu wollen als dem eigenen Körper. 

Uns haben die Kinder also schlicht nicht gestört. Egal, um wie viel Uhr wir selbst ins Bett gingen: Kind wurde dann eben auch ins Bettchen gelegt. 

Wobei: 

So lange Baby rein passte schlief es im Kinderwagen. Je nach Entwicklungsverlauf war das ganz praktisch: Wurde Baby wach, war es gleich erreichbar. Gerade bei einem reichte dann meist, die Brust zu geben und so gemeinsam einzuschlafen. - Übt sich. 

Feste Zeiten erinnere ich nur aus den ersten Monaten bei den Kindern. Bis eben die Ich-Entwicklungsphase so weit fortgeschritten war, dass möglichst stressfrei von gesunden Rhythmen gesprochen werden konnte. Also so bis ca. 3 Jahre. 

Es tut sich eben sehr bis massenweise Viel bezüglich Entwicklung in diesen Jahren. Und all diese Entwicklungen beeinflussen einen Menschen natürlich auch. Gerade da ja sehr Viel im Gehirn passiert. 

Wir wissen schon länger und können auch wissenschaftlich beweisen, dass die ersten Jahre eines Menschen sehr entscheidend sind. 

Die immer noch in unserer Gesellschaft häufig anzutreffende Wahnvorstellung, je kleiner Kind, je strengere Regeln, entstammt Zeiten der Unwissenheit und des Desinteresses Kindern gegenüber. Denn noch ist es nicht so lange her, dass wir in unserer Gegend bereit waren, Kinder, die nicht arbeiten können, als eigenständige Menschen wahrnehmen und akzeptieren zu wollen. 

Komischer Weise haben wir uns aber sehr schnell an die unterschiedlichen Verhütungsmöglichkeiten gewöhnen können. Vor allen Dingen an jene der Pharma-Industrie. 

Antwort
von Evita88, 11

Wenn unser jüngerer Sohn mal nicht zur Ruhe kam, half es, sich mit ihm auf den Pezzi-Ball zu setzen und zu wippen und zusätzlich Meeresrauschen abzuspielen, das zusätzlich mit weißem Rauschen unterlegt ist.

Da kam er schnell zur Ruhe und schlief auch bald ein.

Ansonsten hat in den Schlaf stillen gut funktioniert.

Wann ein Kind durchschläft, darauf kann (bzw. sollte!) man keinen Einfluss nehmen, das muss sich von ganz alleine entwickeln. Schlafprogramme sollten unter einem Jahr auf gar keinen Fall durchgeführt werden, damit schadet man im Zweifelsfall (je nach Methode) nur der Kinderseele. 

Auch bei einem über einem Jahr alten Kind sollte man sich gut überlegen, wie man das Durchschlafen erreicht. Wenn, dann sollte man nach Gordon vorgehen, aber auf gar keinen Fall ferbern!

LG

Antwort
von TygerLylly, 5

Ich lasse meinen Sohn (noch) bestimmen, wann er schläft. Natürlich steuere ich das im Hintergrund ein wenig mit täglichen Ritualen. Um ca 18:30 Uhr gehen wir ins Schlafzimmer und spielen noch ein bisschen im Bett (Elternbett). Im Hintergrund läuft der Fernseher und Licht ist aus. Nach und nach geht meine Aufmerksamkeit mehr zum Fernseher. Das wird dem Zwerg dann irgendwann auch zu langweilig und er schläft dann ein. Wenn er tief schläft packe ich ihn in sein Bett. Den Mittagsschlaf macht er direkt in seinem Bett. Warum das so ist weiß ich selbst nicht, hat sich so ergeben.

Ich denke, die Eltern spielen da eine große Rolle, ob Kinder gut ein- und durchschlafen. Mit Zwang erreicht man sicher nicht viel. Ich bin da recht entspannt und sehe vieles nicht ganz so eng. Ob er mal ne halbe Stunde oder Stunde später schläft interessiert noch nicht, da er nicht in die Kita geht. Er ist jetzt ein Jahr alt und seine Schlafzeiten sind eh noch nicht 100%ig gefestigt. Wenn er nachts wach wird mache ich kurzen Prozess: Entweder schläft er sofort auf meinem Arm ein oder ich nehm ihn mit in mein Bett. Spätestens dort schläft er dann wieder.

Eine Gebrauchsanweisung gibt es da leider nicht, da jedes Kind anders ist. Fakt ist, dass die Ruhe der Eltern sich auf das Kind überträgt und umgekehrt Unruhe auch. Wenn man abends totmüde ist, dann darf der Abwasch auch bis zum nächsten Morgen stehen bleiben. Entspannte Eltern=entspanntes Kind (Schreikinder sind da natürlich ein Sonderfall)

Antwort
von kiniro, 4

Bei sich schlafen lassen.

Und sich von dem Irrglauben, dass Babys durchschlafen müssen, abwenden.

Babys brauchen (besonders nachts) den Schutz von älteren / erwachsenen Menschen.
Denn Babys und Kleinkinder sind während des Schlafes vollkommen schutzlos, da ihre Sinne ebenfalls schlafen und sie in Notsituationen, nicht sofort reagieren können.

Auch wenn es diese Notsituationen heutzutage nicht mehr in dem Ausmaße wie vor tausenden von Jahren gibt.
Aber das wissen die Kleinen nicht.

Antwort
von Larimera, 25

Meine Tochter schlief damals schnell ein, wenn ich ihr mit dem Finger immer wieder über die Nase gestrichen hab. Beim Durchschlafen kann ich dir nicht helfen... Da hatten wir keine Probleme. Sie hat mit 3 Wochen 6-7 Std. nachts geschlafen.

Antwort
von Wepster, 17

Kinder müssen erst lernen zu schlafen. Dann klapt es auch, unterstützt wird das schon alleine durch die Tagesaktivität, in der Nacht sollte es ruhig und dunkel sein...Licht führt beim schlaf meistens dazu dass das Melatonin, was den Schlaf und das einschlafen fördert, absinkt ud somit quasi munter macht.

Aber auch erst wenn die Kinder gelernt haben relativ zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und blaues Licht am Abend zu meiden sowie ausreichend Tagesgeschehen.

Antwort
von JoyMalena, 13

Als ich klein war hat mich meine Mutter fest eingewickelt. Vielleicht hilf das ja.

Antwort
von Satiharu, 19

Licht aus, wiegen, summen (bei manchen auch streicheln oder dass sie den Finger halten können.)

->Durchschlafen? Weiss ich nicht sorry

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community