Gute Systemkameras zum kleinen Preis?

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3 Antworten

Die A6000 ist tatsächlich eine sehr gute Kamera, nur sind die Objektive recht teuer und das 16-50mm Kitobjektiv... naja, man kanns nehmen, aber ausser dass es bei ausgeschalteter Kamera recht flach ist, ist es eben nicht das wozu man sich eine Kamera mit APSC großem Sensor zulegen müsste. Es ist weder lichtstark noch gleichmäßig scharf bis in die Ecken. Ich möchte behaupten dass eine RX100 mit nur 1"Sensor und festem Objektiv nicht wesentlich schlechter ist aber noch wesentlich kompakter daher kommt.

Ich selbst benutze zwar auch ein Vorgängermodel der A6000, aber ausschließlich mit manuellen Objektiven von Samyang/Walimex oder eben Altglas aus der Vor-Autofokuszeit.

Schau dir vielleicht mal auch mal die MFT-Systeme Olympus/Panasonic an wenns den unbedingt Wechselobjektiv sein muss.

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Kommentar von RadiBY
30.01.2016, 19:27

Danke :)

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Eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, weswegen ich empfehle, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Jede Mutter liebt ihr Kind, deswegen wirst Du hier in den meisten Antworten hören, wie gut die Kamera ist, die der Beantwortende selber benutzt und/oder die ihm gefällt! Neben der Tatsache, dass die Kamera gut in der Hand liegen, bestimmte Funktionen ausführen muss, die man von ihr erwartet und der Benutzer gut mit der Bedienung zurecht kommen muss, ist für den Fragesteller die Frage wichtig, ob sie diese Kriterien wirklich erfüllt und wie sie ihm optisch und haptisch gefällt.

Die Frage, ob Du überhaupt schon Erfahrung mit der Fotografie hast, ist ebenfalls wichtig, denn für erfolgreiches Arbeiten steht weniger der Body der Kamera im Vordergrund, sondern in erster Linie derjenige, der den Auslöser betätigt. Danach kommt auch erst einmal die Optik, durch die aufgenommen wird. Erst danach kommen die Kamera und ihre Fähigkeiten. Bei der Kamera ist neben den zur Verfügung stehenden Funktionen noch der Aufnahmesensor wichtig, der zusammen mit dem Objektiv maßgeblich für die Bildqualität zuständig ist.

Dabei ist die Behauptung, je mehr Pixel Auflösung, desto besser nicht immer richtig. Die Dichte der Pixel und die Technologie spielen eine wichtige Rolle. Ein 24 x 36 mm großer Sensor mit 18 Megapixel ist wesentlich besser, als einer mit gleicher Pixelanzahl aber einer Größe von 22,2 x 14,8 mm oder gar nur von 5,4 x 4 mm, wie er in Kompaktkameras vorkommt. Das hat seine Ursache zum einen in der Tatsache, dass sich dicht benachbarte Pixel gegenseitig beeinflussen und zum anderen, dass die Wärmeabfuhr bei kleinen Sensoren schlechter ist und somit die Fotos schneller verrauscht sind.

Der beste Aufnahmesensor macht aber auch keine guten Bilder, wenn das Objektiv von schlechter Qualität ist. Wie bei einer Kette das schwächste Glied die Stärke bestimmt, ist auch hier eine gute Abstimmung zwischen Sensor und Objektiv maßgeblich für die Qualität und Vergrößerungsfähigkeit der Fotos. Dabei sind heutzutage bei den hochwertigen Systemkameras die Sensoren den Objektiven weit überlegen, Standardobjektive können die heutigen Sensoren kaum ausreizen, dafür sind schon sehr teure Objektive der Spitzenklasse erforderlich, deren Preise schnell die Größenordnung von Kleinwagen überschreiten können.

Welcher Typ Kamera es sein soll, hängt davon ab, welche Art von Aufnahmen der Benutzer damit realisieren will und natürlich auch, ob er professionell, semiprofessionell oder rein privat fotografieren möchte und wie viele Aufnahmen damit täglich gemacht werden sollen.

Also ist die erste Überlegung:

1.) Soll es eine kompakte Kamera sein, die man für Aufnahmen, die ins „Familienalbum“ sollen, benutzen will und wovon keine Drucke im Posterformat erwartet werden?

2.) Soll es eine Bridgekamera sein, die etwas größer ist, Aufnahmen in etwas besserer Qualität macht und schon über ein paar Funktionen verfügt, die besondere Fotobereiche ermöglichen.

Bei diesen beiden vorgenannten Kameraarten muss man noch entscheiden, wie groß der Zoombereich des Objektivs und die Pixelanzahl des Aufnahmechips sein sollen. Auch muss sich der Käufer die Frage stellen, ob er mit der Kamera Videos aufnehmen möchte.

3.) Soll es eine semiprofessionelle Systemkamera mit oder ohne Spiegel sein und welche Erwartungen stelle ich an das zur Verfügung stehende Objektivsortiment in Beziehung auf Vielzahl, Qualität und Preisbereich? Welche Mindestanforderungen habe ich an Auflösung und andere Funktionen, wie ISO-Bereich, Serienaufnahmen, Videofunktionen u.v.m.?

4.) Soll es eine professionelle Systemkamera mit oder ohne Spiegel sein, welches Aufnahmeformat soll sie haben, Mittelformat, KB-Vollformat, APS-C oder MFT? Welche Erwartungen stelle ich an das zur Verfügung stehende Objektivsortiment? Welche Anforderungen habe ich an Auflösung und andere Funktionen, wie ISO-Bereich, Serienaufnahmen, Videofunktionen u.v.m.?

Also solltest Du besser ein Fachgeschäft aufsuchen, dort die ein oder andere Kamera in die Hand nehmen und Dich beraten lassen, welche Funktionen sie haben, welche Objektive es dafür gibt, was sie taugen und kosten und wie ausbaufähig sie sind! Ob Du sie dann dort auch kaufst oder im vielleicht preiswerteren Versandhandel, ist eine andere Frage.

www.torfmauke.de

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Schau dir mal die Samsung Camera an. Weiß nicht ob sie super ist aber ist denk ich auch ganz gut. :)

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Kommentar von RadiBY
30.01.2016, 18:42

Danke aber ich glaube das ist nicht ganz das was ich suche ;)

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Kommentar von daalex34
30.01.2016, 18:47

ok. :)

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