Frage von darkblackk, 43

"Gute" Spiegelreflexkamera für anfängerr?

Hi also wie oben schon steht suche ich eine gute Spiegelreflexkamera. Natürlich will ich nicht unglaublich viel ausgeben, da ich nicht weiss ob ich talentiert in so etwas bin und diese dann auch oft genug nutz aber ich bin schon bereit ein bisschen was anzusparen da ich auch keine "Hauptsache Spiegelreflex" Kamera haben möchte mit der man dann trotzdem doofe Bilder macht wenn ihr wisst was ich meine. zum zweck der Kamera: ich werde nächstes Jahr ein Jahr nach Amerika gehen und möchte schöne Landschaftsbilder auf meinen reisen machen aber natürlich auch von Tieren und vor allem von menschen. Da ich mich garnicht mit dem Fotografieren auskenne brauche ich nun hilft eine gute kamera zu finden danke im Voraus

Antwort
von Airbus380, 15

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat.

Allerdings kann man auch gut unter 1000 Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei  jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett, Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen, welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Antwort
von Tasha, 19

Suche mal am besten im Freundeskreis nach jemandem mit (Zweit-) Kamera und gehe mit dem los. Er zeigt dir die Kameraeinstellungen und du fotografierst ein paar mal mit ihm und bearbeitest die Bilder auch. Nach einiger Zeit merkst du, ob das etwas für dich ist, was du an der Kamera schätzt und was dir fehlt. Dann kannst du selbst entscheiden, welche Kamera und welche/s Objektiv/e für dich interessant sind.

Wenn du im Freundeskreis niemanden hast, google mal Fotostammtische deiner Region. Das sind dann Hobbyfotografen, die auch mal gemeinsam losgehen, und du kannst dich nach Anfrage anschließen und auch mal eine Kamera mitbenutzen. 

Alternative wäre Fotoclub, aber der verlang oft Gebühren und "Engagement", man muss oft schon eine eigene Kamera haben.

Du könntest auch einen Fotokurs an der VHS belegen, am besten mit Leihkamera, evtl. aber auch ohne. Oft haben Dozenten mehrere Kameras und könnten eine während der Veranstaltungen verleihen, wenn man gemeinsam Testbilder macht.


Du kannst natürlich auch einfach eine kaufen. Die 5000er Serie (5300, 5500 von Nikon) oder die 700er Serie von Canon wäre geeignet. Das sind nicht extreme Anfängerkameras, man kann einiges damit machen. Für Landschaft wäre das Anfängerobjektiv 18-55mm (günstig) oder 18-100mm (+/- je nach Hersteller, etwas teuerer). Mit dem 100er kann man dann auch mal etwas ranzoomen, hat etwas mehr Möglichkeiten, kann teilweise auch Vögel etc. fotografieren. Mit der Kombi dann vor dem Austausch etc. etwas üben und überlegen, ob es noch ein zweites, spezialisierteres Objektiv sein soll.

Ausführliche Tipps und Kaufberatung bekommt man auch im DSLR-Forum (Kamerakaufberatung allg. oder Unterforen für Hersteller, wenn du dihc schon auf einen festgelegt hast).

Ganz ohne Erfahrung kannst du auch mal ein Modell raussuchen und "Manual" dazu googlen, und dann die gesamte Bedienungsanleitung runterladen. Wenn du weißt, wie du ungefähr mit der Kamera umgehen musst, kannst du im Elektromarkt mal verschiedene Kameras antesten, um zu sehen, wie dir die Bedienung liegt bzw. welcher Hersteller dir vom Menü her eher liegt. Oft entscheidet auch das "Anfassgefühl".

Im DSLR-Forum gibt es zu jeder Kamera Beispielbilderthreads und Diskussionsthreads, in denen man schon Vor- und Nachteile herauslesen kann. Nicht alles, was für andere ein Vor- oder Nachteil ist, muss es auch für dich sein!


PS

Auf youtube gibt es auch viele Videos zu verschiedenen Modellen, Erfahrungen, Tipps, Erklärungen dazu. Auch allg. Fotografietipps. Wenn du aber mal sehen willst, wie man mit Modell Xyz umgehst, schau mal, ob es dazu ein Video auf youtube gibt!

Antwort
von migebuff, 11

Wie du anhand der bisherigen Antworten siehst, gibt es tausende Optionen, aber niemand hat die ultimative Lösung. Bevor jetzt noch mehr in den Raum geworfen wird:

-Der Verwendungszweck ist klar definiert.
-Der Preisbereich und die persönlichen Anforderungen sind dagegen noch völlig offen.

"Nicht unglaublich viel" ist relativ. Verglichen mit einer neuen 5D Mark IV kostet eine gebrauchte Profiausrüstung "nicht unglaublich viel". Für den Smartphoneknipser kostet schon ein einzelnes Objektiv "unglaublich viel". Nenne bitte einen ungefähren Preisbereich.

Weiterhin wissen wir nicht, was dir wichtiger ist: Bildqualität ohne Kompromisse oder uneingeschränkte Alltagstauglichkeit. Suchst du eher was möglichst kleines, leichtes für die Handtasche zum drauflosknipsen oder bist du bereit, je nach Situation das Objektiv zu wechseln, Filter und Stativ zu verwenden und das ganze in einem Rucksack mitzuschleppen?

Antwort
von christl10, 19

Wer Fotografieren möchte sollte die Grundlagen beherrschen.

Hierzu meine Buchempfehlung für den Anfang:

Um die Blende, Verschlußzeit und ISO näher zu bringen:

Manuell belichten mit der Digitalkamera von SAMJOST Fotografie.

Um scharfe Fotos zu bekommen:

Scharfe Fotos mit der Digitalkamera von SAMJOST
Fotografie. 

Fortgeschrittene die sich mit dem Blitzen befassen sollten das
Buch kaufen:

Heute schon geblitzt? Von Dirk Wächter.

Drei Taschenbücher, die man haben muss!!!

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, was für eine Kamera zu
einem paßt.

Nicht für jeden ist eine Spiegelrefexkamera geeignet. Denn oft
möchte man gleich das beste haben, nutzt  aber kaum die Möglchkeiten die
sie bietet. Wer nur mit Automatik fotografieren möchte oder sich nicht mit
Freizeichnen beschäftigen möchte, der sollte sich eine Kompaktkamera kaufen.
Eine SLR ist im Vergleich zur Kompaktkamera ein Monster. Möchtest Du so ein
großes Ding auch wirklich immer mit dir rumschleppen? Wer das scheut, der hat
dann eine teure Kamera für nur zu Hause und nimmt sie nur manchmal mit. Das
macht so keinen Sinn. Daher rate ich zunächst zu einer Kompaktkamera die es
aber in sich hat und auch von Profis als Ersatz genutzt werden. Die Fuji X30
ist so eine Kamera. Man kann mit ihr auch sehr viel manuell einstellen, so daß
man in den ersten Monaten oder sogar Jahren damit gut bedient ist. Sie kostet
dafür auch genauso viel wie eine SLR-Einstiegskamera. Nämlich 440€. Vorteil: Du
kannst sie jederzeit in die Tasche stecken und hast sie problemlos immer dabei,
wenn was ansteht. Persönlich habe ich auch eine Fuji neben meiner teureren SLR.
Meist nutze ich sogar nur die Fuji, denn die Bildqualität ist super und die
Bedienung vielseitig aber sehr einfach. Ich bin mir sicher, die reicht Dir auch
um sehr gute Fotos zu machen. Lass Dich nicht von anderen Kameras wegen deren Mega-Zoom
blenden. Das geht zu Lasten der Bildqualität. Notfalls geht man dem Motiv etwas
entgegen statt zu zoomen. Daher Finger weg von günstigen Bridgekameras. 

Wer mit der Automatik fotografieren möchte, sollte sich keine
Spiegelrefelx holen, sondern eine Kompaktkamera wie die Fuji X30. Mit der kann
man aber auch sehr viel manuell einstellen, wenn es nötig ist. 

Lass Dich auch nicht von den hohen MP von anderen Kameras
blenden. Die MP haben keine Aussage über Bildqualität. Lieber etwas weniger MP
zu Gunsten der Bildqualität. Habe noch eine Kompaktkamera die sehr gut ist mit
10MP, die ist für 90% meiner Fotos ausreichend. Die Fuji X30 hat sogar 12MP,
mehr als ausreichend.

Welche Kamera ist die richtige für
mich?

Siehe Internetseite:

http://images.google.de/imgres?imgurl=https://images.myposter.de/magazin/2014/05...

Für eine Urlaubsreise muss es keine Spiegelreflexkamera sein, denn wer möchte die ganze Zeit ein Monster mit sich rumtragen. Persönlich habe ich noch die Panasonic Lumix LX7. Es ist derzeit der Nachfolger auf dem Markt gekommen. Die LX7 ist auch schon ausreichend und man bekommt sie auf ebay als Gebrauchtware. Wenn Du aber was neues haben möchtest, dann schau Dir mal die hier an: https://www.amazon.de/Panasonic-DMC-LX15EG-K-Digitalkamera-Megapixel-Summilux/dp... der Artikel ist noch nicht verfügbar, aber ich kann Dir die wärmstens empfehlen. Die ist echt klasse. Als Alternative kommt auch eine Fuji X70 in Frage. Ist genauso Hosentaschentauglich und auf den neuesten Stand: https://www.amazon.de/Fujifilm-P10NC14490A-16499148-Kompaktkamera-schwarz/dp/B01...

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 6

Du sagst es ja selber "Hauptsache Spiegelreflex" ist eher keine Option.

Wichtig für gute Bilder sind nach dem Fotografen vorallem die Objektive.

Bei guten Kompaktkameras und auch bei Bridgekameras ist das maximal beste Objektiv für diese Kamera schon verbaut. Bei DSLR heißt es dazukaufen. Wer das nicht macht und sich die möglichst teuerst Kamera aber nur mit Kitobjektiv kauft, hat am Ende eben nur "Hauptsache Spiegelreflex" also einen Porsche auf dem man 4 Noträder Montiert hat. Er könnte ja, aber kommt doch nicht so richtig vom Fleck oder zügig durch Kurven. 

Nur mal zum Vergleich, eine winzige RX100 III hat ein Objektiv, dessen Lichstärke nicht schlechter als 2,8 ist egal bei welcher momentanen Brennweite (Zoomeinstellung) Bei einer belibigen DSLR mit Kitobjektiv sinkt die Lichtstärke von 3,5 auf 5,6 sobald man anfängt zu zoomen (kleinere Zahl besserer Wert). Auch mit preiswertem Reisezoom mit 18-200mm Brennweite ist das Ergebniss das Gleiche. Wenn man hier zB eine Superzoomkamera wie RX10 dagegenstellt, hat auch diese die lichtstärkere Optik. Will man mit einer DSLR auf ähnliche Werte kommen müsste man hier ein zB 70-200mmF2,8 hinzukaufen was nochmal wenigstens 500.-€ kostet. nur fehlt dann immernoch der lichtstarke Weitwinkelbereich, was ein weiteres Objektiv erforderlich machen würde. DSLRs sind eben Wechselobjektivkameras.

Die beste Kamera ist ja vorallem die die man auch dabei hat und bei so einer klobigen DSLR samt einem Berg an Objektiven ist das sicher nicht der Fall.
Also gerade wenn man nicht weiß, ob man bei der Fotografie bleibt, sollte man die Finger von DSLRs lassen.

Antwort
von blackbirdsr71, 3

Meine Vorschläge wären:

- Gehäuse: Während ich am meisten die D7100 empfehle, ist die D7XXX für Reisen wegen dem Gewicht vielleicht nicht die beste Variante. Die Fähigkeiten der D5300/5500 wären sicher ausreichend und man spart ein bisschen Gewicht. Ein wichtiger Vorteil der 7000er - sie haben zwei Steckplätze für SD-Karten. Falls die eine Karte kaputt geht, hat man die zweite als Backup.

- WW/UWW: Man kann Landschaften mit allen Brennweiten fotografieren, aber ein (U)WW ist meiner Meinung nach für Städte reisen sehr nützlich. Von eigener Erfahrung kann ich das Sigma 10-20mm f/3.5 empfehlen. Ich habe es speziell für Reisen gekauft, weil es sehr flexibel ist und durchgehende Blende hat. Alternativ kann man auch die ältere Version sehr günstig kaufen (10-20mm f/4-5.6), die optisch nicht schlechter ist. 

- Immerdrauf: Das ist Geschmackssache. Man kann sowohl ein 35mm f/1.8 oder f/1.4, als auch ein 17-50mm f/2.8 als Immerdrauf nutzen. Auf die Lichtstärke würde ich nicht verzichten, besonders wenn man zwischen Lichtstärke und Brennweite wählen muss. Ein Kompromiss ist das Sigma 17-70mm f/2.8-4 Contemporary oder das (extrem teuere) Nikon 16-80mm f/2.8-4.

- Porträts: Wenn ein separater Objektiv für Porträts nötig ist, würde ich das 50mm f/1.8G oder das 85mm f/1.8G nehmen. Es gibt bessere Varianten (sprich die ART-Serie von Sigma), aber die Objektive sind ziemlich schwer. Wenn das Gewicht allerdings kein Problem ist, dann empfehle ich auf jeden Fall das 50mm ART.

- Tele: die Objektive im Bereich 150-600mm schließe ich aus, da sie schwer und groß sind. Die 70-200er sind auch sehr schwer. Für Nikon und den Zweck sind die besten Optionen das Nikon 70-300mm VR und das Tamron 70-300mm VC. Die älteren Versionen der beiden Objektive sind optisch schlechter. Das 55-300mm von Nikon würde ich auch nicht empfehlen, weil sein AF sehr langsam ist.

Antwort
von Cougar99, 18

"Der Fotograf macht die Bilder, nicht die Kamera"! Technisch gute Fotos macht praktisch jede namhafte Kamera, mit einer DSLR mit Wechselobjektiv sind die Grenzen natürlich viel weiter gesetzt. Wichtig sind technische Grundkenntnisse: hier http://www.foto-kurs.com/ sind Fakten dazu. Je mehr man über die Zusammenhänge weiss, desto besser kann man die Technik anwenden.

Antwort
von chriskra44, 7

"Gute"Spiegelreflexkameras sind heute in der Produktion gang und gebe-und unterscheiden sich von "sehr guten" oder ausgesprochenen Spitzenkameras nur in der einfacheren Ausstattung und daher auch der Preis/und das Leistungsverhältnis! Nach wir vor sollte man jede Kamera als Werkzeug betrachten-die wirklich guten Fotos macht immer noch der Mann/Frau hinter der Kamera.Wichtig ist: eine Kamera sollte immer dabei sein und im richtigen Moment auf den Auslöser drücken!Kameras werden heute wie gestern nur von renomierten Herstellern produziert-und durchlaufen zahlreiche interne Tests und Testserien (siehe auch u.a. Stiftung Warentest). Diese Testberichte kann ich für kleines Geld kaufen oder geldfrei bei Fotofachhändler bekommen und auch dort kann ich mich beraten lassen. Weltmarken wie Canon, Nikon, Leica, Sony kann man eigentlich immer kaufen-denn es gibt  Hersteller/ Produzent nichts besseres und jeder Produzent hat eine große Palette von "Sehr gut" bis Spitzenqualität- welches sich dann auch im Preis niederschlägt. "Gute Qualität" kann man immer erwarten- das ist bei allen Herstellern die meiste und wichtigste Handelsklasse- das sog."Brot-und Butter"-Geschäft !

Antwort
von noname68, 18

wenn du fotografieren willst und irgendwann auch bilder mit allen elementen gestalten willst, dann ist zwar eine SLR immer eine gute wahl, aber nicht die einzige.

preiswerter geht es schon mit sog. bridgekameras, die ein festes objektiv haben. trotzdem kann man alles einstellen und der kreativität freien lauf lassen. schau mal hier rein:

http://www.computerbild.de/artikel/avf-Tests-Foto-Bridgekamera-Test-10462839.htm...

und denk dran: keine kamera auf dieser welt macht von alleine tolle bilder, höchstens korrekt belichtete. es kommt immer auf den menschen hinter dem sucher an.


Kommentar von Reisekoffer3a ,

an darkblackk  !!

der Rat von "noname68" ist sehr gut bzw. sehr hilfreich für einen

Anfänger. Ich würde ihn beherzigen !

Antwort
von sakul2001, 8

Meine Empfehlung: Nikon d 3200 oder Nikon d3300 (kommt auf dein Budget an) mit dem Kit 18-55mm. Die ganze anderen User Schreiben schließlich um den heißen Brei. Deswegen guck sie dir mal im Internet genauer an. Sind Topmodelle

Kommentar von MetalMaik ,


Sind Topmodelle

soll das ein Witz sein? 😂😂

Die "ganzen anderen User" schreiben nicht um den heißen Brei, sondern haben den Fragesteller darauf hingewiesen, was es alles zu beachten und zu bedenken gibt, wenn man sich eine Kamera anschaffen möchte.

Es gibt nunmal keine Kamera, die für jeden gut geeignet bin. Die D3x00 Modelle sind die unterste Einstiegsklasse, der Nikon Kameras. Die würde ich alleine schon wegen des winzigen Suchers nicht empfehlen (dasselbe gilt für die Canon EOS 1x00D Modelle). Bei einer DSLR fotografiert man nunmal, in der Regel, durch den Sucher und der ist bei diesen Modellen leider ziemlich winzig (durch so einen kleinen Sucher die Schärfe zu beurteilen ist kaum möglich).

Es bringt auch nichts, dem Fragesteller eine Kamera zu empfehlen, weil man sie selbst hat oder weil sie einem selbst gefällt. Wenn sich jemand eine Kamera kaufen möchte macht es viel mehr Sinn, wenn derjenige selbst in den Laden geht und die verschiedenen Modelle ausprobiert, schaut welche Kamera ihm am besten in der Hand liegt und ob er mit den Menues gut zurecht kommt. Und das 18-55mm Kitobjektiv ist ja nun auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Bevor ich eine DSLR mit einer so lichtschwachen Optik ausbremse, würde ich ein Tamron oder Sigma 17-55mm f/2.8 allemal vorziehen.

Aber Du kannst ja gern mal die Gründe nennen, warum die D3xxx Modelle für den Fragesteller die beste Wahl sein sollen. Denn eine "Empfehlung" sollte man auch begründen und nicht nur irgendeinen Kameranamen als Antwort hinrotzen.

Kommentar von judgehotfudge ,

@MetalMaik: Danke!!!

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