Gute Kameras für denn 'Anfang?

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6 Antworten

Die A6000 würde ich auch empfehlen, aber mit dem Kit-Objektiv 16-50mm (weil es klein und leicht ist) und mit den Festbrennweiten der DN Serie von Sigma (19, 30 und 60mm f/2.8). Damit ist man schon gut ausgerüstet.
Es gibt auch das neue Sigma 30mm f/1.4 DC DN, das wesentlich lichtstärker, aber auch größer und teurer ist :) Die Objektive von Sony sind auch gut, aber auch relativ teuer. Falls ein UWW nötig ist - Samyang/Walimex/Rokinon 12mm f/2. Alte Objektive, die sich meiner Meinung nach lohnen: Helios 44-2 58mm f/2, Jupiter 9 85mm f/2, Helios 40-2 85mm f/1.5, Tamron Adaptall 2 135mm f/2.5, Pentacon 200mm f/4 (ohne MC), Pentacon 300mm f/4, Nikon 500mm f/8.

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Wenn du eine Spiegelreflexkamera möchtest dann kann ich dir die Canon EOS 700D wärmstens empfehlen. ;)

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Kommentar von judgehotfudge
05.08.2016, 00:11

Für einen Anfänger ist eine DSLR normalerweise keine gute Wahl.

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Hallo Nikkiaa,

die beste Kamera für Dich ist diejenige, ...

◦ ...die Dir gut in der Hand liegt,

◦ ...mit deren Bedienungskonzept Du gut zurecht kommst,

◦ ...die Deine Ansprüche an Verarbeitungsqualität und Ausstattung erfüllt,

◦ ...die zu Deinen fotografischen Schwerpunkten passt und

◦ ...die zu Deinem Budget passt.

Deshalb wirst Du mit den "Ratschlägen" von Leuten, die ihre eigenen
Kameras empfehlen (oder solche aus irgendwelchen Bestenlisten), nicht
weiterkommen. Du solltest besser in ein Fotofachgeschäft gehen (nicht in
einen Elektronikmarkt) und verschiedene Modelle in die Hand nehmen und
ausprobieren (vor allem auch draußen bei Tageslicht) und auch ruhig
fachkundige Beratung in Anspruch nehmen. Damit wirst Du einer guten
Entscheidung sehr viel näher kommen.

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf
die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu  verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den  zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität hat das Objektiv. Deshalb solltest Du auch das mit Bedacht auswählen, falls Du Dich für
eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest.

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Die beste Kamera ist immer die, die man auch dabei hat. Demzufolge würde ich dir gerade am Anfang von DSLRs abraten. Niemand schleppt sowas auf dauer immer und überall umher. Auch kaufen sich die meißten, wenn, am Anfang oft Setangebote, die leider ein Objektiv dabei haben, welches eine DSLR optisch schlechter macht, als Kameras mit fest verbautem Objektiv der selben Preisklasse. Einen Nutzen kann ich daran nicht erkennen.

Und ansonsten hat User judgehotfudge bereits alles gesagt.

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Meinst du eine Digitalkamera oder eine Spiegelreflexkamera?

P.S. Werde wahrscheinlich nicht helfen können, aber amderen wird es beim klären der Frage helfen.

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Kommentar von Nikkiaa
04.08.2016, 23:04

Wäre gut, wenn beides Vorgeschlagen wird. Ich würde mich dann später da hin setzen und schauen was mir besser passt. 

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Kommentar von judgehotfudge
05.08.2016, 00:10

Auch die modernen Spiegelreflexkameras sind Digitalkameras.

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Es gibt keine gute oder schlechte Kamera.
Es gibt nur gute oder schlechte Fotografen!

Soll heißen, nicht die Kamera, sondern der Fotograf ein gute Foto verantwortlich.

Nicht umsonst dauert die Ausbildung zum Fotografen 3 Jahre ;-)

Fototechnisches und Gestaltungswissen sind die Grundlage für ein gutes Foto. Und dann muß man auch noch das Können haben, das theoretische Wissen in der Praxis gezielt umsetzen zu können.

Wenn du noch nicht weisst wo die Reise hingehen soll, würde ich dir eine Sony Alpha 6000 empfehlen. Die bietet derzeit für ca. 600 Euro mit Standardzoom am meisten Möglichkeiten für den Einsteig. Zudem ist sie im Vergleich zu Spiegelreflexkameras kleiner, handlicher und leichter. Das erhöhte den Spaß beim Fotografieren enorm!

Die Objektive von Sony sind bis sehr gut. Über Adapter kann man auch viele andere Objetive einsetzen. Das System ist also vielseitig ausbaufähig. Je nach dem was für Motive dir später gefallen werden.

Von Nikon oder Canon würde ich dir für den Einstieg abraten. Die sind größer, schwerer und man überlegt sich oft ob man das schwere Ding überhaupt mitnehmen soll. Ich weiß wovon ich spreche. Für Fotoaufträge im Studio oder höchster Auflösung nehme ich eine Nikon. Für unterwegs nutze ich eine handliche Fuji die ähnlich wie die Sony ist.

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Kommentar von MetalMaik
05.08.2016, 12:21

Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe selbst zwei Canon Kameras (EOS 6D und EOS 70D). Wenn ich meine Fototouren mache (sehr oft mit dem Fahrrad), ist das schon ein ganz schönes Gewicht, was ich da mit mir rumzuschleppen habe. Da überlegt man sich vorher schon genau, was man mitnimmt und was man an Ausrüstung zu hause läßt. Ich schleppe da ja nicht nur meine Kamera Ausrüstung mit mir rum, sondern evtl. auch noch Zelt, Schlafsack, Rucksack mit Verpflegung und Klamotten zum wechseln, usw. . Bin dann immer ziemlich bepackt: Rucksack, zwei Umhängetaschen und Zelt, Schlafsack und noch ein Rucksack auf dem Gepäckträger. Einen großen Teil des Gewichts und Platzes nimmt da meine Kameraausrüstung ein.

Daher bin ich auch schon am überlegen, mir eine DSLM anzuschaffen, nicht nur die Kameras, auch die Objektive für DSLMs sind kleiner und leichter (Obwohl ich sicherlich auch einige meiner Canon Objektive weiter verwenden würde, beim Sony E-Mount System z.B. lassen die sich ja prima adaptieren).

Das tolle an vielen aktuellen DSLMs ist, dass sie im Prinzip die gleiche Leistung bringen wie eine DSLR, in einigen Bereichen sogar den DSLRs einen Schritt voraus sind.

Wenn ich mir eine DSLM hole, wird es höchstwahrscheinlich auch eine Sony (da ich gerne eine mit Vollformatsensor hätte, wohl aus der a7 Reihe), aber auch die a6000 finde ich klasse und würde sie den meisten APS-C DSLRs von Canon oder Nikon vorziehen.

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