Frage von helloang, 91

Gute Ernährung für den Hund?

Hallo :) wir spielen gerade mit dem Gedanken uns einen Hund zu kaufen. Ich selber bin aus ethischen Gründen Veganerin. Möchte den Hund aber nicht vegan ernähren. Von Hundefutter habe ich eben gehört dass es eine Getreidemischung mit Zucker und wenig Fleisch Anteil ist. Ich habe viel über dass barfen nach gedacht aber irgendwie finde ich es schlimm wenn so viele Tiere für ein tier sterben müssen. Wie ernährt ihr eueren hund? Was empfiehlt ihr mir? Danke im Vorraus 😃💕

Antwort
von BrightSunrise, 49

Hunde sind im Gegensatz zu Katzen keine strikten Fleischfresser, sie benötigen auch pflanzliche Nahrung, aber der Großteil der Nahrung sollte natürlich aus Fleisch bestehen.(70 bis 80%).

Das rührt daher, dass Hunde (bzw. Wölfe) auch die Mägen ihrer Beute verzehren und zusätzlich ab und zu Gräser und andere Pflanzen zu sich nehmen. Katzen tun dies in der Regel nicht.

Es gibt auch hochwertiges Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil und ohne Getreide.

Übers Barfen musst du dich gut informieren.

Wenn du nicht damit leben kannst, dass für dein Tiere andere Tiere sterben (müssen), solltest du dir ein Tier holen, welches sich herbivor ernährt, z.B. Kaninchen.

Liebe Grüße

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 26

Hallo,

dass Hunde nun mal vorwiegend Fleischfresser sind, hast du ja nun gehört und das weißt du ja auch.

Wenn du den Hund barfst, dann muss dafür eigentlich kein Tier zusätzlich sterben, denn das Hundefleisch besteht überwiegend aus Fleischresten, die der Mensch ohnehin kaum verzehren würde (z.B. Kopffleisch oder Pansen) oder eben aus Schlachtabfällen (z.B. Innereien etc.).

Mit reinem Muskelfleisch lässt sich ein Hund eben auch nicht optimal ernähren.

Wenn du nicht nur vegan lebst, weil du es für dich als gesund erkannt hast, sondern auch, weil du nicht willst, dass Tiere sterben, dann solltest du trotzdem gut über die Anschaffung eines Hundes nachdenken, denn du wirst dich dann immer auch in einem "Gewissenskonflikt" befinden.

Und wenn du eben aus Tierliebe auf Fleisch verzichtest, dann solltest du auch nicht auf die Idee kommen, deinen Hund vegan ernähren zu wollen, denn das würde ihm schaden und hätte mit Tierliebe dann ebenfalls wenig zu tun.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von helloang ,

dankeschön, ja ich bin mir sicher dass ich den hund nicht vegan ernähren werde :) wo krieg ich dann genau dieses hundefleisch muss ich dafür zum Schlachthof?

Kommentar von dsupper ,

Nein, das gibt es z.B. in Tierläden, oft sogar im Baumarkt mit Zoo-Abteilung (z.B. bei Hornbach). Oder man hat gute Beziehungen zum Metzger, man kann es sogar online bestellen ....

Du kannst aber ebenso gut qualitatives Dosenfutter verfüttern, welches, in dem mind 60 -70% Fleisch enthalten ist. Damit ernährst du deinen Hund nicht schlechter ....

Antwort
von Lapushish, 58

Ich bin Vegetarierin, aber der Hund ist Fleischfresser. Ich barfe, weil das die optimale Fütterung ist. Mit dem Kauf von billigem Trockenfutter unterstützt du weitaus schlimmere Herstellungsverhältnisse...

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 43

Mein Hund bekommt eine Rohfleischfütterung mit Fleisch, Innereien und Knochen. Etwas Obst und Gemüse ist auch noch bei - liegt aber max. bei 10 %.

Der Hund ist nunmal ein überwiegender Fleischfresser. Bei meiner Fütterung nehme ich Fleisch aus der Frischeteke vom Markt und Abfallfleisch vom Metzger.

Bei Rohfleischfütterung/nach Prey oder Barf, bei Nassfutterdosen und sogar bei guten Trockenfuttern ist Fleisch der Hauptbestandteil - da kommst du also egal wie nicht drum herum, das dein Tier Fleisch frisst. Bei der Rohfleischfütterung und beim Nassfutter ist es nur mehr sichtbar.

Wenn du gegen Fleischessen bist, dann wäre ein Kaninchen, Meerschweinchen, Pferd, Pony, Esel, Minipferd vielleicht eher was für dich, die kannst du rein Vegan ernähren.

Ansonsten ist meine Meinung das Rohfleischfütterung die beste Fütterung für den Hund ist und der Art am nächsten kommt.

Antwort
von dandy100, 30

Ein Hund ist ein Fleischfresser, das ist nun mal so; in der Nahrungskette der Natur gehört das Jagen und Töten eines Tieres durch ein anderes dazu - ganz egal wie grausam wir das finden.

Mit dem, was wir Menschen mit den ausgelieferten Tieren innerhalb der Massentierhaltung machen, kann man diesen natürlichen Kreislauf natürlich nicht vergleichen - und Deinen Hund kannst Du für dieses Verbrechen an den Tieren, nicht büßen lassen - er braucht nun mal Fleisch, obwohl ich mal gelesen haben, dass man Hunde auch vegan ernähren kann, aber das stelle ich mir ziemlich kompliziert vor, und das möchstest Du ja auch gar nicht.

Ich habe für meinen Hund immer gekocht, einen großen Topf mit Knochen für die Brühe und darin dann Gefügel und Rindfleisch, ein paar Möhren dazu (sehr weich kochen) manchmal etwas Reis, und das ganze dann mit Brühe portionsweise eingefroren.

Ab und zu habe ich auch mal Rinti dazugekauft, da gibts Pansen und Hühnerherzen zu 100% und ohne Zusätze von Getreide und Zucker.

Ich habe auch mal zu barfen versucht, aber das hat einfach nicht funktioniert.

Mein Cocker Spaniel hat das absolut nicht annehmen wollen, und auch wenn immer wieder gesagt wird, man müsse das eben durchhalten, habe ich nach wochenlangen Durchfall, aufgegeben. Ich hatte das Gefühl, dass er verhungert und vor meinen Augen stirbt, wenn ich das weitermache.




Antwort
von konzato1, 45

Ich habe viel über dass barfen nach gedacht aber irgendwie finde ich es
schlimm wenn so viele Tiere für ein tier sterben müssen

Dann solltest du dir keinen Hund zulegen, denn Hunde sind nun mal Freischfresser!

Antwort
von sunnyhyde, 48

20 jahre selber vegetarierin- barfe meine hunde , weil es das beste für die tiere ist

Kommentar von Fluspferd ,

Was ist barfen ?

Kommentar von sunnyhyde ,
Kommentar von friesennarr ,

Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung oder im Origina.

Bone and raw feeding - Knochen und Rohfütterung

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