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Günstige Baufinanzierung gesucht. Was bietet sich für junge Familie an? Brauche dringend hilfe

gefragt von Harryplotter am 31.07.2009 um 15:21 Uhr

Hallo an alle dir mir helfen möchten,

vorab: Ich bin ein totaler Anfänger was Baufinanzierung angeht.

Folgende Situation: Meine Schwiegereltern und wir (meine Frau und ich) haben uns gemeinsam ein Zweifamilienhaus gekauft (Kaufvertrag unterschrieben). Das Haus kostet sagen wir 200.000€. Eigenkapital kommt komplett von meinen Schwiegereltern und beträgt 100.000. So dass für jeden der 2 Parteien noch 50.000 zu finanzieren sind (50% des Eigenkapitals bekommen wir also quasi als vorzeitiges Erbe geschenkt).

Jetzt sind meine Schwiegereltern Kunden bei der Volksbank und wir bekommen Aufgrund des relativ hohen Eigenanteils und fester Einkommen natürlich ein Bankdarlehen zu etwa 4,5%. Jetzt frage ich mich jedoch, ob so ein 08/15 Bankdarlehen das Richtige ist. Ich habe jetzt hier und da gehört, dass es Riester-geförderte Finanzierungsmöglichkeiten fürs Eigenheim gibt. So wie ich das verstanden habe, wird dann mit den Riesterzuschüssen direkt die monatliche Tilgungsleistung gesteigert. Natürlich spart man dann nichts mehr fürs Alter an (also nicht für eine Barauszahlung).

Macht ein solches Modell sinn? Wir haben bislang noch keinen Riestervertrag abgeschlossen. Meine Frau und ich sind beide 27 und in 2 Wochen kommt unser erstes Kind zur Welt.

Hat jemand noch andere Ideen, wie man soetwas günstig Finanzieren kann? KfW ist schlecht, weil wir bereits unterschrieben haben.

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Finanzierung x 554 Hauskauf x 394 Altersvorsorge x 330 Riester x 161 Baufinanzierung x 94 Riesterrente x 79 Wohn-Riester x 28

anonym
beantwortet von Bassbanker am 28. Oktober 2009 11:57
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Hallo, Was wurde aus der Sache?!

Kommentar von Harryplotter am 28. Oktober 2009 20:44

Hi,

wir haben uns letztlich - nach Absprache mit unserem Berater, der sich m.E. wirklich Mühe gegeben hat - auf eine "klassisches" Darlehen geeignet. Das von uns zunächst präferierte Riester-Modell (Wohnriester) ist in unsere Situation nicht optimal gewesen. Die Riester-Förderung ist dann an die ausschließlich selbst zu nutzende Immobilie gebunden und da wir nicht wissen ob wir in Zukunft einen Teil mal vermieten wollen haben wir uns u.a. deswegen dagegen entschieden. Habe die Entscheidung bis jetzt nicht bereut und die Riesterförderung können wir auch anders abschöpfen (Riester-Bausparvertrag mit dem wir in 10 Jahren den jetztigen Kredit beispielsweise ablösen können)

Gruß


anonym
beantwortet von Riesterexpertin am 12. August 2009 13:07
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Wohn-Riester ist auf jeden Fall für Dich interessant. Du kannst Wohn-Riester Zulagen direkt nutzen um Deinen Immobilienkredit zurückzuzahlen. Vorteil ist, Du bist dank Zulagen schneller mit dem Rückzahlen fertig und sparst Schuldzinsen. Jedoch aufpassen - Banken möchten die neue Wohn-Riester-Baufinanzierung nicht gerne anbieten, weil sie damit nicht mehr soviel verdienen. Also genau darauf bestehen oder am besten einen unabhängigen Wohn-Riestervergleich anfordern unter http://riester-wegweiser.de/grundsaetzliches/zulagen.html Durch Wohn-Riester kann Du heute schon die Zulagen und Steuervorteile nutzen die Riester bietet und mußt nicht erst bis zum Rentenalter waren. Dieser "Zinsvorteil" lohnt sich ganz besonders für Familien. Du würdest jährlich 603 € Zulagen bekommen zuzüglich je nach steuerlicher Situation bis zu 2100 € Steuervorteil jährlich. Also unbedingt Wohn-Riester einbauen in Deine Finanzierung!


anonym
beantwortet von Bassbanker am 1. August 2009 22:12
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Hallo, besser die Bank und dann auch z.B. einen guten (echten) Finanzberater aus ihrer Umgebung fragen, nach weiteren Möglichkeiten, z.B. anstelle von Tilgung NACHSPARMODELL mit Bausparvertrag. Vor allem bei dieser 50% Finanzierung sinnvoll. Am besten sprechen sie mit (möglichst) älteren seriösen und erfahrenen Finanzberatern von Schwäbisch Hall, da Finanzverbund mit VoBa und als weitere gute Möglichkeit mit einen Berater von BHW/Postbank, die bei so hohem EK sicher noch mehr Möglichkeiten sehen, aber bestehen sie auf einen langjährig tätigen Berater, lieber direkt BHW und mögl. keine reinen Postbänker! BHW wurde nur vor ca. 4-5 Jahren von der Postbank aufgekauft. Als weitere Bank wäre auch die Sparda Bank interessant. Also gleich Termine für Finanzierungs-vorschläge und Angebote ausmachen. Aus den schriftlichen Angeboten sollten immer Gesamt-Kosten und -Laufzeit, Tilgungszeitpunkte usw. hervorgehen, sonst Finger weg vom "Berater", gerne bin ich für weitere Fragen bereit. Vorsicht vor allen die sich mit Sachen, wie 30 Millionen-Topf o.ä. brüsten, habe in 30 Jahren Aussendienst auch noch nie von einer effektiven "Handy-Beratung" gehört?! Grüße K.H.R.


humoer
beantwortet von humoer am 1. August 2009 09:51
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Moin,

also – nur mal so – Ihr habt einen Kaufvertrag unterschrieben und noch keine Finanzierung? Klingt irgendwie merkwürdig... aber zu deiner Frage: die Riesterförderung mitzunehmen ist eine gute Idee. Mit Kind erhaltet ihr eine Förderung von max. 608 Euro plus ggf. Steuervorteil. Die Frage ist, wie man das Geld nutzt. Du kannst das in die Tilgung einfließen lassen. Das hat sicherlich den besten Effekt. Allerdings wäre meine Variante ehr die, dass ich das Geld in einen Sparplan mit Förderung einzahle und später, z.B. in 20 Jahren, in die Finanzierung mit einbeziehe. Das hat den Vorteil, dass wenn ihr das Haus mal verkaufen wollt/ verkaufen müsst, ihr die Förderung nicht zurückzahlen müsst. Das wäre der Fall, wenn die Förderung direkt in die Tilgung fließt. So könnt ihr dann immer noch entscheiden, das Geld in das Haus zu stecken oder doch lieber die Rente in Anspruch zu nehmen.

Wenn ihr mit den Eltern ins Haus zieht, werden die dann Mieter? Riester funktioniert für selbst genutztes Wohneigentum. Du siehst – es gibt ne Menge Fragen. Ich würde mich in keinem Fall allein auf die Volksbank verlassen, die haben noch keine zertifizierten Riesterdarlehen und wollen euch dann ehr eine Bausparfinanzierung aufdrängen. Ein unabhänigiger Berater macht da mehr Sinn. Viel Erfolg!


Mismid
beantwortet von Mismid am 31. Juli 2009 15:37
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4,5% ist nicht besonders toll, bei einer 50% Finanzierung! Also 4,2% muß man höchstens zahlen. Eine solche Finanzierung ist aber viel zu komplex als daß man sie hier ausdiskutieren könnte. Es gibt ja zig Varianten, je nach eurem Verdienst usw. Es ist ja auch die Frage ob ihr einmalige Sonderzahlungen leisten wollt, ob ihr noch in ein Bausparvertrag einzahlen wollt, der dann nach 10 Jahren die Fianzierung zu einem günstigerem Zinssatz ablöst und ihr dann damit auch unabhängig von einem bis dahin steigenden Zinssatz seid usw.. Wenn ihr Kinder habt, macht Riestervertrag evetuell schon Sinn, da ihr dann geringere monatliche Kosten habt.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 31. Juli 2009 15:43

beachtet auch, daß zu den Kosten fürs Haus noch Notar und Steuern fällig sind und ihr noch Geld für Renovierung, Einrichtung und Umzug benötigt! Den Vertrag zu unterschreiben, bevor die Finanzierung steht ist aber ziemlich riskant, auch wenn es bei euch keine Schwierigkeiten geben dürfte

Kommentar von Harryplotter am 31. Juli 2009 15:48

nein die finanzierung steht schon grundsätzlich. Meine Schwiegereltern hätten das auch alleine durchziehen können. Die zahlen oben sind nicht 100% real. So sachen wie baunebenkosten usw. haben wir natürlich im blick.

Kommentar von Harryplotter am 31. Juli 2009 15:47

Würden die 4,5% denn hinkommen, wenn wir noch zusaätzlich 30.000 für die Renovierung bräuchten? Lassen die mit sich handeln? Soll ich mir Sonderzahlungen zusichern lassen? Sind 1 % Tilgung zu wenig (mein Verdienst steigt vorraussichtlich erst in 1-2 Jahren und bis dahin wollte ich die Raten klein halten.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 31. Juli 2009 15:52

die Volksbanken haben ja keine feste Konditionen und können diese vor Ort selbst von Fall zu Fall entscheiden. Dein genannter Prozentsatz gilt meist bis 60% Beleihungswert. Dann würdet noch unter den 60% liegen, bis 250.000. Die Tilgungsrate hängt davon ab was ihr euch leisten könnt. Du mußt halt beachten, daß irgendwann eure Schwiegereltern wegfallen und ihr dann den Teil vermieten müßtet wenn ihr euch nicht die Gesamtrate leisten könnt


krabbe22
beantwortet von krabbe22 am 31. Juli 2009 15:31
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Ich würde mich auf jeden Fall bei weiteren Banken erkundigen. Es gibt auch Bankunabhängige Finanzberater, die mehrere Angebote machen können. Bei dem Riestergefördertem Darlehen muss man einrechnen das man es später nachträglich versteuern muss. Das macht die Sache kompliziert. Holt euch aber weitere Angebote rein, bereits 0,1% Zinsen weniger können über die gesamte Laufzeit mehrere 1000 Euro ausmachen.

Kommentar von Harryplotter am 31. Juli 2009 15:43

das mit den Steuerzahlung im nachhinein ist mir bewusst. Wenn man sich im internet jedoch über wohnriester erkundigt, wird es in den meisten Fällen als sinnvolle Alternative genannt. Nur irgendwie ist unsere Kredittante bei der Volksbank da nicht so richtig drauf eingegangen bzw. scheint dieses Modell nicht zu kennen. Sie hat mir dann was zum Thema Bauspardarlehen gesagt, welches ich bei der Bausparkasse (ich denke Schw. Hall) abschließen könnte.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 31. Juli 2009 15:54

Wohnriester geht immer über einen Bausparvertrag

Kommentar von Harryplotter am 31. Juli 2009 16:27

Hi, aber was ist dann ein Riesterdarlehen? Ich dachte das wäre ein "normaler" Kredit mit Zinssatz XX, der staatliche Riester-Förderung zulässt(also zertifiert ist). Hat das was mit Bausparen zu tun?


snoopy1974
beantwortet von snoopy1974 am 31. Juli 2009 15:29
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guck mal unter Baugeldvergleich.de. Ich würde nichts abtreten, das ist nicht gut, falls mal was schiefgeht. Riestern würde ich nicht, da du dann ja später nichts davon hast. Ich würde über normale Bank finanzieren, und 4,5 % ist eigentlich nicht schlecht. Wir haben Anfang des Jahres noch mit 4,9 effektiv abgeschlossen.Informier dich mal unter oben genannter Internetadresse! Viel Erfolg. Du bist dir aber schon im klaren, was es bedeutet, mit (Schwieger) - eltern unter einem Dach zu leben, oder???

Kommentar von Harryplotter am 31. Juli 2009 15:38

Hi und danke erstmal!

Was meinst mit Abtreten? Ist aber auch nicht so wichtig denke ich. Aber wieso ist Riestern um die Tilgunsleistung zu erhöhen nicht gut? Sinn ist doch, dass ich am Ende schneller "umsonst" wohne. Im Grunde stellt sich doch nur die Frage, ob ich schneller den Kredit abzahle, oder mir nebenbei eine Zusatzrente anspare (je nach Riester-Fortm). Wie gesagt ich bin ein Blindes Huhn und wurde in der Vergangenheit von so vielen Finanzmarktprodukten erschlagen, dass ich gar nicht weiß "was man so nimmt". Nicht das ich mich später ärgere...

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 31. Juli 2009 15:41

Anfang des Jahres noch 4,9%? Dann habt ihr aber keinen guten Deal gemacht, da damals die Darlehenszinsen noch niedriger waren!

Kommentar von Simple_avatar1smallsnoopy1974 am 31. Juli 2009 23:55

Ende 2008 war der Zinsatz über 5,3 %. Wir haben 4,7 % nominal. Das ist, finde ich, nicht schlecht, oder?


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