Frage von althausg,

Grundstückseinfriedung gepachtetes Grundstück

Hallo, habe eine Frage.

Wir haben die Option, von unserem Nachbarn 60 qm zuzupachten.

Folgende Punkte:

  1. Können wir, da wir eine Grundstückseinfriedung errichten wollen, vom Nachbarn die anteilige Übernahme der Kosten der Grundstückseinfriedung gem. Nachbarrecht NRW verlangen?

  2. Das angrenzende Grundstück liegt ca. 0,4 - 0,5 m höher als unser. Bei Starkregen ergießt sich regelmäßig eine Flutwelle, die über das Grundstück des Nachbarn fließt, in unseren Garten und bedroht unser Haus. Er hat versiegelte Flächen und das Wasser - es sammelt sich auf einer Straße außerhalb seines Grundstücks - fließt über sein Grundstück und dann auf unser Grundstück. Als Lösung könnten wir eine Mauer aus L- Steine errichten, auf der Grenze zwischen zugepachtetem Grundstück und seinem selbst genutzten Grundstücksteil. Er hat der Errichtung dieser Mauer grds. zugestimmt, verweigert jedoch die anteilige Übernahme der Kosten. Wie ist die Rechtslage, was die Aufteilung der Kosten anbelangt?

  3. Wem gehört dann die Mauer, da sie ja auf dem zugepachteten Grundstück steht? Wer muß sie im Zweifel beseitigen, wenn der Pachtvertrag gekündigt werden sollte? Der Vertrag würde über 5 oder 10 Jahre laufen.

Freue mich über Eure Einschätzung bzw. Bewertung.

Danke!!

Antwort von Kreidler51,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du musst fest legen was nach dem Pachtvertrag mit der Mauer geschehen soll. Am besten schenkst du sie ihm oder Option auf Verlängerung des Pachtvertrages. Im schlimmsten Fall muss du sie abbauen. Beteiligen muss er sich nicht du willst ja die Mauer.

Kommentar von althausg,

Ja danke! Guter Tip!

Bleiben noch die Fragen:

  1. Können wir, da wir eine Grundstückseinfriedung auf dem gepachteten Grundstück errichten wollen, vom Nachbarn die anteilige Übernahme der Kosten der Grundstückseinfriedung, wir denken an eine ca. 0,8 m hohe Mauer aus L-Steinen (s.u.) gem. Nachbarrecht NRW verlangen?

  2. Das angrenzende Grundstück liegt ca. 0,4 - 0,5 m höher als unser. Bei Starkregen ergießt sich regelmäßig eine Flutwelle, die über das Grundstück des Nachbarn fließt, in unseren Garten und bedroht unser Haus. Er hat versiegelte Flächen und das Wasser - es sammelt sich auf einer Straße außerhalb seines Grundstücks - fließt über sein Grundstück und dann auf unser Grundstück. Als Lösung könnten wir eine Mauer aus L- Steine errichten, auf der Grenze zwischen zugepachtetem Grundstück und seinem selbst genutzten Grundstücksteil. Er hat der Errichtung dieser Mauer grds. zugestimmt, verweigert jedoch die anteilige Übernahme der Kosten. Wie ist die Rechtslage, was die Aufteilung der Kosten anbelangt?

Kommentar von Kreidler51,

Nein ich glaube nicht dann musst du klagen denn freiwillig wird er nicht bezahlen. denn ihn stört es ja nicht.

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