Frage von gestressthoch10, 29

Grundstücksabkauf eines Grundstücks mit Erbbaurecht aus Gemeindebesitz und darauf errichtetem Gebäude (gewerblich). Was muss man da beachten?

Eine GmbH hat ein Erbbaurecht (gewerblich - Laufzeit 50 Jahre) gekauft und das auf dem Grundstück stehende Gebäude saniert. Grundstückseigentümer ist die Gemeinde.

Die Gemeinde ist bereit, das Grundstück zu verkaufen. Für den Erbbauberechtigten, also die GmbH, ändert sich wahrscheinlich nichts, außer dass sie die Erbpacht in Zukunft an den Kaufinteressenten, bzw. dann neuen Eigentümer und nicht mehr an die Gemeinde bezahlen muss.

Die aktuell Erbbauberechtigte GmbH könnte, aufgrund von Streitigkeiten unter den Gesellschaftern, zur Auflösung eine Insolvenz anstreben.

Sollte dies der Fall sein, und das Grundstück ist bereits an den neuen Besitzer übergegangen, fällt das Gebäude dann ja nicht mehr der Gemeinde zu beim Heimfall, sondern dem Kaufinteressenten, bzw. dann neuen Besitzer und er muss die bisherigen Erbbauberechtigten entschädigen. Stimmt das so? Oder läuft die Entschädigung direkt über den Insolvenzverwalter? Muss der neue Besitzer des Grundstücks dann im Rahmen der Insolvenz das Gebäude erwerben, oder kann er mit entscheiden, wer von den Kaufinteressenten bei der Verwertung des Gebäudes, den Zuschlag bekommt?

Kann die Gemeinde hier im Vorfeld, in Hinblick auf eine mögliche Insolvenz des Erbbauberechtigten. für ein Grundstück, das ca. 100000€ Wert ist, zusätzlich zum Kaufpreis, vom Kaufinteressenten eine Bürgschaft bis 500000€ verlangen, wenn ja, wofür?

Antwort
von Jersinia, 22

Willst Du das nicht lieber mit Deinen Klassenkameraden besprechen?

Kommentar von gestressthoch10 ,

Das ist keine Schulaufgabe... 
Ich hätte gerne ernst gemeinte Antworten


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