Frage von dellarue, 46

Grundstück übertrag nach Trennung => erneut (2mal) Steuern zahlen?

Hi, meine Ex-Freundin und ich haben vor 12 Monaten ein Grundtsück (unbebaut) gekauft zum Anteil 40% Sie und 60% Ich, welches komplett finanziert wurde.

Nach der Trennung soll ich die 40% vom Grundstück (ca. 50 T€) übernehmen, sowie auch die 40% der Kreditschuld, dafür muss ich Ihr faktisch nichts zahlen, ich übernehme ja die Schulden.

Fällt jetzt erneut Grundwerberssteuern für die 40% an die ich ja quasi bekomme, obwohl meien Ex ja vor 12 Monaten bereits die Steuern bezahlt hat. Laut Notar sollen wir sogar den Wert der 40% des Grundstückes angeben (damals 50T€). Macht dass Sinn den zu reduzieren bzw. mus smann dann statt grunderwerb Schenkungssteuern zahlen? Wobei das ja auch kein Sinn macht, es ist ja komplett finanziert!

Hat jemand Erfahrung gemacht?

VG Rene

Antwort
von kabbes69, 32

Einen Wert des Grundstückes solltet ihr auf jeden Fall angeben, sonst schätzt das Finanzamt. Der Wert muss auch einigermaßen realistisch sein. Du kannst mal versuchen nach Bodenrichtwert für dein Land/Gemeinde zu googeln, vielleicht findest du einen Wert den du anwenden kannst. 

Und Google mal nach GNotKg, Anlage 2, nach dem Wert rechnet auch der Notar seine Gebühren ab, in dem Bereich steigt der Wert in 3000 er Schritten. Inwieweit die übernommene Grundschuld als Minderung der Gegenleistung vom Finanzamt bei der Berechnung der Grunderwerbsteuer bewertet wird, weiß ich nicht, das sollte aber der Notar wissen. 

Und Schenkungssteuer fällt mW nur an, wenn ihr den Vertrag beimNotar nicht als Kaufvertrag sondern als Schenkung betitelt. 

Antwort
von lesterb42, 25

Beim Kauf mit deiner Freundin hast du 60 % Grunderwerbsteuer gezahlt und zahlst nun nochmal 40 %, gesammt also 100 %. Doppelt ist da nichts. Die Übernahme des Kredits ist eine Frage der Finanzierung, die bei der Grunderwerbsteuer keine Rolle spielt.

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