Frage von RenHanz, 51

Grundstück in der Ehe verkaufen?

Hallo Liebe Gemeinde, Ich habe vor der Ehe ein Grundstück erworben also ein Garten wo ich pacht an die stadt bzw nur Steuern zahlen mus.Nun will ich es gerne wieder verkaufen da ich kaum noch zeit durch meinen neuen Job habe.ich stehe auch als Eigentümer alleine im Vertrag drin.Will es jetzt verkaufen und würde gern wissen ob das geld was ich bekommen werde dann uns beiden gehört oder ob es mir gehört da ich es ja vor der ehe allein gekauft habe.

Antwort
von schelm1, 16

Sofern Sie Pacht zahlen, dürfte es sich kaum um "Ihr" Grundstück, sondern vielmehr um einen Pachtvertrag über die Nutzung eiens stätischen Grundstücks handeln.

Folglich können Sie auch nicht das Grundstück verkaufen, sondern allenfalls in Abstimmung mit dem Verpächgteer einen neuen Pächter suchen, der bereit wäre, Ihnen für die Abtretung des Pachtvertrages nebst evtl. dort vorhandnen aufbauten, wie Garten- oder Gerätehaus etwas zu zahlen.

In solchem Falle liegt keine Verfügung über Vermögen im Ganzen vor und die Bestimmungen des §1365 BGB ziehen da nicht.

Als guter Ehegatte könnten Sie ja Ihrer bessere Hälfte am Übererlös mit
einem Halbanteil beglücken.

Antwort
von TrudiMeier, 21

Angenommen das Grundstück hatte einen Wert von 1000 € als du es vor der Ehe gekauft hast. Somit bleibt das Grundstück auch während der Ehe allein deins. Verkaufst du es nun und es hat einen Wert von 1500 €, zählen die 500 € die du mehr erwirtschaftet hast zum Zugewinn. Hiervon hat sie im Falle einer Scheidung Anspruch auf die Hälfte. Vorausgesetzt ihr lebt in einer Zugewinngemeinschaft.

Antwort
von RenHanz, 7

es ist also mein grundstück und die darauf befindliche gebäude gehören auch mir..

deswegen frage ich ja wie es ist wenn ich es verkaufen möchte,also wenn ich es jetzt verkaufe mus ich das geld dann in die ehe mit einbringen bzw gehört das geld uns beiden?

oder wenn ich es behalte und es doch mal irgendwann zur scheidung kommt welchen anspruch hat dann meine frau darauf?

Antwort
von RenHanz, 14

Frage 1:

also mus ich das geld teilen was ich bekomme aus dem verkauf obwohl es vor der ehe nur von mir gekauft wurde?

wollte das geld eigentlich aufs sparbuch machen wenn mal was passiert oder für die altersvorsorge,,,momentaner verkaufspreis beträgt knapp 20tsd euro,bezahlt habe ich nicht mal 1000 euro da ich es von einer bekannten bekommen habe vor einiger zeit..

ich dachte da ich es vor der ehe erworben habe und alleine im kaufvertrag drin steh gehört das geld auch mir.

Frage 2:

und wenn ich es nicht verkaufe und es behalte, wie ist es dann bei einer scheidung,,bekommt sie dann auch die hälfte oder ist es dann noch mein alleiniges grundstück?

Kommentar von schelm1 ,

Klären Sie erst einmal, wer tatsächlich Grundstückseigentümer ist! Lose Aufbauten dürfen Sie mit nach Hause nehnmen! Fest mit dem Grund und Boden verbundene Gebäude sind hingegen Eigentum des Verpächters über das Sei keinerlei Verfügungsrecht besitzen!

Finden Sie einen Nachpächter, der die Aufbauten nutzen möchte, könnte der Ihnen eine Abstandszahlung anbieten; muß er aber nicht, wenn die Stadt ihm das Grundstück verpachtet!

Antwort
von DerGeodaet, 1

Hallo,

Euch beiden gehört der Betrag der sich ergibt aus dem Verkaufspreis minus dem damaligen Kaufpreis (also der Zugewinn). Was du vor der Ehe hattest bleibt dir erhalten.

Antwort
von Meli6991, 22

natürlich kannst du Teilen

Antwort
von Cougar99, 31

Klarerweise gehört das Geld nur dir alleine.

Kommentar von Dave0000 ,

Bist du da sicher ?
Im Scheidungsfall bestimmt
Aber während der Ehe hat sie doch genauso recht das Geld auszugeben oder irre ich da tatsächlich ?

Kommentar von TrudiMeier ,

Nein. Wenn du glaubst, dir davon einen Ferrari kaufen zu müssen, dann kannst du das tun. Es ändert aber nichts daran, dass sie im Falle einer Scheidung Anspruch auf die Hälfte des Zugewinns hat.

Kommentar von schelm1 ,

Nach der Schilderung des Fragestellers scheint der hier einige User auf den "Holzweg" gelockt zu haben!

Hier scheint es sich weniger um eine Grundstückseigentum zu handeln,sondern einen städtischen Schrebergarten, den er lediglich gepachtet hat.

Ob er überhaupt und was er für dort befindliche lose Aufbauten erhält, kann man so nicht beurteilen!

Kommentar von RenHanz ,

nein es ist kein schrebergarten,,es sind grundstücke die teilweise von der stadt damals verkauft wurden bzw von den leuten die sie vorher hatte,ein nachbar hat zum beispiel es von der stadt gekauft und zahlte dafür 3000 euro für 400qm und bezaht nur steuern an die stadt,vor mir hatte es meine bekannte von der ich es bekommen habe,und ich habe ein kaufvertrag über die Laube fest gebaut aus stein,Dort steht auch drin: Der kaufgegestand ist eigentum des verkäufers.Er ist nicht mit rechten dritter belastet.:und von der stadt habe ich bzw vom finanzamt den steuer bescheid bekommen,,also gehört mir das grundstück und die darauf verbauten gebäude und ich zahle nur steuen,ich habe ja auch ein kaufvertrag und kein pachtvertrag und auch ein steuer bescheid und kein pachtvertrag bescheid vom finanzamt bekommen..

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