Frage von xiy77864, 44

Grundsicherung Umzug ( Schwerbehinderung )?

hallo liebe gute frage community,

ich werde nun bald 21 jahre alt und ich habe vor von meiner mutter ( alleinerziehen ) wegzuziehen. allerdings ist es so das ich an einer unheilbaren krankheit leide und ich eine 24 stunden betreung benötige. ich beziehe momentan grundsicherung und ich werde auch nie in der lage sein zu arbeiten. der standortwechsel hätte keinerlei nutzen außer das ich weg von "mama" komme. meine frage wäre nun welche stellen ich kontaktieren muss, ob ich eventuell zuschüsse beantragen kann und inwieweit eine 24 stunden betreeung durchsetzbar ist. zudem wüsste ich gerne ob sowas so leicht durchsetzbar ist, oder ob ich ohne wirklichen nutzen es schwer haben werde sowas durchzubekommen.

Antwort
von fsjhilfe, 35

Bezieht deine Mutter auch Gelder?
Soll es eine eigene Wohnung sein oder ein Platz in einer Pflegeeinrichtung?
Ich denke nicht, dass du Hilfe bekommst vom Staat, wenn du dich nicht selbst finanzieren kannst.
Wenn deine Familie das alles zahlt ist es natürlich kein Problem.

Kommentar von wilees ,

Ich finde es immer wieder schade, wenn Menschen irgendwelche Aussagen treffen, die absolut keine Ahnung haben.

Befasse Dich einmal mit persönlicher Assistenz.

Kommentar von user8787 ,

PA ist leider eine sehr schwieriges Thema. 
Die Persönliche Assistenz dreht die traditionellen Machtverhältnisse zwischen professionellen Helferinnen und Helfern und Menschen mit Beeinträchtigung um. Deshalb müssen sie sich die Assistenten gegen viele Widerstände oft hart erkämpfen.Für die Betroffenen bedeutet das lange Wartezeiten und immer öfter auch gerichtliche Auseinandersetzungen. Ohne eigene finanzielle Mittel ist das nur sehr schwer zu realisieren. 

@xiy77864...du solltest dir mehrere Optionen ansehen, gut finde ich z.B. auch das betreute Wohnen. Hier gibt es unterschiedliche Konzepte. 

- Wohngruppen

- eine eigene Wohnung in der Einrichtung inklus. Betreuung 

Kommentar von fsjhilfe ,

Ich habe nicht gesagt das es garantiert unmöglich ist, nur das es von vielen Faktoren abhängig sein kann, die hier nicht erläutert werden. Hier geht es ja nicht nur um die Betreuung und Pflege, die ihr bei Bedarf natürlich zusteht, sondern auch um eine Wohnung oder einen Platz in einer Einrichtung. Diesbezüglich habe ich nachgefragt, mehr nicht. Vermutlich dürfte es leichter sein einen Platz in einem Wohnheim oder einer Pflegeeinrichtung zu bekommen, als eine eigene Wohnung und eine Pflegerin.

Antwort
von SiViHa72, 18

ich habe eionen entfernten bekannten,d er hat das noch mit 40 endlich durchgezogen.

Ich meine es gab auch Unterstützung dafür.

Er kriegte dann einen Platz in einem Heim..d as doofe war in seinem Fall, er nadete in einem mehr oder weniger Altenheim, wo er dann kreuzunglücklich war, weil er so keinen Ansprechpartner hatte. Ei gemeinsamer Kumpel wollte ihm helfen, dass er woanders hinkommt, aber derjenige war dann so gefrustet und Mutter nervte immerw eiter, bei ihr wär das ja alles nicht.. da ist er wieder zurück.

Und hat, da seine Ma uns alle unmöglich fand, leider auch den Kontakt zu uns abgebrochen (wir haben alle MS, kennen uns darüber).

Ich will Dir also sagen: es ist wohl nicht einfach, aber- es ist machbar!

Und so gut zu verstehen, irgendwann möchte man "raus" aus Mamas Dunstkreis, so lieb sie es auch meinen mag.

Ich drück Dir ganz doll die Daumen!

Kannst Du vielleicht mal einen Deiner Ärzte fragen? Oder Pfarrer oder so, die wissen auch oft schon mehr.

Antwort
von wilees, 17

Wo lebst Du - Großstadt - oder wo ? In welchem Kreis?

Kommentar von wilees ,

Hier dürftest Du schon einmal diverse Ansatzpunkte zu weiteren Recherchen finden:

Wie bekomme ich persönliche Assistenz und wer bezahlt diese ...

https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/.../faqbehinderung/61921

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