Grundsicherung für behinderte Menschen?

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4 Antworten

Kapodaster und reblaus haben recht. Wichtig ist in dem Zusammenhang noch, dass die Eltern auf keinen Fall das Kindergeld, das sie weiterhin erhalten, direkt an das Kind auszahlen. Das würde dann nämlich sofort in voller Höhe auf die Grundsicherung angerechnet. Viel besser ist es, wenn die Eltern ihrem Kind mit diesem Geld Dinge finanzieren, die über das reine Existenzminimum hinausgehen. Also z.B Urlaub, Kino, Theater, Restaurantbesuche usw.

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Wenn ein behinderter Mensch Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit bekommt, werden die Eltern nur dann zu Unterstützungszahlungen herangezogen, wenn sie ein Jahreseinkommen von mehr als 100 000 € haben. Das Vermögen der Eltern wird überhaupt nicht herangezogen. Selbstverständlich kann das erwachsene behinderte Kind auch in eine eigene Wohnung ziehen, wenn diese von der Größe und den Kosten her angemessen ist.

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Entscheidend ist, ob das Kind als dauerhaft erwerbsgemindert eingestuft ist oder nur als befristet.

Gruß aus Berlin, Gerd

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