Wir haben durch Gerüchte von einer eventuellen Alkohlkrankheit eines/r Grundschullehrer/in erfahren. Nun haben wir länger das ganze Beobachtet und fühlen uns bestätigt. Haben das dem Schulamt gemeldet, doch die machen nix. Was können wir noch machen?

Wer definiert denn bitte, was Alkoholkrankheit ist?
Die Gerüchteküche? Wie schnell wird ein Mensch fertig gemacht?
Wenn du nicht ganz klare Beweise hast, lass die Finger davon!

Einen bloßen Verdacht dem Schulamt zu melden, finde ich schon krass. Ich hatte vor Jahren auch so eine Rufmordkampagne gegen mich laufen(damals lag es an einem Mundwasser), konnte sie aber mit viel Anstrengung stoppen. Einen Verdacht auszusprechen und jemanden damit fertig zu machen ist einfach. Wenn sich das ganze als Fehler herausstellt, wer hilft dem Betroffenen dann? Bei mir hat sich bis heute niemand entschuldigt.
vollimleben am 1. Februar 2008 21:20 Das finde ich auch!Wie schnell ist der Ruf ruiniert!Finde ich auf keinen Fall korrekt so ein verhalten!
zunächst wäre es sinnvoller gewesen, sich mit dem Elternbeirat der Schule zu beraten, dann mit diesem und dem Schulleiter.
Der Schulleiter (sofern er seine Bezeichnung verdient) wird dann gemeinsam mit dem Elternbeirat Wege finden, sowohl der Lehrkraft wie auch den Schülern zu helfen.
Ein Mensch (auch Lehrkräfte sind Menschen) mit Prblemen braucht zunächst Hilfe, Schulamtsmeldung riecht gleich nach Anzeige.
Der Weg ist eigentlich richtig, doch nicht immer machbar. Wenn Elterpflegschaft kein Problem sieht, wird das abgeschmettert
Dann hätte ich eserstmal auf eigene Faust (bildlich gesprochen, nicht zuschlagen!) bem Schulleiter versucht. Sorry, bin ehemaliger Lehrer, und wir hatten an der Schule das Problem mit einem Kollegen. Der war bei den Schülern sehr beliebt, und sie haben auf ihn gehört, obwohl sie es wussten! Erst wenn Elternbeirat UND Schulleiter nicht ansprechbar sind, ist das Schulamt der letzte Ausweg.

Die einzige Chance wäre, mit der betroffenen Person vertrauensvoll zu reden (ohne Schulleitung oder gar Schulamt), damit sie ihre Situation selbst einsieht. Ohne eigene Einsicht kann sich die Person selbst nicht helfen. Und dass sie sich selbst hilft und helfen lassen will, ist die Grundvoraussetzung für eine Änderung. Insofern ist die Meldung beim Schulamt schon recht negativ dafür, dass Vertrauen gebildet wird (die Rückmeldung des Schulamts war da sehr richtig). Wie soll die Person sich denn jetzt ändern, ohne "ihr Gesicht zu verlieren"?

Frag sie doch eifach mal:was benutzen sie für ein Parfüm?Sie wird dir irgendwas antworten worauf du immer Sagen kannst:ich habe nur gefragt weil das so stark nach Alkohol duftet,Glaub mir wenn deine Vermutung stimmt,versteht sie den Wink mit dem Zaunpfahl!

Traurig wie es nun einmal ist... Man hört es immer wieder... Ich kenne es persönlich bei Kollegen und auch bei vielen anderen Berufen... Mittlerweile glaube ich... man macht es schon zur Normalität ! Ich bin auch immer wieder fassungslos ! Besonders , wenn es stupide Menschen sind, die seit über 10 Jahren keine Hilfe annehmen... Wenn der Chef - wie bei uns toleriert... Wat schallt ?! Will man selbst der Ankreider sein ??? sehr, sehr schwierig ( ??? )

''Haben das dem Schulamt gemeldet, doch die machen nix.''
Woraus schlussfolgerst du das?
Naja, es kam nur der Rat mit der Schulleitung das Gespräch zu suchen, wo aber von den Eltern kein Vertrauen ist
bitmap am 2. Februar 2008 16:26 Na und? Dann teilt man das dem Schulamt mit ... und zwar mit nachvollziehbarer Begründung, weswegen kein Vertrauen da ist. Hab jetzt nicht alles gelesen, aber kann es sein, dass ihr einfach die Schulleitung ''übergangen'' habt?

Hm...wie äusserst sich denn seine "Alkoholkrankheit"?
PS: Würde mich viel mehr vor "Schöntuern" und "Denunzianten" fürchten. :-|

Ihr könnt die Kinder auf einer anderen Grundschule anmelden oder dieses in Aussicht stellen oder geht das nicht? Das ist natürlich immer mit deutlicher Drittwirkung.
Kann denn nicht - besser - vorher mal einer von Euch Eltern mit der betroffenen Person sprechen? Die weiß vielleicht gar nicht, wie er aus diesem Problem herauskommen kann (trotz mehrfachem Bemühen). Ihr habt hier nicht gesagt, daß die Lehrperson als Pädagoge unfähig oder so ist. Es wäre doch am besten, wenn Euch allen geholfen würde (und nicht nur nach dem Motto: "Lehrer weg").
Einwandfreie Antwort und den 12. Daumen für Dich.