Frage von Uwehessel, 197

Grundschule schafft es nicht eine Klasse mit 5 Jungs u. 10 Mädchen zu bändigen, was tun?

In unserer Grundschule ist eine 2. KLASSE mit 10 Mädchen und 5 Jungs. Die Mädchen sind alle unauffällig aber die Eltern der Jungs müssen sich quasi die Türklinke vom Direktor in die Hand geben. Jetzt ist neulich ein Schüler wieder durchgedreht so das die Klassenlehrerin die restlichen Mitschüler durch den Notausgang evakuierte. Um den Schüler musste sich der Malteser /Krankenwagen kümmern. Ich denke das daß jetzt die Regel wird, da meiner meinung nach die Lehrkräfte einfach nicht wissen was sie tun/tun könnten / oder vieleicht besser vorher mal hätten machen sollen. Die Lehrer sagen einfach die Schüler haben starke Probleme im Privaten ausserschulichem Bereich, damit sind sie raus . Ich kenne alle Schüler der Klasse bis auf zwei zugezogene Mädels seit dem Kindergarten und auch Privat, hatte auch schon einen Großteil als Spielverabredung für meine Kinder hier Zuhause. Und kann nur sagen "mormale Kinder "die sich mal kabeln die auch mal eine Ansage brauchen natürlich würde ich mit der Ansage nicht zu lange warten sonst schaukelt es sich sicherlich hoch. Die Schüler haben in der ersten Klasse kurz nach dem Halbjahr ihre Klassenlererin die wirklich gut war krankheitsbedingt verabschieden müssen. Darauf folgte ein Sturm von Vertretungsstunden malen mit geöffneter Tür Lehrer ist nebenan so in der Richtung. Und nun haben sie seit 6 Monaten eine Vertretungs Lehrerin (keine eigenen Kinder keine erfahrung sehr jung )die eigentlich Gynasial lehrerin anstrebte und nun als erste Klasse eine zweite Klasse bekam und das anscheinend nicht richtig umgesetzt bekommt. Ich möchte hier nicht gegen die Schule Lehrer Direktor hätzen ich würde gerne Lösungen ausarbeiten. Oder wege die man gehen kann um den Schülern zu helfen ohne darauf zu warten das sie ausflippen die Schule Evakuiert werden muss und der Krankenwagen /Malteser anrückt weil ein 8 Jahre junges Kind nicht verstanden wird oder bei Zeit geholfen bekommt. Ich kann natürlich nicht hinter die Mauern sehen aber wie gesagt wir sind auf dem Dorf die Eltern und Kinder kenne ich und kommen auch eher aus der guten Mittelschicht sind unauffällig. ... ich sehe das Problem in Kreis der Schule.

Antwort
von blackforestlady, 100

Erziehung fängt bei den Eltern zu Hause an und nicht die Schule oder im Kindergarten statt. Scheint immer noch ein Irrglaube zu sein, dass die Schule bzw. der Kindergarten dafür zuständig bzw. verantwortlich sind. Eltern sollten mal nachsitzen, damit sie lernen was Anstand und Respekt bedeutet.Vielleicht auch mal zu Hause sein, wenn Tochter oder Sohn nach Hause kommen. Kinder wollen sich unterhalten und ihre Probleme bereden, geht ja nicht, weil Eltern nicht da sind. Stattdessen werden die Problem im Internet mit wildfremden Leuten beredet. - Wer rennt denn für jede Kleinigkeit zum Rektor wenn es wieder mal um Noten geht oder gar vermeintliches Mobbing durch den Lehrer stattfindet, weil der Lehrer mal wieder die Wahrheit sagt. Oder die wegnahmen des Handys während des Schulunterrichtes der angeblichen so braven Tochter oder des angeblichen so braven Sohnes, dass die Eltern es holen müssen. Es sind die Eltern, weil die nie wissen was ihre lieben Kinder, den ganzen Tag so machen.

Kommentar von Uwehessel ,

Oh je da sind sie bei uns aber auf dem ganz falschen Dampfer.

Also bei uns im Dorf ist meist die Mutter Zuhause wir Väter unternehmen mit den Kindern auch sehr viel.

Und wie gesagt das Problem Tritt nur in der Schule auf .

Die Eltern waren schon bei Kinder Ärzten.... 

Gehen mit den Kindern an getrennten Tagen zur Psychomotorrig. 

Und ich finde ein ganz kleines bischen Freizeit haben sich die Kinder auch verdient. Sich einfach mal mit Barbie und Kenn oder einem Matchbox Auto ins Zimmer setzen oder einfach im Dreck/ Sand spielen und mal Kind sein!

Antwort
von Steffile, 74

Es kann sein, dass die Lehrkraefte ein Teil des Problems sind, aber sicher nicht nur. Wie du schon sagst, die Maedchen sind ja unauffaellig. Und von Seiten der Schule die Sache als ausserschulisches Problem abzuwaelzen geht gar nicht.

Meine Tochter ist jetzt in der 4ten und in ihrer Klasse (22 Kinder) fing ein aehnliches Problem Ende der 2ten Klasse an: zwei Jungs flippten aus und zogen noch andere mit sich, sie schlugen die Lehrerinnen, einer warf Stuhle und Tische. Die Schule bemuehte sich mit Klassenlehrerinnen, Sozialarbeiterin und Schulpsychologin, und es dauerte ueber ein Jahr bis die Sache ausgearbeitet war. 

Ich bin zwar mit der Mutter eines der "Problem"kinder befreundet, kenne aber nicht die genauen Details der "Therapie". Auch hier sind alles ganz normative Familien, suesse Kinder wenn sie zu uns zu Besuch kommen, aber in der Gruppe waren sie schon gefaehrlich. Was ich damit sagen will: es kann durchaus sein, dass Probleme existieren, deren du dir nicht bewusst bist, und die nicht von einem auf den anderen Tag geloest werden koennen.


Antwort
von Uwehessel, 93

Der Schulpsychologischedienst wurde schon vor zwei Wochen informiert und wollten sich diese Sache eigentlich wegen einem anderen Schüler absehen. Aber der Direktor hat den Dienst ab bestellt da er keine Notwendigkeit in der Schule sieht da ja die Kinder Zuhause die Probleme haben.

Wir wollen uns jetzt alle Eltern der Klasse zusammen setzen und darüber sprechen und sehen das wir alle sn einem Strang und in die selbe Richtung ziehen 

Antwort
von grisu2101, 76

Ich sehe das Problem nicht nur in der Schule, sondern zu 90% bei den besagten Kindern. So etwas hätten wir uns niemals erlauben dürfen als Kind, wenn da die Eltern hätten antreten müssen beim Rektor, dann hätte das Zuhause dermassen (voraussehbare) Folgen gehabt, dass es maximal 1 Mal vorgekommen wäre ! Hier die Schule verantwortlich machen zu wollen ist meiner Meinung nach grundverkehrt, denn die Kinder müssen wissen und begreifen, dass dort der "Chef" vorne sitzt.

Was sich die Kinder heute herausnehmen (dürfen) ist schon einfach unglaublich, noch unglaublicher finde ich, dass manche Erwachsene da noch mit Verständnis reagieren. (Soll kein Vorwurf gegen Dich sein, aber so etwas gibt es.)

Schon wenn ich höre, wie viele Kinder angeblich "hyperaktiv" oder "ADS" behaftet sein sollen.... da hört der Spaß bei mir auf.


Kommentar von Uwehessel ,

Das sehe ich genau so aber der Chef sollte halt auch einer sein.

Die Eltern haben den Kindern das mit allen möglichen Konsequenzen versucht bei zu bringen aber in der Klasse eskaliert die Situation.

Der Direktor empfiehlt den Eltern mitlerweile Ärzte die mittel verschreiben um die Kinder ruhig zu bekommen. Das mag bei manchen fällen ja ok sein aber bei diesen nicht. DIE KINDER GEHEN ZUR FEUERWEHR OHNE DIESE PROBLEME SIE GEHEN ZUM FUßBALL. ...  nur in der Schule ist immer wieder Terror.

Kommentar von grisu2101 ,

Die Eltern haben versucht..... lachhaft, haben ihre Kids nicht unter Kontrolle, das ist mal Fakt !  Und der Direktor empfiehlt so etwas wie "Mittel verschreiben" ???? Ist der Arzt ? Das ist ja unglaublich......

Da sind wir wieder bei "Hyperaktiv" etc.... Ruhigstellen..... Am besten am Propofol-Tropf, oder wie ?  Wie tief ist man dort nur gesunken ? Ich würde mein Kind da nicht hinschicken !

Antwort
von Abuterfas, 77

Guten Morgen!

Wie hier schon geschrieben wurde, muss sich die Elternschaft zusammen mit der Schule das Problem angehen.

Ich kenne weder die Eltern, Kinder oder die Schule, aber ein Problem der heutigen Zeit tritt immer häufiger auf: Die Verantwortung für die Erziehung wird immer häufiger auf die Schule abgewälzt. Je nach Schule oder Kreis/Land ist die Lehrerschaft unterbesetzt, es wird am falschen Ende gespart. Weiterhin gibt es einen Satz, den man gerne bei Hundebesitzern hört: "Das hat er noch nie getan!" und "Normalerweise ist er ein ganz lieber/ruhiger!".

Auch die Eltern stehen in der Pflicht zeitnah ein "Fehlverhalten" ihres Kindes (wo auch immer geschehen) zu erörtern, besprechen und ggf. zu sanktionieren. Alle müssen da am gleichen Strang ziehen.

Gruß

Kommentar von Uwehessel ,

Die Eltern setzen sich  mitlerweile nach einem Vorfall mit dem Kind hin und schreiben den ganzen ablauf 1- letzte Stunde auf welcher Lehrer was ist passiert wer war dabei welcher Lehrer was wurde unternommen wo warst du was hast du gemacht und letztendlich auch die von den Eltern gewünschte lösung/ Reaktion/ verhalten . Das tut  mir so leid für die Kinder 1. Blöder Tag in der Schule 2. Hausaufgaben 3. Alles nochmal durchkauen 4. Vueleicht noch eine oder zwei Stunden Freizeit. 

Und da kommen noch Arzt und Schulbesuche dazu

Das ist doch Traurig

Antwort
von reginarumbach, 98

das kann gut sein, dass die schule da nicht die richtige vertretungslehrerin am start hat, aber da sollten sich die eltern dieser schüler da zusammentun und bei der direktorin vorsprechen und so druck ausüben. das hilft immer noch am besten und dann passiert auch richtig was. wenn da jeder vor sich hinwurschtelt, gehts gerade so weiter wie es ist.

Kommentar von grisu2101 ,

Ich kann es wirklich nicht fassen.... Die Eltern der Kinder, die sich danaben benehmen sollen mal lieber Druck auf ihre Kinder ausüben !

Man kann die Erziehung nicht der Schule überlassen !

Kommentar von Uwehessel ,

Glaube  mir ich kenne eines dieser Problemkinder da es der beste Freund meiner Tochter war er bekommt Druck. 

Erst bekam er nur geschimpft. Nach dem nächsten besuch beim Rektor bekam er die Hobbys gestrichen. Da nach dir Feuerwehr . Bei ihnen gibt es nur noch das eine Thema Schule Kinder Ärzte Erziehung die Eltern sind fertig da der Junge wirklich einer der feinsten Kerle ist den man kennt . Aber in der Schule einmal die Woche nicht

Kommentar von grisu2101 ,

Mag alles sein, mag auch sein dass dieser Junge wirklich ein gesundheitliches Problem hat. Aber dieses Problem dann auf die Schule übertragen zu wollen, wie es Regina hier rät, das ist ja wohl der absolute Oberhammer ! Ich würde Zuhause sanktionieren, und in der Schule ebenfalls gleichzeitig. Da muss man absolut zusammenhalten! Z.B. den "Oberstörenfried" in eine andere Klasse versetzen usw, wo er nicht den Obermotz heraushängen lassen kann usw....

Kommentar von reginarumbach ,

ähm...also, ich arbeite zufälligerweise in den verschiedensten schulformen, die wir hier so haben und sehe sehr viele lehrer, klassen und unterrichte. ja.

es ist genau so, dass ich auch vollkommen dem zustimme zu sagen die erziehungspflicht kann gar nicht bei der schule liegen, die liegt eindeutig bei den eltern. natürlich. und ich finde es ist durchaus sehr schlimm heutzutage damit bestellt wie eltern ihre erziehungspflicheten ausüben. der zerfall der familien ist dafür in erster linie verantwortlich zu machen. unsere gesellschaft hat noch keine antwort auf diese existentiellen veränderungen gefunden. in den grundschule kommen kinder an, die sich nicht richtig konzentrieren können, die nicht geduldig abwarten können, die nicht zurechtkommen mit den sozialen anforderungen einer klasse, die förederung auf allen gebieten brauchen. war es früher einer oder zwei pro klasse, sind das heute locker durchschnittlich fünf bis sechs (oder mehr) verhaltensauffällige kinder pro klasse.

ein lehrer, der wissen vermitteln soll und sich im grunde gleichzeitig um diese förderbedürftigen kinder kümmern soll, weil diese auch alle anderen ablenken, der kommt halt nicht weit. und dazu ist er nach wenigen jahren mit den nerven am ende, nur mal so am rande bemerkt.

es ist vielmehr so, dass geld investiert werden müsste in die umbildung unseres gesamten schulsystems. da müsste man mal geld in die hand nehmen, umbauten vornehmen, klassenstärken reduzieren,lehrpläne entrümpeln, doppelbesetzungen einführen, inklusion umsetzen und schlichtweg akzeptieren, dass wahrlich nicht alles perfekt läuft und dass wir andere werte leben müssen, wenn wir eine nachhaltige zukunft für unsere kinder haben wollen. schwierigkeiten gibts zuhauf, aber lösungen müssen her und umdenken in vielen bereichen, gerade auch bei den basics.

aber... wenn ich auf den text der fragestellerin eingehe, dann ... sieht es durchaus so aus , als ob hier einiges von seiten der schule verbaselt wurde. ja, das läuft auch und nicht zu knapp in unserem land. und ja, ich habe auch schon gymnasiallehrer in ihrer eigenen schulform und in anderen schulformen gesehen. pädagogisch nicht sonderlich wertvoll und sehr ernüchternd kann ich da nur sagen. die wissen gar nicht welch tolles menschenmaterial sie an ihren schulen haben. da müssen sie einfach nur reinkommen, material ausgeben und die schüler arbeiten auch durchaus von selbst. klasse.

diese leute wirken in anderen schulformen durchaus deplatziert und kommen nicht zurecht, da andere anforderungen im raum stehen und andere kompetenzen als wissensvermittlung angezeigt sind. nun gut, diese vertetung da strebte das amt auf einem gymnasium zwar nur an, aber wie man sieht, mit grund. insofern kann man dem ganzen system doch nur einen gefallen tun, wenn man sich zusammentut und was unternimmt.

die kinder kriegen hoffentlich eine lehrkraft, die gute nerven und pädagogische fähigkeiten hat und die vertretungslehrerin muss den job, der sie überfordert auch nicht mehr machen, sondern hat vielleicht die chance auf versetzung am eine geeignete stelle, wo sie dann auch gut wirken kann.

so. so siehts für mich aus. mehr nich.

Antwort
von MrPresident99, 58

Mhmmm so kann es ja nicht weiter gehen! Die junge Lehrein ist wohl überfordert!
18 Kinder auch wenn 8 Chaoten sind, kann man problemlos Unterrichten!
Ich würde vorschlagen in der dritten und vierten Klasse übernimmt eine Erfahrene Lehrerin....

Kommentar von Uwehessel ,

Mir wäre ein Mann ganz lieb der vieleicht auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. 

Und es sind nur 15 Kinder.

Ich weiß nicht ich würde da so gerne helfen aber wie meine Tochter läuft da halt so mit sie sagt das es sich wegen kleinen Lappalien imme hoch schaukelt.

Kommentar von reginarumbach ,

was? das lese ich ja jetzt erst... NUR 15 kinder? und das läuft da nicht im unterricht? ich fasse es nicht. das bestätigt mich nur noch in meiner auffassung, dass es da von seiten der schule doch erhebliche fehler gegeben haben MUSS.

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