Grundproblematik zum Thema muslimische Frauen mit Kopftuch in Deutschland?

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6 Antworten

Die Kopfbedeckung als religiöses Signal oder als modisches Accessoir ist zu unterscheiden.

Die Kippa der Juden oder die Nonnentracht, beides sind wir gewohnt. Sie werden hier von friedlichen Menschen getragen, vor denen wir keine Angst zu haben brauchen. 

Seit dem Umsturz im Iran 1979, als dort plötzlich verschleierte Frauen mit geballten Fäusten gegen die bösen Amerikaner protestierten, weiß ich, der Westen hat von ihnen gar nichts Friedliches zu erwarten.

Die Neutralitätspflicht des Staates gegenüber Religionen ist in dieser Frage eine Chimäre. Die Frauen tun das, was  der Imam und Ehemann verordnen, es ist die "Unterwerfung" unter dem Islam.

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Der Staat sollte sich neutral gegenüber allen Religionen verhalten. Daher kommts nicht so gut, wenn jemand  sein Bekenntnis öffentlich macht. Es gab ja mal eine Zeit, wo Juden gezwungen wurden, den Davidstern öffentlich an der Kleidung zu tragen. Religion und Staat sollten getrennt sein. Jedenfalls kann keine Frau behaupten sie würde wegen ihrer Religion diskriminiert, weil sie nicht gezwungen wird, irgendwelche Äußerungen oder durch Auffälligkeiten an ihrer Kleidung ihre religiöse Weltansicht kundgetan zu haben. Die Arbeitgeber dürfen gar nicht danach fragen (sie würden es aber einer Kopftuchträgerin ansehen) außer in religiösen Tendenzbetrieben. Soviel zur Neutralitätspflicht. Da aber Religionsfreiheit gewährleistet ist, kann man es keinem verbieten religiöse Kleidungsstücke zu tragen. Wie er damit in der Öffentlichkeit zurechtkommt ist seine Sache. Er wird ja nicht durch den Gesetzgeber gezwungen, sich zu outen.

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Kommentar von 3plus2
27.01.2016, 11:43

Religion ist Privat und gehört nicht auf die Straße und in die Geschäfte.

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Die Ursache für Verschleierungen.  In der Frühzeit  waren die Frauen im Orient tagsüber allein. Die Männer waren auf Jagd oder mit Karawanen unterwegs Die Frauen hatten den Status eines Esels, Die Berber konnten Frauen rauben, verkaufen, versklaven oder sich Bedienen, am liebsten waren junge Frauen und das sollte durch das Kopftuch bzw. Verschleiern schwerer bzw. verhindert werden.

Die Ursache für das Verschleiern ist kein Thema mehr. Das nun sinnlose Kopftuch und Verschleiern wird so bleiben, weil die Muselmänner die Leine für Frauen nicht lockern möchten, auch wenn das in einem freien Land nicht gut ankommt.

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Nun es ist schon sehr gewöhnungsbedürftigt wenn man z.b in ein Sanitätshaus beim Arztbesuch beim Einkauf usw.von einer Muslimin mit Kopftuch bedient wird!

Fühle mich da irgendwie unwohl,nicht weil ich an Terroristinen denke sondern ehr weil dieser Anblick einen wie soll ich das nur nennen???

Abminderung Gefangenschaft Besitz was ist erlaubt was nicht???

Meine ich weiss das die das wegen ihrer Religion tun aber wieso ist eine Frau mit solchen Auflagen bestraft während die Männer doll trieben es die alten Römer???

Wieso können die ihr Kopftuch nicht nur in ihrer Freizeit tragen und nicht im Beruf??

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Der Staat und seine Einrichtungen müßten neutral sein, streng genommen ohne Kruzifix etc..... Wenn man das Tuch als ein religiöses Symbol betrachtet müßte es verboten sein. Der wahre Grund ist, dass man damit die Frau unterdrückt, und es ist unhygienisch. Vor allem die ganzkörper- Schwimmanzüge. 

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Symbole drücken etwas aus....

Religiöse Symbole drücken etwas aus

Politische Symbole drücken etwas aus....

WER will schon irgendwas aufs Auge gedrückt bekommen ?

Was drücken meine Springerstiefel und meine Glatze aus ?

( ok, habe ich beides nicht....aber es würde etwas ausdrücken.., oder ? )

Was drückt ein-- aus islamischen Motiven heraus getragenes ---Kopftuch aus ?

u.a.... dass diese Frau eine ehrbare Frau ist....

Was sind dann die anderen Frauen ohne Kopftuch ?

solche demonstrativen Abgrenzungen sind mir zuwider....

[..btw... natürlich verstehe ich prinzipiell, dass diese Frauen ihr KT tragen, weil sie damit glauben "Pluspunkte" zu sammeln... und dass somit das Paradies näher rückt....und dass sie Allah  gehorchen müssen..]

... leider :-) habe ich mittlerweile die Einstellung gewonnen ,dass dies NICHT zu der demokratischen, freiheitlichen Grundordnung der BRD passen kann 

Da mag man sagen:

Es herrscht doch "Religionsfreiheit"...

.. und ich würde antworten:

"Eben drum ! ich will frei sein, von Religionssymbolen.. die mir ungefragt aufs Auge gedrückt werden... !.. ich will öffentlich weder nen Buddha sehen, noch ein Kreuz.. noch ein ( religiös getragenes ) Kopftuch... 

( ....ich will AUCH kein Hakenkreuz sehen, keine Arbeitersichel, keinen Halbmond....)

Ich will Religionsfreiheit... ich will in"meinem" Staat frei sein, von Religion !

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Kommentar von 19hhg56
25.01.2016, 17:25

Jeder darf in Deutschland seine Religion leben der er sich zugehörig fühlt. Dann können also auch muslimische Frauen Kopftücher tragen, da es ihr Glaube ist. Sowas kann und sollte man nicht verbieten. Das kann man auch nicht mit einem Hakenkreuz o.ä. vergleichen.

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