Frage von Caesar3, 55

Großmutter gestorben - wie soll nun der Haus- und Grundstücksverkauf am besten vonstatten gehen?

Möglichst mit wenigen Kosten verbunden wollen wir die Liegenschaft verkaufen. Wir sind eine Erbengemeinschaft von 2 gleichberechtigten Kindern der Verstorbenen. Beide wollen verkaufen. Wie sollte die Abwicklung nun am besten vonstatten gehen? Am liebsten wäre uns eine Art Treuhandkonto bei der Abwicklung.

Gesamtwert von allem ist knapp 200.000 Euro.

Antwort
von lesterb42, 19

Käufer könnt Ihr selber suchen, wenn die 200.000 € realistisch sind.

Die Abwicklung der Kaufpreiszahlung muss bei 2 Personen nicht über ein Notaranderkonto laufen. Die Käufer können auch den Kaufpreis je zur Hälfte direkt an die beiden Verkäufer zahlen.

Antwort
von schelm1, 36

Die Erben suchen selber oder über einen Makler  einen Käufer. Der Kaufpreis fließt auf eine gemeinsames  Konto oder Notaranderkonto (teuer!) von dem aus der Notar dann das Geld verteilt.

Antwort
von paulfritzpeter, 24

Hallo, bedenke bitte auch folgende Möglichkeit. Du unterzeichnest eine sog. Makler Alleinauftrag. Somit erhält der Makler das Exklusivrecht. Sehr gefährlich. Du willst z.B. 180.000€ haben. Der Makler sagt zu dir kein Problem um den Auftrag zu bekommen. Dann kommen die Interessenten die regelmäßig alles schlecht machen und teils unterirdische Summen bieten. Irgendwnn empfiehlt der Makler anhand der vielen erfolglosen Versiche doch auf 120.000€ runter zu gehen um es dann für 110.000€ letztentdlich zu verkaufen. Der Makler lebt vom schnellen Verkauf, nicht von Kunden die den Preis künstlich hoch halten. Es ist auch schon vorgekommen das Makler und "Interessent" einander bekannt sind....Aus meiner Sicht gibt es nichts besseres. Ihr bekommt Gefühl für die Interessenten und trefft die Entscheidung gemeinsam und mit gutem Gefühl. Zudem spart ihr die Maklercourtage. Viel Erfolg wünscht Peter

 

Kommentar von TomC16 ,

Naja, man sollte dem Makler schon deutlich machen, dass man nicht bereit ist, mit dem Preis runterzugehen. Wenn der es nicht schafft, zum zugesagten Preis zu verkaufen, hat er eben Pech gehabt und nichts verdient. Nur, weil der einem empfiehlt, den Preis zu senken, muss man das ja noch lange nicht machen.

Aber es ist schon richtig, dass ein Makler eher für den Käufer als für den Verkäufer arbeitet. Letzterer hat nämlich meist nur einmal im Leben ein Haus zu verkaufen, die Käufer sind aber oft Investoren, die regelmäßig Immobilien erwerben und für die der Makler natürlich als derjenige dastehen will, der regelmäßig Schnäppchen anbieten kann. Und natürlich will der Makler schnell verkaufen, damit er sein Geld sicher hat und sich dem nächsten Objekt zuwenden kann...

Das heißt aber nicht, dass man grundsätzlich von Maklern die Finger lassen sollte, die kennen sich meist auch ganz gut aus und wissen, wie man eine Immobilie präsentiert, ohne Angriffsfläche für Preisdrücker zu liefern...

Antwort
von DonCredo, 28

Hi! Wenig Kosten = selbst kümmern, was sehr Zeitaufwändig und nervig ist. Ihr müsst Anzeigen schalten (was ja auch Geld kostet) und Zeit investieren für die Besichtigungen und jedesmal das Miesgemache der Interessenten anhören, die ja immer Gründe suchen möglichst wenig zu bezahlen. Da müsst ihr Euch überlegen, ob euch das die Maklerkosten wert ist. ansonsten wird das ja eh über den Notar abgewickelt ... besprecht am Besten mit dem was es kostet und was es für Möglichkeiten gibt - spekulieren kann man hier vieles, nutzt Dir aber nichts. Gruss Don

Kommentar von Caesar3 ,

ab einem gewissen Maklerpreis macht man die Besichtigungen automatisch gerne selber und hält sich bei Quengler-Besichtigern auch nicht die Ohren zu ;)

Antwort
von Rheinflip, 26

Anzeige aufgeben, bei gutem Preis zum Notar und dort die Verträge fes machen.  

Bequemer sind Makler oder Verwalter.  

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