Auf einem Parkplatz gab es zwischen meinem Vater und einer Arbeitskollegin einen Unfall. Es steht geschrieben, dass auf dem Parkplatz die Verkehrsregeln gelten. Auf dem Boden sind Pfeile aufgemalt, die deutlich die Fahrrichtung zeigen. Mein vater wollte rausfahren (in die richtige richtung) und die Frau bzw. Kollegin fuhr in die entgegengesetzte Richtung der Pfeile. So gab es einen Unfall. Wer ist jetzt schuld ?
Auf privten Parklplätzen gilt die Stvo nicht auch wenn dies auf einem Schild darauf hingewiesen wird. Es gilt dort immer die Gegenseitige Rücksichtnahmen und Schrittgeschwindigkeit. Vor Gericht werden sich beide wohl die Kosten teilen
Die Eigentumsverhältnisse spielen keine Rolle, wenn es um die Frage geht, ob die StVO gilt. Wenn es ein Parkplatz ist, den jeder befahren oder betreten kann, gilt immer die StVO, weil es sich dann um öffentlichen Verkehrsraum handelt. Das gilt auch für Betriebsparkplätze - z.B. Kundenparkplätze von Lidl u.a. -, weil da auch jeder drauf kann. Nur wenn es sich um Parkplätze handelt, die umzäunt und nur für einen abgeschlossenen Personenkreis bestimmt und privat sind (z.B. ein umzäunter privater Parkplatz einer kleinen Firma), auf den auch keine Kunden raufkönnen, gilt die StVO nicht.
bei Privatparkplätzen handelt es sich nicht um öffentlichen Raum auch wenn sie für jeden zugänglich sind

Die Frau, würde ich sagen, denn das ist ähnlich, wie gegen die Einbahn fahren strafbar
Na die Kollegin. Haben sie denn nicht die Polizei gerufen zur Unfallaufnahme?
War die Polizei nicht vor Ort und hat die Schuldfrage geklärt?
Polizei war nicht vor Ort. Erst am nächsten Tag. Aber es war nur ein Polizist und er war noch zusätzlich ein freund der Frau und hat sie verteidigt.

Du darfst selbst einmal raten!
Super... Ich möcht doch eure meinung wissen